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The Man Comes Around
 
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The Man Comes Around

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Produktinformation

  • Audio CD (4. November 2002)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Mercury (Universal)
  • ASIN: B00006L7XQ
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Anhören10. Danny Boy 3:18EUR 0,97
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Anhören12. I'm So Lonesome I Could Cry 3:03EUR 0,68
Anhören13. Tear Stained Letter 3:41EUR 0,97
Anhören14. Streets Of Laredo 3:33EUR 0,68
Anhören15. We'll Meet Again 2:58EUR 0,97


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

November in Deutschland: Stürme ziehen über das Land, es ist kalt und nass. Auch John R. Cash befindet sich im Spätherbst seines aufregenden Lebens. Was den 1932 in Kingsland/Arkansas geborenen Country-Outlaw nicht davon abhält, mit American Recordings IV: The Man Comes Around sein unglaubliches Comeback fortzusetzen.

Bevor Produzenten-Genie Rick Rubin den vertragslosen Ausnahmemusiker 1993 zurück ins Pop-Business holte, war Cash etwas ins Abseits geraten. Die vielen Geschichten um den Singer/Songwriter hat Franz Dobler in dem hervorragenden Buch The Beast In Me anlässlich dessen 70. Geburtstag niedergeschrieben. Eine weitere fügt Cash nun mit seinem vierten Album für Rubins Label American Recordings zu. Was nach dem Gänsehaut hervorrufenden Werk Solitary Man kaum für möglich gehalten wurde: Noch eine Platte, noch besser!

Teile von The Man Comes Around entstanden auf Jamaika, wo Johnny Cash den Winter aufgrund seiner Lungenprobleme verbringt. Es ist ein vitales Album einer lebende Legende, die sich von Ärzten Diagnosen und Fehldiagnosen anhören musste, die dafür gesorgt haben, dass die Nachrufe schon verfasst in den Schubladen liegen. Johnny Cash scheint all das wenig zu interessieren. Seine große Gabe, einen fremden Song zu seinem Song zu machen, ihn zu veredeln, kommt wieder zur Geltung und Rick Rubin arrangiert sie als kongenialer Partner. Ganz wichtig sind auch Mike Campell an der Akustik-Gitarre und Benmont Tench an Orgel, Piano und Harmonium -- beide wirkten schon auf Solitary Man mit und brillieren auch diesmal mit sparsamen, einfühlsamen Klängen. Die Gastspieler Roger Manning, Billy Preston, John Frusciante (Red Hot Chili Peppers) oder Mike Campell (von Tom Pettys Heartbreakers) bringen noch mehr Glanz in die Stücke. Und dann ist da natürlich diese einzigartig sonore Stimme von Johnny Cash, die wie ein Patriarch durch die 15 Tracks führt.

Thematisch geht es auf The Man Comes Around um das, was Cash in einem Interview als "Human Spirit" in all seinen Formen bezeichnete. Dazu passen auch die Cover-Versionen von Nine Inch Nails ("Hurt"), Paul Simon ("Bridge Over Troubled Water"), Depeche Mode ("Personal Jesus") oder Stings "I Hung My Head". Wenn sie da nicht schon längst hingehörten, dann hat spätestens Cash sie in den Adelsstand gehoben. Hinreißend, wie der Mann mit dem Steckbriefgesicht mit Nick Cave auf dem Hank-Williams-Song "I'm So Lonesome I Could Cry" im Duett singt oder wie er das irische Volkslied "Danny Boy" wie ein Beerdigungslied anstimmt.

