Eigentlich habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich trotz allem noch immer ein großer Radsportfan und insbesondere ein Fan von Jens Voigt bin.
Allerdings kann ich mir noch immer nicht erklären, wie dieses Buch zusammengeschrieben worden ist und wer dieses Buch verlegt hat.
Obwohl es durchaus möglich gewesen wäre, das Leben das Radsportlers, also den Inhalt, auf ansprechende und spannende Art und Weise darzustellen, bleibt dieses Buch schmerzlich an der Oberfläche, verfügt meiner Meinung nach weder über einen Spannungsbogen, noch einen Anfang und noch ein Ende.
Zusätzlich bleiben detaillierte Beschreibungen, interessante Aspekte, die ja der Titel beinhaltet, buchstäblich auf der Strecke. Es geht nicht im weiteren Sinne darum siegen zu lernen, auf den Titel wird im Verlauf des Buches nur sporadisch und oberflächlich eingegangen, es geht nicht um eine Botschaft, die auch nur subtil vermittelt werden könnte. Nein, es ist eine andauernde, oberfläche Beschreibung, ohne Anfang und Ende, was ich persönlich sehr schade finde, da ich in der Geschichte durchaus Potential sehe.
Schade, wer ein Radsportbuch lesen will, sollte vielleicht lieber Lance Armstrongs "Tour des Lebens" lesen, da dort, wenn auch auf pathetische Art und Weise, mehr erzählt wird, als wie der junge Jens Voigt in Berlin auf Sportinternat gegangen ist.
Eigentlich nur einen Punkt, der zweite ist der Fangirl-
Punkt.
Schade, hätte so gern ein gutes Jens Voigt Buch gelesen.