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Man muss mich nicht lieben
 
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Man muss mich nicht lieben

Patrick Chesnais , Anne Consigny , Stéphane Brizé    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Patrick Chesnais, Anne Consigny, Georges Wilson
  • Regisseur(e): Stéphane Brizé
  • Komponist: Eduardo Makaroff
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Französisch (Dolby Digital 2.0), Französisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Französisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 26. Januar 2007
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 90 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000M8MVX4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 29.951 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Der Gerichtsvollzieher Jean-Claude hat sich aus dem gesellschaftlichen Leben schon weitgehend verabschiedet, als ihm sein Arzt zu mehr Bewegung rät. Er entscheidet sich für die Teilnahme an einem Tangokurs in der Tanzschule gegenüber seiner Wohnung. Die Musik und vor allem die Bekanntschaft mit der charmanten Francoise geben ihm neuen Schwung, Jean-Claude beginnt regelrecht aufzublühen. Bis er erfährt, dass Francoise kurz vor der Hochzeit mit einem schnöseligen Schriftsteller steht.

Produktbeschreibungen

MAN MUSS MICH NICHT LIEBEN

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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
... und das sage ich nicht einfach so. Ich habe in meinem Leben über 300 Filme gesehen. Gute, schlechte, berührende, witzige, tragische, geniale.
Und dann kam "Man muss mich nicht lieben". Und als der Abspann lief wusste ich, dass es einer der besten, wenn nicht sogar DER beste Film war, den ich je gesehen habe.

Worum geht's? Um einen Mann, der in einem Leben gefangen ist, das er nicht ausstehen kann, aber keinen Ausweg daraus sieht. Er leitet den Familienbetrieb, wo er als Gerichtsvollzieher arbeitet. Obwohl er eigentlich nicht fies ist. Er besucht jeden Sonntag seinen Vater im Altersheim, erträgt geduldig die Launen des senilen Patriarchen und spielt mit ihm Monopoly. Obwohl er seinen Vater nicht ausstehen kann, weil er ihm nie Liebe und Zuneigung entgegengebracht hat. Und das Liebesleben des Mannes gleicht eher dem einer Mumie - nämlich angestaubt und praktisch nicht vorhanden.

Alles ändert sich schlagartig, als er eines Tages mit gesundheitlichen Problemen zum Arzt kommt und der ihm Bewegung verschreibt, aber bitte schön schonende Bewegung. Der Mann entschließt sich, sich zum Tangokurs anzumelden. Die Tanzschule liegt gleich gegenüber seinem Büro und er hat die Tänzer schon oft beobachtet. Nach den ersten zaghaften Schritten stellt sich heraus, dass er ein durchaus talentierter und sensibler Tänzer ist! Und dann trifft er in diesem Tanzkurs eine junge Frau ...

Der Film hätte ein einziges Klischee werden können, wäre da nicht ein geniales Drehbuch und ein noch genialerer Regisseur. Er stellt das vielleicht-vielleicht-aber-auch-nicht-Liebespaar zwar in den Mittelpunkt, umschifft es aber dennoch elegant, sich nur auf sie zu konzentrieren und alle anderen Charaktere zu simplen Nebenfiguren zu degradieren. Hier werden alle Schicksale beachtet, von dem lästigen Lover bis hin zur lebensweisen Sekretärin. Und schließlich ist der Film voller schöner Überraschungen, bei denen man als Zuschauer nur staunt und genießt.

Am Schönsten fand ich an diesem Film aber seine Stille und Anmut. Während andere Liebesgeschichten viel Tamtam und Bombastik brauchen, widmet sich dieser Film den leisen (Zwischen-)Tönen. Die beiden Protagonisten kommen sich mit Blicken, Bewegungen und Berührungen, weniger mit Worten näher. Und gerade diese Stille ist eine Wohltat für den Zuschauer.

Ein abschließendes großes Kompliment an die beiden Hauptdarsteller. Patrick Chesnais spielt den verschlossenen Protagonisten mit einer Prise Ironie und ohne es vielleicht zu wollen, erobert er ganz heimlich, still und leise alle Herzen. Anne Cosigny ist einfach nur bezaubernd als seine Eroberung, berührt tief unter der Haut und ist wunderschön.

