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Man gönnt sich ja sonst nichts ...
 
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Man gönnt sich ja sonst nichts ... [Broschiert]

jon
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 210 Seiten
  • Verlag: Web-Site-Verlag; Auflage: 1., Aufl. (1. Juli 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3935982283
  • ISBN-13: 978-3935982283
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 14,2 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.817.144 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Achim Hildebrand "Man gönnt sich ja sonst nichts" & "1000 Banner im Sand" & "... und alles wimmelnde Getier" & "Sand in den Augen" Anna Rinn-Schad "Eine Woche ohne Stimme" anemone "Kriegsschauplatz" Bernd Hutschenreuther "Erde ersteigert" Christian Savoy "Die Angst, stets gleich in unseren Seelen" Criss Jordan "Sonnenuntergang" Edgar Güttge "Die E-Saite des Rickenbacker" & "Das Fax des Flugengels" flammarion "Das kann man gar keinem erzählen" Frank Lehmann "Blinddate auf Titan" Gerhard Kemme "Gleis 10 oder Ankunft kann doch nicht so schwer sein" Flammarion" & "Schmerzen" Susanne Jaja "Vielen Dank für die Blumen" & "Versiebt oder Survival of the Fittest" Volker Hagelstein "Der Defekt" Wolfgang Sendner "Jimmy verdaut Welt"