Über 2.500 Cash-Stücke liegen unveröffentlicht in den Archiven, aus 32 neuen wurden 17 aussortiert und von der finalen Trackliste ragt tatsächlich noch eines heraus: der kraftvolle Titeltrack "The Man Comes Around". Fast möchte man auf die Knie gehen vor dieser Songwriter-Kunst. --Sven Niechziol



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THE MAN COMES AROUND

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30 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Album für die Ewigkeit, 2. September 2007
Von Martin Resch "makarresh" (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Mit "The Man Comes Around", dem letzten zu Johnny Cashs Lebzeiten erschienenen Album aus der American Recordings - Reihe, schließt sich der Kreis. Die Themen der ersten beiden CDs drehten sich um allerlei Mühsale des Lebens, für deren unsentimentale Schilderung der Man In Black berühmt war, auf "Solitary Man" konzentrierte sich das Thema, beeinflußt durch Cashs schwere Krankheit, auf die unabwendbaren Schicksalsschläge und den Tod. Der vierte Teil der American Recordings spinnt diesen Faden zwar weiter, doch im Gegensatz zum sehr düsteren Vorgänger geht es hier primär um die Erlösung, die auf das Leiden folgen muß.
"Spirit", sagte Cash selbst, sei das Thema des Albums, der menschliche Geist, der von den Schwierigkeiten und Katastrophen des Lebens geprägt wird, oft leidet und doch nie bricht, solange er kämpft. Cashs Stimme klingt hier beizeiten schwer angeschlagen, die Krankheit hört man immer heraus, doch auch noch immer den unbedingten Durchhaltewillen.
Das Album beginnt mit "The Man Comes Around", einer biblisch inspirierten Phantasie über das Jüngste Gericht, in der sich Cash als Textdichter von dylanscher Verklausulierungsbegabung präsentiert. Ein recht sperriger, aber eindringlicher Einstieg.
"Hurt" ist der erste Höhepunkt des Albums. Der Nine Inch Nails - Song wirkt wie für den späten Cash geschrieben, seine Version übertrifft das Original bei weitem und ist beeindruckend arrangiert: Von einem leisen Einstieg steigert sich das Stück in eine gewaltige "Wall Of Sound", wird am Schluß (bewußt natürlich, wenn Rick Rubin einen Fehler macht, dann will er ihn machen) übersteuert und klingt schließlich, wieder zur Ruhe gekommen, leise aus. Das geniale Video, das zu dieser Nummer gedreht wurde, ist ein Rückblick auf Cashs lange Karriere und machte dem Man In Black zum bisher ältesten Grammy - Preisträger für ein Musikvideo.
"Give My Love To Rose" ist schon eine bekannte Cash - Nummer, deren Neuaufnahme jedoch sehr gut auf das Album passt, der Sänger findet einen sterbenden Mann an den Bahngleisen und nimmt sich seiner an. Ein Song über Buße und Vergebung.
"Bridge Over Troubled Water" hat so gar nichts vom Kitsch des Originals von Simon & Garfunkel, das Stück klingt hier wie ein Kirchenlied, dem von Cashs brüchiger Stimme und dem schrägen Harmoniegesang Fiona Apples jedes Pathos geraubt wird. Eine musikalisch sehr eigenwillige, aber faszinierende Fassung.
"Hung My Head" stammt von Sting, der Man In Black macht aus dem Song über einen Mord aus Versehen eine nachdenkliche Moritat über Verbrechen und vergeben.
"First Time Ever I Saw Your Face" ist ein klassischer Evergreen, dem es fast nichts mehr zuzufügen gibt, nur fehlte eben noch eine Version von Johnny Cash, der sich hier als Traditionswahrer zeigt und das Stück schlicht und ohne Pathos vorträgt.
"Personal Jesus" ist der nächste Geniestreich. Das Depeche Mode - Stück passt auf den ersten Blick mal wieder so gar nicht in den Cash - Kosmos, zeigt aber einmal mehr, daß Cash keinerlei Berührungsängste hatte. Vom Original bleibt einzig der Text und der Rhythmus übrig, auf Effekte wird verzichtet und das Stück in einen absolut kitschfreien Gospel - Song mit lässigem Boogie - Piano verwandelt. Eine der gelungensten Cover - Versionen aller Zeiten.
"In My Life" hat es da als Folgesong recht schwer. Das Beatles - Stück passt zwar ausgezeichnet auf das Album und natürlich klingt es völlig anders, wenn ein erfahrener Sänger, der bereits das Ende seines Lebens vor Augen hat, es interpretiert. Hier hat jedoch die Kreativität etwas nachgelassen und Cash kann dem Song keine neuen Seiten abgewinnen. Keine schlechte Version, aber der schächste Track auf dem Album.