Fazit: Am Liebsten zehn Sterne für diesen wunderbaren, leisen, kleinen großen Film. Und ich möchte ihn unbedingt weiterempfehlen, an alle, die sich mal wieder von der Magie des Films verzaubern lassen wollen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von zueribueb TOP 500 REZENSENT
Ich bin nicht da, um geliebt zu werden. Der Titel ist doppeldeutig. Zunächst spielt er auf den Beruf des 50-jährigen Jean-Claude an, der Gerichtsvollzieher ist. Allerdings hat der Titel auch eine nihilistische, etwas depressive Note. Jean-Claude fühlt sich ungeliebt, einsam, unnütz, verloren in dieser Welt. Das zeigt sich auch in der Beziehung zu seinem Vater, den er im Heim besucht und der ihm egal ist. Auch mit seinem eigenen Sohn kann er es nicht. Sein Leben ändert sich erst, als er aus medizinischen Gründen etwas für seine Gesundheit tun muss. Da bietet sich ein Tangokurs im Nebenhaus an. Und dort trifft er auf Françoise, eine Seelenverwandte.
"Man muss mich nicht lieben" ist ein relativ kurzer, auf den Punkt gespielter und sehr liebenswerter Film. Emotional anrührend, aber ohne jeglichen Kitsch. Über weite Strecken ist der Film aber auch sehr melancholisch, denn es ist im wirklichen Leben nicht so einfach, das Glück zu ergreifen. Grossartige Schauspieler, besonders Patrick Chesnais. Toll auch die Tangomusik vom Gotan Project. Das Bonusmaterial (75 Min.) ist auch sehr interessant. So erklärt z.B. Stéphane Brizé anhand von geschnittenen Szenen sehr anschaulich, wie ein Regisseur einen Film gestaltet.
Wer diesen Film mag, sollte sich die liebenswerte Liebeskomödie "Irène" mit Cécile de France anschauen. Dort spielt in einer prägnanten Nebenrolle auch der phänomenale Patrick Chesnais mit.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Protagonist Jean-Claude ist um die fünfzig und Gerichtsvollzieher. Von seiner Frau geschieden stellt er seinen Sohn in seiner Kanzlei ein. Er besucht regelmäßig seinen Vater im Altersheim und spielt mit ihm Monopoly. Der alte verbitterte Mann lässt nie ein gutes Haar an seinem Sohn.

Als der Arzt Jean-Claude zu mehr Bewegung rät, entschließt er sich einen Tanzkurz für lateinamerikanische Tänze zu belegen. Dort lernt er eine jüngere Frau kenne. Die beiden mögen sich auf Anhieb, doch sie ist dabei einen anderen Mann zu heiraten. Nachdem Jean-Claude dies bekannt wird zieht er sich zurück und kapselt sich ab. Die Frau sucht Jean-Claude im Büro auf und es kommt zur Aussprache. Sein Vater stirbt in dieser Zeit und er erkennt, das sie beiden sich doch gemocht haben. Daraufhin spricht er mit seinem Sohn und schlägt ihm einen anderen Beruf vor.

Nach längerer Pause wagt sich Jean-Claude wieder in den Tanzkurs und findet seine Liebe dort wieder.

Der Film kommt auf leisen Pfoten daher und erzählt die Romanze zweier einfühlsamer, guter Menschen, die sich aus der lauten Welt zurückgezogen haben. Sehr angenehme Filmunterhaltung mit natürlich wirkenden Schauspielern.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Wer ihn nicht gesehen hat, hat nicht gelebt
Dieser Film ist so schön, das man nicht viel schreiben muss.
Schaut ihn Euch an, verliebt Euch....und tanzt! Und bleibt jung..
Vor 8 Tagen von Henning veröffentlicht
Ein Leben ohne gelebte Gefühle...
.... ist ein verlorenes Leben.
Wer kennt das nicht, wie schwer es in bestimmten (Lebens-) Situationen oder Umständen ist, seine Gefühle und Gedanken "nach... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von PaDe veröffentlicht
In zarten Tönen voll das Leben
"Ich bin nicht von der Sorte, die geliebt wird" resümiert der 51-jährige Gerichtsvollzieher Jean-Claude (Patrick Chesnais, 59) recht illusionslos seine geregelte und... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von jury veröffentlicht
Super Film
Ich habe den Film schon oft gesehen und er begeistert mich immer wieder. Die Musik im Film ist spitze und passt genau zu jeder Szene. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. März 2010 von T. D.
Gefühlvoller Film
Ich habe den Film auf ARTE zuerst gesehen. Leider habe ich die erste halbe Stunde verpasst. Deshalb wollte ich den Film noch einmal komplett sehen, und habe ihn über AMAZON... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Mai 2009 von BC
frau/mann wird ihn lieben!
ein film fern ab der idealen us-amerikanischen hollywood-welt - und dies ist gut so!

wenn das herz für französische werke schlägt, dann ist man hier... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. September 2008 von gaspard groening
Ein Aufruf zur Selbstliebe-Herzergreifend!
Dieser Film ergreift durch schlichtheit,durch wesentliche Gefühle,durch Stille,durch ein ganz eigenes Tempo. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Februar 2008 von Greta Ahrnsberg
Ein Muß für Tangofans!
Ein herrlich ruhiger ,sinnlicher Film , der sich um die zu kurzgekommenen kümmert. Der Zuschauer hat das Gefühl , ja sowas ist möglich . Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. März 2007 von zantedischia
Herzergreifende Tango-Komödie
Räuspern, Drucksen, Schweigen - das ist der Stoff, aus dem Stéphane Brizés empfindsame Komödie ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Januar 2007 von ManManLood
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