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In Elmore Leonards Version von John Fords Westernklassiker Stagecoach, spielt Paul Newman den blauäugigen "Wilden", einen Weißen, der von Indianern aufgezogen wurde und die so genannte zivilisierte Welt verachtet. Die Mitreisenden in einer Postkutsche, ein Haufen Heuchler, Schwindler und Rassisten, wenden sich zunächst überheblich von dem Naturburschen ab, um später, als sie von einer Bande Outlaws überfallen und durch die Wüste verfolgt werden, Schutz bei ihm zu suchen.
Obwohl es schwer fällt, den von Newman gespielten knallharten, kaltherzigen Kerl zu mögen, kann man nicht anders, als Respekt für dessen unsentimentale Direktheit und durchtriebene Schläue zu empfinden. Fredric March überzeugt als schmieriger, korrupter Handelsreisender und Richard Boone grinst sich als lüsterner Fiesling glaubwürdig durch den Film.
Der 1966 entstandene Western trägt sein Herz am rechten Fleck, auch und gerade weil Regisseur Martin Ritt die Moral seiner Geschichte nicht demonstrativ ausstellt, sondern in seinem erbarmungslosen Stil reflektiert, der der schroffen, lebensfeindlichen Landschaft entspricht. --Sean Axmaker
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John Russell (Paul Newman), ein Weißer, der von Apachen aufgezogen wurde ist Fahrgast in einer Postkutsche im östlichen Arizona im Jahr 1880. Er ist auf dem Weg nach Hause, um sein Erbe zu fordern. Zu seinen Mitreisenden zählen neben dem Fahrer Henry Mendez (Martin Balsam), ein skrupelloser Indianervertreter, Alexander Favour (Frederic March), dessen Frau Audra (Barbara Rush), ein jung verheiratetes Ehepaar (Peter Lazer und Margaret Blye), Gasthausbesitzer Jessie Brown (Diane Cilento) und ein kurz angebundener Fremder Cicero Grimes (Richard Boone). Russell, der unter dem Namen "Hombre" bekannt ist, schlägt vier bewaffnete Banditen in die Flucht, die Favour 12000 Dollar rauben wollen, die dieser bei seiner Arbeit für die Regierung unterschlagen hat. Das Geld wird gerettet. Dann führt "Hombre" die Fahrgäste zu einem stillgelegten Bergwerk, um die unvermeidbare Belagerung abzuwarten, wenn die Banditen am nächsten Tag zurückkehren.
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1880, Arizona. John Russell, als Kind von Apachen gefangen und erzogen, fängt und zähmt Mustangs für die Postkutschengesellschaft. Als die Eisenbahn das Geschäft zum Versiegen bringt, verkauft Russell das vom weißen Vater geerbte Gasthaus. Wie die arbeitslose Pächterin nimmt er die letzte Postkutsche. Als die Kutsche von Banditen überfallen wird, nehmen die eine Geisel und reiten fort. Russell verschanzt sich nach beschwerlichem Wüstenmarsch mit der Gesellschaft in einem alten Bergwerk. Er erschießt die Banditen, wird selbst tödlich getroffen.
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Ein mexikanischer Bandit rühmt ihn im Sterben: "Era un muy hombre." Paul Newman spielt Russell in einer unerhört kontrollierten Performance als großen Schweiger und Stoiker, dem die Sticheleien der Passagiere nichts anhaben können. "Hombre", nach einem Roman von Elmore Leonard, ist eine Variation der berühmten Postkutschenfahrt aus John Fords "Stagecoach - Ringo" (1939). In beiden Filmen stellen die Passagiere einen Querschnitt durch die Gesellschaft dar. Damals wurden sie von Indianern überfallen, diesmal sitzt er drin. Er ist der eigentlich Zivilisierte. Großer Western.
Blickpunkt: Film
Spannender, psychologisch präziser Western mit Paul Newman in der Titelrolle, der als ein bei Indianern aufgewachsener Weißer eine vorurteilsbeladene Reisegesellschaft gegen brutale Banditen verteidigt. Regie führte der kürzlich verstorbene Martin Ritt ("Stanley & Iris").
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Paul Newman opfert sich als "weißer" Apache für eine Reisegesellschaft.
Kurzbeschreibung
John Russell (Paul Newman), ein Weißer, der von Apachen aufgezogen wurde ist Fahrgast in einer Postkutsche im östlichen Arizona im Jahr 1880. Er ist auf dem Weg nach Hause, um sein Erbe zu fordern. Zu seinen Mitreisenden zählen neben dem Fahrer Henry Mendez (Martin Balsam), ein skrupelloser Indianervertreter, Alexander Favour (Frederic March), dessen Frau Audra (Barbara Rush), ein jung verheiratetes Ehepaar (Peter Lazer und Margaret Blye), Gasthausbesitzer Jessie Brown (Diane Cilento) und ein kurz angebundener Fremder Cicero Grimes (Richard Boone). Russell, der unter dem Namen "Hombre" bekannt ist, schlägt vier bewaffnete Banditen in die Flucht, die Favour 12000 Dollar rauben wollen, die dieser bei seiner Arbeit für die Regierung unterschlagen hat. Das Geld wird gerettet. Dann führt "Hombre" die Fahrgäste zu einem stillgelegten Bergwerk, um die unvermeidbare Belagerung abzuwarten, wenn die Banditen am nächsten Tag zurückkehren.