Mit "Sam Hall" zeigt sich Cash noch einmal als der Outlaw, dem alles egal ist. Die Rolle spielte Cash oft in seinen Songs und hat über die Jahre und trotz der schweren Krankheit nichts von seiner Glaubwürdigkeit verloren.
"Danny Boy", die inoffizielle irische Nationalhymne, darf auf einem Album über Tod und Erlösung natürlich nicht fehlen. Cash tappt hier etwas in die Kitschfalle, das Stück kommt etwas zu kirchenliedhaft daher. Trotzdem gelingt dem Man In Black eine recht beeindruckende Vorstellung. Ein Song zum Schwelgen.
"Desperado" hat wieder die Klasse, die das Album ausmacht. Von der Hochglanzfassung der Eagles ist, trotz der Beteiligung Don Henleys bei der Aufnahme, nichts übriggeblieben. Bei Cash wird aus dem glänzenden Colt eine rostige alte Knarre, wie sie jeder düstere Held eines Italo -Western bei sich hat.
"I'm So Lonesome I Could Cry" erweist dem Großmeister der Country - Musik Hank Williams die Ehre. Hundertmal aufgenommen sticht diese Fassung des Klassikers mit Cash und Nick Cave am Mikro heraus und übertrifft noch die Intensität des Originals. Einer der besten Songs auf dem Album.
"Tear Stained Letter", ein Cash - Original, fällt im Vergleich dazu wieder etwas ab, doch sieht man hier einmal mehr den legendären trockenen Humor des Man In Black.
"Streets Of Laredo", einer der absoluten Klassiker der Country - Musik, darf hier natürlich auch nicht fehlen. Der Song über einen sterbenden Cowboy zeigt Cash (es ist schon seine zweite Version dieses Songs) noch einmal voll auf der Höhe, seine Stimme hat hier wieder den berühmten satten Bariton und die Interpretation macht einem weiten Bogen um Klischee und Pathos. Nur Johnny Cash konnte diesen Song so singen.
Das Album endet mit "We'll Meet Again", mit dem sich schon die Byrds auf ihrem ersten Hit - Album "Mr. Tambourine Man" verabschiedet hatten. "The Whole Cash Gang" ist hier am Mirko vertreten und entläßt den Hörer mit einem Silberstreif am Horizont und der Hoffnung auf eine weitere Fortsetzung der American - Reihe.
Leider starb Johnny Cash einige Zeit nach der Veröffentlichung des Albums. Er hatte jedoch noch viel Material hinterlassen, von dem schon einiges veröffentlicht wurde (auf dem großartigen Box - Set "Unearthed" und dem Album "A Hundred Highways"), wer weiß, vielleicht sind die letzten Worte des Man In Black noch immer nicht gesprochen.
"The Man Comes Around" markiert jedoch im Nachhinein einen Endpunkt. Es ist das letzte zu Cashs Lebzeiten erschienene Album, bei dem er noch voll beteiligt war und zeigt ihn noch einmal als hervorragenden Musiker und Songwriter, der sich auch von den schwersten Schicksalsschlägen nicht besiegen läßt.
Ein Album, von dem man nie genug bekommen kann.
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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen mit jedem Tag ein bisschen besser, 5. April 2006
und wieder einmal fühle ich mich bestätigt in der Theorie, dass Johnny R. Cash sich jährlich, vielleicht sogar minütlich verbesserte. Die letzte Platte vor seinem Tod ist für mich auch eine seiner besten.
Country, wie man ihn sich wünscht - ob romantische Erzählungen von sterbenden Cowboys (Give my love to Rose) oder sarkastische Stories von koketten Outlaws (Sam Hall), Johnnys "Stimme wie Schotter" trägt einfach alles wunderbar straight vor. Auch das Cover des Nine Inch Nails-Songs "Hurt" ist dem Mann mit dem Gesicht wie aus einem Steckbrief perfekt gelungen, hat er es auch zu einer ruhigen, gitarrenlastigen Ballade werden lassen, die durch seinen trockenen Gesang alles andere als kitschig daherkommt. Ein weiteres, zumindest humoristisches Schmankerl ist das Duett mit Nick Cave, welches eine Whiskeybar als Aufnahmelocation vermuten lässt... Der Großteil der Tracks zeigt Johnny allerdings trinkfest, denn ob er nun Ironie (Tear Stained Letter) oder Sehnsucht (First time ever I saw your face - sehr schön!) beweisen möchte, der richtige Tonfall scheint ihm wie verwachsen.
Ein erwähnenswertes Highlight wäre noch das Eagles-Cover "Desperado", welches gemeinsam mit dem Eagles-Frontmann und der guten Gitarre zu großartigen Klängen heranwächst; sowie die Depeche-Mode-Coverversion des Synthie-Songs "Personal Jesus", den Cash zu einer kratzigen, auf Gitarrenriffs beruhenden Reibeisen-Nummer macht, die man sich auch sehr gut in einem verlassenen Winkel "irgendwo in Arkansas" vorstellen könnte.

