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A Man in Full
 
 
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A Man in Full [Taschenbuch]

Tom Wolfe
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (725 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 800 Seiten
  • Verlag: Bantam (5. Oktober 1999)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0553580930
  • ISBN-13: 978-0553580938
  • Größe und/oder Gewicht: 17,5 x 10,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (725 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 349.486 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Tom Wolfe
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Dieser Titel ist in englischer Sprache.
Seit er 1972 seinen Klassiker, den Essay "Why They Aren't Writing the Great American Novel Anymore" veröffentlichte, hat Tom Wolfe seine schriftstellerischen Präferenzen laut und deutlich vorgebracht. Für den Musterknaben des New Journalism ist Minimalismus eine Pleite, wenn nicht gar eine Folge von Mutlosigkeit. Die wahre Aufgabe des amerikanischen Schriftstellers sei es, große Romane über gesellschaftliche Beobachtungen zu produzieren -- von der Sorte, die Balzac auftischen würde, hätte er sich ins Viagra-Zeitalter hinübergerettet. Wolfes Manifest hätte einen arroganten Klang, hätte er es nicht bereits 1987 mit The Bonfire of the Vanities geschafft. Nun, mehr als ein Jahrzehnt später, ist er wieder da mit einem zweiten Roman. Ist der "Mann in Weiß" seinen eigenen Ansprüchen gerecht geworden?

In vielerlei Hinsicht müßte die Antwort "Ja" lauten. Wie sein Vorgänger ist A Man in Fulleine Großleinwand-Arbeit, in der eine Vielzahl von Figuren an der gefetteten Stange des gesellschaftlichen Lebens hoch- beziehungsweise (rasch) an ihr herunterklettern. "In einem Zeitalter wie diesem", erinnert uns eine der Figuren, "im ausgehenden 20. Jahrhundert, war gesellschaftliche Stellung alles, und sie zu erringen, war das Schwierigste, was es gab". Wolfe hat ganz gewiß den Schauplatz geändert. Statt auf New York konzentriert er sich hier auf Atlanta, Georgia, wo der Kampf um Revier und Macht durch Südstaatenanstand zumindest leicht patiniert ist. Die Handlung dreht sich um Charlie Croker, einen egomanischen Südstaatler mit einem im Zerfall befindlichen Immobilienimperium am Hals. Aber Wolfes Aufmerksamkeit konzentriert sich genauso stark auf zwei Nebendarsteller: einen im sozialen Abstieg begriffenen Familienvater, Conrad Hensley, und Roger White II, afroamerikanischer Anwalt bei einer renommierten Kanzlei. Was diese Nebenhandlungen letztendlich zusammenführt -- und einen Feuersturm des Rassenhasses in Atlanta auszulösen droht --, ist die angebliche Vergewaltigung einer Debütantin durch Georgia Tech Football-Star Fareek "The Cannon" Fanon.

Eine detaillierte Inhaltsangabe der Handlung wäre natürlich in etwa so lang wie ein durchschnittlicher minimalistischer Roman. Nur soviel sei gesagt -- A Man in Full ist voll von der Sorte hervorragender klassischer dramaturgischer Elemente, wie wir sie von Wolfe inzwischen erwarten. Eine Wachteljagd auf Charlies 29.000-Morgen-Plantage, ein Wichtigtuer-Abend im Sinfoniekonzert, eine politisch geladene Pressekonferenz -- der Autor setzt diese Szenen zusammen mit einer Freude, die sich rasch auf den Leser überträgt. Das Buch ist darüber hinaus sehr, sehr komisch. Die Anwaltskanzleien, wie die vornehme, erfolgreiche Fogg Nackers Rendering & Lean, könnten direkt von Dickens stammen, und Wolfe läßt sogar seinen Nebenfiguren, wie den Berufshinterwäldler Opey McCorkle, lebendig werden: In wahrer Opey-McCorkle-Manier erschien er zum Abendessen mit kariertem Hemd, karierter Krawatte, roten Filzhosenträgern und um seinen Schmerbauch einen großen, alten Ledergürtel, der aussah wie etwas, mit dem man ein Maultier anspannen könnte. Aber hier hatte er seinen sonst üblichen Schwall von schwülstiger Rhetorik gemischt mit Baker-County-Ismen abgelegt. Leser auf der Suche nach einem netteren, sanfteren Wolfe werden möglicherweise enttäuscht sein. Während er die (notwendige) Überlegenheit des Satirikers gegenüber seinem Sujet bewahrt, neigt er dazu, genau dann seine Überlegenheit zu verlieren, wenn er versucht, uns zu bewegen. Trotzdem, wenn es um die maximalistische Porträtierung der amerikanischen Szene geht -- und um reine Satz-für-Satz-Unterhaltung -- dann sieht es so aus, als ob 1998 tatsächlich das Jahr des Wolfes werden kann. --James Marcus

Amazon.co.uk

Ever since he published his classic 1972 essay "Why They Aren't Writing the Great American Novel Anymore," Tom Wolfe has made his fictional preferences loud and clear. For New Journalism's poster boy, minimalism is a wash, not to mention a failure of nerve. The real mission of the American writer is to produce fat novels of social observation--the sort of thing Balzac would be dishing up if he had made it into the Viagra era. Wolfe's manifesto would have had a hubristic ring if he hadn't actually delivered the goods in 1987 with The Bonfire of the Vanities. Now, more than a decade later, he's back with a second novel. Has the Man in White lived up to his own mission?

