Das Warten hat sich nicht gelohnt!
Ich habe mich wirklich auf den 8. Teil von Betsy gefreut, aber das Warten hat sich nicht gelohnt. Erst einmal finde ich das Buch mit 217 Seiten sehr kurz, aber zum Glück kann man sich die restliche Zeit ja mit einer anderen Geschichte von Frau Davidson die Zeit vertreiben, schließlich gibt es 9 (!) Kapitel ihrer Meerjungenfrauen-Story zu lesen......
Sie fliegen mit der Leiche von Antonia nach Cape Cod, um sie dort den Werwölfen zu übergeben, während Marc das Haus hütet und vor allem auch Laura.
Marcs Sicht wird durch seine Tagebucheinträge ganz gut dargestellt. Und falls man etwas aus den vorherigen 7 Bänden vergessen haben sollte, wird man schnell wieder daran erinnert.
Das Betsy eh nie die Hellste war und als leicht sexbessen dargestellt wird, darüber braucht man nicht sprechen. Aber das sie in dem Buch als total blöd dargestellt wird, hat sie meiner Meinung nach auch nicht verdient. In der Szene in der sie mit Lara in den Park geht und von der kleinen Werwölfin vorgeführt wird (rettet ein Mädchen vor ihrem bösen Bruder, der es von der Schaukel geschubst hat), ist total überzogen. Überhaupt kommt sie in dem ganzen Buch sehr schlecht weg, da ist es schon fast egal welche Szene man nimmt.
Das einzig Spannende an dem Buch ist Lauras Verwandlung in die komplett durchgeknallte Tochter der Teufels. Wobei ich finde, dass es sehr kurz angehandelt wird. Aber was will man in einem kurzen Buch erwarten....
Ich kann nur für mich sprechen, aber ich fand es eine totale Zeit- und Geldverschwendung, aber wenn man die anderen 7 Bücher schon hat...