Mit der herrlichen Abwechslung kommt man kaum mit, weil einen der ausgezeichnete Opener "The Man comes around", der ein knackiges Gitarrenriff durch die Boxen schmettert und mit Bibelzitaten auftrumpft, schon so mitgerissen hat, aber mit etwas Mühe hat man sich sofort wieder in Johnnys abenteuerliche Erzählungen eingeklinkt!

Eine für mich grenzgeniale Sammlung an Amerikanischen Songs über die Weite des Landes, das Elend der Verlassenen und den Ärger der Verbrecher - vorgetragen von einem der für mich größten Musiker aller Zeiten. Wer das nicht mag? Selber schuld.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Noch ein Denkmal fuer eine lebende Legende, 11. November 2002
Wer bei Solitary Man orakelt hat, the Man in Black hat sein eigenes Requiem veroeffentlicht, durfte sich jetzt eines Besseren belehren lassen. Ehrlich war Cash immer, unverfaelscht (bis auf weinige "Ausrutscher" in den 80ern auch) - aber nie war er besser. Die Stimme ist nochmals hoerbar gealtert, die Arrangements aufs Wesentliche beschraenkt. Und genau das ist es. Einfach nur genial.
Der Outlaw und Prediger ist einen weiteren Schritt zu seinen Wurzeln zurueckgekehrt. "Give my love to Rose", "Sam Hall" und vor allem "Streets of Laredo" standen ganz am Anfang seiner Karriere und werden nun, mit der Weisheit und Erfahrung eines unvergleichlichen und intensiven Lebens, voellig neu erfunden. Cash covert sich nicht selbst und er covert keine anderen Kuenstler - Er macht jeden Song zu seinem eigenen und so mancher wurde durch diese teils gebrochene, teils unglaublich kraftvolle Stimme geadelt, "Bridge over troubled Water" ist nur ein Beispiel dafuer. Und wenn "The Rolling Stone" noergelt, dass "Personal Jesus" ans Peinliche grenzt, sollte sich der Rezensent einmal JRC'c Autobiographie vornehmen, dann versteht er die Auswahl des Songs.
Moege sein "Personal Jesus" ihm noch viele Jahre schenken, damit wir noch mehr solcher Meisterwerke wie "Amercan IV" bekommen.
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5.0 von 5 Sternen Eines dieser Alben, die man nie vergisst...
"The Man Comes Around" - im wahrsten Sinne des Wortes, spiegelt dieses Album doch im Grunde das ganze, bewegte Leben von Johnny Cash wieder. Lesen Sie weiter...
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5.0 von 5 Sternen Das Beste von Johnny Cash!
Diese CD ist das Beste und Einfühlsamste, was ich je von "the man in black" gehört habe!
Ganz besonders schön finde ich die Titel 1, 3, 6 und 12!!! Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Anne-kathrin Mertens veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Cashs letztes, bestes und genialstes Album!
Dieses herzergreifende und mich schwer beeindruckende letzte Album des verstorbenen Superstars gehört wirklich in jede Musiksammlung. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Colonel veröffentlicht

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