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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Legendär..., 19. September 2003
1999 erschien mit "The Man Who" das zweite Album von Travis. Für mich damals ganz klar das Album des Jahres und bis heute eine Platte, die man immer wieder mit Genuß hören kann. Das Gerede von Britpop ist hier fehl am Platz, Travis spielen schlichten und einfachen Songwriter-Pop der ruhigen Art - großartig getextet, mit wunderschönen Melodiebögen, oft Streichern und einer Ohrwurmqualität, der sich niemand zu Entziehen vermag. In England war "The Man Who" ein echter Megaseller - kein Wunder, angesichts des hier gebotenen Hitpotentials. Da wäre zunächst einmal "Why does it always rain on me?" - die Liebeskummer-Hymne schlechthin - und niemand kann Schmerz so schön in einen Song legen, wie Fran Healey. Nicht wenige, die Travis nicht so wohl gesonnen sind, bezeichnen eben das als weinerlich. Da kann man nur sagen: Schade, ihr gefühlskalten Steine. Der für mich persönlich schönste Song des Albums ist "Driftwood" - allein schon wegen der brillianten Lyrics und des großartigen melodischen Flows dieses Titels. Weitere Highlights sind "Writing to reach you" und "Turn". Songs für die Ewigkeit. Ein Album, dass in diesem Spektrum für immer unerreicht bleiben wird. Leider!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Toller Britpop, 18. August 2003
Mit diesem Album haben sich Travis in der Britpop-Szene eine Platz an der Sonne verschafft - kein Zweifel. Hier stimmt so ziemlich alles - Fran Haley's schmachtende Stimme kommt gut zur Geltung in den von hervorragender Soundqualität geprägten Songs voller Gitarren, ganz so wie man das gerne hat als Mensch, der sich der populären Rock-Musik verschrieben hat. Auch können Travis durchaus variantenreich agieren, indem sie Pianos oder Streicher einsetzen. Jedoch kommen sie aus der nachdenklichen, träumerischen Stimmung nie heraus, was auf die Dauer eine leichte Wirkung der Weinerlichkeit erzeugen kann. Doch dafür sind die Lieder an sich sehr stark komponiert; der Opener "Writing to reach you" ist ein absoluter Kracher, der prägnante Schlagzeug-Rythmus zu dem unheimlich anmutenden "The fear" überzeugt schon nach wenigen Sekunden und "As you are" bietet eine wunderschöne, melancholische Stimmung. Über "Driftwood" oder "Why does it always rain on me?" brauch man keine Worte mehr zu verlieren, wohl aber über "The last laugh of the laughter", ein Song mit einer tollen Melodie und einem sich daraus entwickelnden Piano-Intro von erster Güte; das rockige und mitreißende "Turn" erinnert musikalisch an Oasis, wenn auch Fran Haley's brave Stimme diesen Vergleich nicht ganz so offensichtlich erscheinen lässt, wie es meiner Meinung nach sein könnte. Die Songs "Luv" und "Slide show" sind zwei bittersüße Britpopperlen, die aus der zweiten Reihe kömmen (also weniger bekannt sind), aber dennoch in einem Atemzug mit den Singlehits der Band zu nennen sind. Interessant: Nach der "Slide show" erklingt nach Ablauf einiger Minuten der Stille ein beklemmender Rock-Song über einen alleingelassenen Jugendlichen, der in der brennenden Wohnung seines tyrannischen Vaters den Heldentod stirbt. "The man who" ist ein sehr komplettes Rock/Pop-Werk, mit dem sich sowohl Freunde härterer Rock-Musik (wieder der Brückenschlag zu den Britpop-Giganten von Oasis) als auch Musikfans, die eher aus der ruhigen, folkigen Ecke kommen, 100%-ig anfreunden können.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Travis entdecken die Leichtigkeit des Seins, 18. September 2003
Von Ein Kunde
Vorweg: das Album ist herrlich. Alles erscheint friedfertig und in einem Maße beruhigend wie man es nur von einem frühen Herbstmorgen am Meer kennt. Healy's Gesang kommt sehr harmonisch, ruhig und klar und treibt den Hörer in einer fast einzigartigen, epischen Art und Weise von Song zu Song. Besonders die diesmal sehr poetischen und persönlichen Texte von Fran verdichten die Atmosphäre zusätzlich. Díe einzelnen Kompositionen knüpfen problemlos an stilistische Meisterwerke wie z.B. "Writing To Reach You" oder "Driftwood" an. Im Ganzen erreicht dieses Album schon fast therapeuthische Züge und strahlt eine heilsame Ruhe aus, die man in sich aufnehmen sollte.
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