On many counts, the answer would have to be "yes". Like its predecessor, A Man in Full is a big-canvas work, in which a multitude of characters seems to be ascending or (rapidly) descending the greasy pole of social life: "In an era like this one," a character reminds us, "the 20th century's fin de siècle position was everything, and it was the hardest thing to get." Wolfe has changed terrain on us, to be sure. Instead of New York, the focus here is Atlanta, Georgia, where the struggle for turf and power is at least slightly patinated with Deep South gentility. The plot revolves around Charlie Croker, an egomaniacal good ol' boy with a crumbling real-estate empire on his hands. But Wolfe is no less attentive to a pair of supporting players: a downwardly mobile family man, Conrad Hensley, and Roger White II, an African American attorney at a white-shoe firm. What ultimately causes these subplots to converge--and threatens to ignite a racial firestorm in Atlanta--is the alleged rape of a society deb by Georgia Tech American football star Fareek "The Cannon" Fanon.

Of course, a detailed plot summary would be about as long as your average minimalist novel. Suffice it to say that A Man in Full is packed with the sort of splendid set pieces we've come to expect from Wolfe. A quail hunt on Charlie's 29,000-acre plantation, a stuffed-shirt evening at the symphony, a politically loaded press conference--the author assembles these scenes with contagious delight. The book is also very, very funny. The law firms, like upper- crust powerhouse Fogg Nackers Rendering & Lean, are straight out of Dickens, and Wolfe brings even his minor characters, like professional hick Opey McCorkle, to vivid life:

In true Opey McCorkle fashion he had turned up for dinner wearing a plaid shirt, a plaid necktie, red felt suspenders, and a big old leather belt that went around his potbelly like something could hitch up a mule with, but for now he had cut off his usual torrent of orotund rhetoric mixed with Baker Countyisms.
Readers in search of a kinder, gentler Wolfe may well be disappointed. Retaining the satirist's (necessary) superiority to his subject, he tends to lose his edge precisely when he's trying to move us. Still, when it comes to maximalist portraiture of the American scene--and to sheer, sentence-by-sentence amusement--1998 looks to be the year of the Wolfe, indeed. --James Marcus, Amazon.com -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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FOR A WHILE THE FREAKNIC TRAFFIC INCHED UP PIEDMONT...inched up Piedmont...inched up Piedmont...inched up as far as Tenth Street...and then inched up the slope beyond Tenth Street...inched up as far as Fifteenth Street... whereupon it came to a complete, utter, hopeless, bogged-down glue-trap halt, both ways, northbound, southbound, going and coming, across all four lanes. Lesen Sie die erste Seite
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen This Horse Pulls Up Lame Before The Finish Line, 20. Juli 2000
Rezension bezieht sich auf: A Man in Full (Taschenbuch)
An ambitious undertaking, Tom Wolfe's novel starts by introducing several, very distinct characters, and expertly weaving their stories together. The complex storyline keeps you guessing, blending suspense and humor. Wolfe has populated a world with memorable characters (Cap'm Charlie Croker & his trophy wife, Serena, Conrad, Roger Too White, Ray Peepgass and so many others), that will live on in the reader's memory. Turpmtine Plantation feels like a very real place. Then, with the suddenness of a car wreck, the story lurches to an awkward and disappointing conclusion. It's a crying shame that Wolfe tries to wrap up an over 700-page novel in one chapter using a two-way Q&A conversation. A tremendous let-down...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen A "6" On A Scale Of "1 thru 5", 20. Juli 2000
Rezension bezieht sich auf: A Man in Full (Gebundene Ausgabe)
What an accomplishment! To write a story that ties together: Charles Croker, a 60 y.o. Atlanta real estate broker who is in danger of losing his billion dollar fortune; Conrad Hensley, an idealistic, laid-off follower of the Stoic, Epicetus; Fareek Fanon, an Afro-American college football star alleged to have raped the daughter of Iman Armholster, a leader of the white community; and Roger Too White an Afro-American lawyer on the rise. Throw in a variety of other uniquely described stereotypical characters and you have the ingedients for a masterpiece. Read with enthusiasm and slow enough to savor the descriptions of people, places, things and situations, this book ranks right up there with the best. The teachings of Epicetus and the feelings of Charlie, who at 60 questions the meaning of his life were particularly relevant and powerful. I will often refer back to this story and read a page or two just to get a chuckle and see the beauty of the English language in the hands of a brilliant wordsmith. Postscript: If you have the opportunity to listen to the audio tape you won't be disappointed. Ralph Ogden Stiers does a brilliant job of capturing the essence of each character.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen An Indictment of Masculinity, 11. Juli 2000
Von 
Adam Scoville (Denver, CO USA) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: A Man in Full (Taschenbuch)
This book oozes testosterone from between its pages, as thick and pungent as frat house Jagermeister. From "Cap'm" Croker, who survives on his obstinate bull-headedness, to Conrad Hensley, whose work-hardened hands have grown so thick he cannot type and thus cannot support his family in the new economy, to Roger Too White, who spends the entire book trying to prove his manliness by being 'black enough,' all of the characters are both defined and destroyed by their maleness. I say all of the characters because the few women are mere props--probably more real than the men, who are caricatures--but peripheral figures nonetheless. This book is such an indictment of the archetypal male, one might almost expect it to have come from one of the more celebrated feminist writers, except that the characters are so completely male they could only have come from Wolfe, the archetypal male writer (behind perhaps Louis L'Amour, Ernest Hemingway, and Mark Twain, whose white suits he tries so undeservedly to imitate).

If some said that Bonfire of the Vanities perfectly captured the zeitgeist of the booming late-Reagan era, A Man in Full attempts to do the same for the late nineties, but misses the mark and instead portrays something that is only vaguely post-eighties. Even so, I give Wolfe a lot of credit for this ambitious, abstract exercise, this catalog of male failings, for although not exactly enjoyable, it is certainly compelling and I admit I could not put it down.

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