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer seiner Buchhändlerin die ISBN 3-935982-28-3 nennt und zusätzlich lapidar anmerkt: "Man gönnt sich ja sonst nichts", der erhält für 12,-Euro ein 207seitiges Buch mit farbigem Cover, welches eine proxanische Krake auf ihrem Urlaubsplaneten XG zeigt, die es sich in ihren per Ultratool gezimmerten Wellness-Utensilien gemütlich macht. Nach dem Auspacken seines neu gekauften Buches aus der schützenden Cellophan-Umhüllung, besteigt der Leser eventuell seine feierabendliche Straßenbahn und geht mit dem Finger seinen Lesefahrplan durch. Siebenundzwanzig SciFi-Geschichten entfalten eine utopisch fremdartige Welt, die sich irgendwo in einer Zeit ansiedelt, wo die gegenwärtige Raumfahrttechnologie bereits ihre Trippelschritte gemacht hat. Außerirdische mit schuppigen Klauenhänden und fingerlangen Reißzähnen zeigen mit ihren Alien-Raumschiffen wie interplanetare Entfernungen überbrückt werden können. Das Genre wird nicht eng gesehen, sondern von den achtzehn Autoren in alle lesenswerte Richtungen gedehnt und gestreckt. Darf es auch einmal humoristisch und augenzwinkernd ironisch sein? Inhalte werden mir schnuppe, wenn schriftstellerische Sprachkunst aufleuchtet: Libellen wendig wie kleine Hubschrauber zickzacken am Ufer umher, in stillen Tümpeln abseits des rasch fließenden Hauptlaufs huschen Wasserläufer über die unsichtbare Haut des Wassers. Unterschiedliche Gruppen von Lesern finden vertraute Handlungsorte, deren Nutzung facettenreich verfremdet und entgrenzt wird: Die Einbauküche reagiert auf Sprache und sucht den fachlichen Dialog mit dem Bedienungs-Hausmann. Am Hauptbahnhof kommt nicht nur die Leser-Straßenbahn, sondern auch eine bizarre weganische Prinzessin an. Kann diese Großstadt soviel Fremdheit ab? "Bitte aussteigen! Ihr Buch können Sie woanders weiter lesen!" Der Pendlerzug wartet schon wie der Lesesaal der Nationalbibliothek. Schnell im Bord-Bistro einen Cappucino wählen - Fortsetzung der Lesefahrt. "Bangggg", dröhnt es als die Leserin des Lore-Romans ihr Sahnetörtchen aus den chromblitzenden Automaten nimmt. Mit leichter Hand wird "die E-Seite des Rickenbacker" im Space zum Klingen gebracht. Welcher Mann hört es nicht gerne, wenn bei einem Date die Titanprinzessin fleht: "Bitte bring mich hier weg. Ich werde eine gute Frau sein." Auch der Hochglanz-Prospekt der Stadtsparkasse wirbt eingerückt mit dem Immobilienfonds der dritten Art - Grundstücke im Weltraum. Zuständig in der aufgeblätterten Literatur ist da "Fluffy-Fluffy Krumbel junior, konföderal bestellter Facility-Manager des Planeten. "... und dann war ein Schrei in seinem Kopf, aber es war nicht seiner, und die Stimme hinkte fort" Es gibt Titel die kreisen wie Laufschriften im Gehirn. So geht es mir mit dem "Fax des Flugengels", einer humoristischen Geschichte zwischen interplanetarischem Außendienst und Verwaltungs-Innendienst, dabei geht es um den angedeuteten Faxumlauf mit Kenntnisnahme und Kommentar der Fachabteilungen. Der Blick aus dem Abteilfenster zeigt draußen im Industrie-Revier den Schichtmeister an seinem Hochofen, wie er diesen öffnet und sein Gesicht kurz in der blendend hellen Glut aufleuchtet - ein neuer Schienenstrang aus Qualitätsstahl kommt zur Welt. Wie im Buch! "Eine der größten erschien als ein blasses Gelb mit einer blauen Mitte. Meist drehte sich direkt unter ihr eine helle indigo farbene Flamme, deren rotes Herz von einer orange-farbenen Schicht Feuer abgetrennt wird. Kurz vor meiner Feierabend-Bahnstation sinniere ich nocheinmal kurz über die Redaktionsgeschichte dieser Anthology. Sie ist eng mit der Internet- und Literaturplattform "Leselupe" verbunden, d.h. im Forum "Science-Fiction" waren Geschichten publiziert, kommentiert und lektoriert worden. Aus der Vielzahl der Texte wurden dann die spannendsten in Zusammenarbeit mit dem "Web-Site-Verlag" ausgewählt und zu einem Kanon utopischer Geschichten zusammengebunden.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer seiner Buchhändlerin die ISBN 3-935982-28-3 nennt und zusätzlich lapidar anmerkt: "Man gönnt sich ja sonst nichts", der erhält für 12,-Euro ein 207seitiges Buch mit farbigem Cover, welches eine proxanische Krake auf ihrem Urlaubsplaneten XG zeigt, die es sich in ihren per Ultratool gezimmerten Wellness-Utensilien gemütlich macht. Nach dem Auspacken seines neu gekauften Buches aus der schützenden Cellophan-Umhüllung, besteigt der Leser eventuell seine feierabendliche Straßenbahn und geht mit dem Finger seinen Lesefahrplan durch. Siebenundzwanzig SciFi-Geschichten entfalten eine utopisch fremdartige Welt, die sich irgendwo in einer Zeit ansiedelt, wo die gegenwärtige Raumfahrttechnologie bereits ihre Trippelschritte gemacht hat. Außerirdische mit schuppigen Klauenhänden und fingerlangen Reißzähnen zeigen mit ihren Alien-Raumschiffen wie interplanetare Entfernungen überbrückt werden können. Das Genre wird nicht eng gesehen, sondern von den achtzehn Autoren in alle lesenswerte Richtungen gedehnt und gestreckt. Darf es auch einmal humoristisch und augenzwinkernd ironisch sein? Inhalte werden mir schnuppe, wenn schriftstellerische Sprachkunst aufleuchtet: Libellen wendig wie kleine Hubschrauber zickzacken am Ufer umher, in stillen Tümpeln abseits des rasch fließenden Hauptlaufs huschen Wasserläufer über die unsichtbare Haut des Wassers. Unterschiedliche Gruppen von Lesern finden vertraute Handlungsorte, deren Nutzung facettenreich verfremdet und entgrenzt wird: Die Einbauküche reagiert auf Sprache und sucht den fachlichen Dialog mit dem Bedienungs-Hausmann. Am Hauptbahnhof kommt nicht nur die Leser-Straßenbahn, sondern auch eine bizarre weganische Prinzessin an. Kann diese Großstadt soviel Fremdheit ab? "Bitte aussteigen! Ihr Buch können Sie woanders weiter lesen!" Der Pendlerzug wartet schon wie der Lesesaal der Nationalbibliothek. Schnell im Bord-Bistro einen Cappucino wählen - Fortsetzung der Lesefahrt. "Bangggg", dröhnt es als die Leserin des Lore-Romans ihr Sahnetörtchen aus den chromblitzenden Automaten nimmt. Mit leichter Hand wird "die E-Seite des Rickenbacker" im Space zum Klingen gebracht. Welcher Mann hört es nicht gerne, wenn bei einem Date die Titanprinzessin fleht: "Bitte bring mich hier weg. Ich werde eine gute Frau sein." Auch der Hochglanz-Prospekt der Stadtsparkasse wirbt eingerückt mit dem Immobilienfonds der dritten Art - Grundstücke im Weltraum. Zuständig in der aufgeblätterten Literatur ist da "Fluffy-Fluffy Krumbel junior, konföderal bestellter Facility-Manager des Planeten. "... und dann war ein Schrei in seinem Kopf, aber es war nicht seiner, und die Stimme hinkte fort" Es gibt Titel die kreisen wie Laufschriften im Gehirn. So geht es mir mit dem "Fax des Flugengels", einer humoristischen Geschichte zwischen interplanetarischem Außendienst und Verwaltungs-Innendienst, dabei geht es um den angedeuteten Faxumlauf mit Kenntnisnahme und Kommentar der Fachabteilungen. Der Blick aus dem Abteilfenster zeigt draußen im Industrie-Revier den Schichtmeister an seinem Hochofen, wie er diesen öffnet und sein Gesicht kurz in der blendend hellen Glut aufleuchtet - ein neuer Schienenstrang aus Qualitätsstahl kommt zur Welt. Wie im Buch! "Eine der größten erschien als ein blasses Gelb mit einer blauen Mitte. Meist drehte sich direkt unter ihr eine helle indigo farbene Flamme, deren rotes Herz von einer orange-farbenen Schicht Feuer abgetrennt wird. Kurz vor meiner Feierabend-Bahnstation sinniere ich nocheinmal kurz über die Redaktionsgeschichte dieser Anthology. Sie ist eng mit der Internet- und Literaturplattform "Leselupe" verbunden, d.h. im Forum "Science-Fiction" waren Geschichten publiziert, kommentiert und lektoriert worden. Aus der Vielzahl der Texte wurden dann die spannendsten in Zusammenarbeit mit dem "Web-Site-Verlag" ausgewählt und zu einem Kanon utopischer Geschichten zusammengebunden.
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