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Mammon Inc.
 
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Mammon Inc. [Taschenbuch]

Hwee Hwee Tan
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  
Taschenbuch, 1. Mai 2003 --  

Produktinformation

  • Taschenbuch: 315 Seiten
  • Verlag: List Taschenbuch; Auflage: 1 (1. Mai 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548680526
  • ISBN-13: 978-3548680521
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 893.364 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Eine kühne Mischung aus Dr. Faustus und Douglas Coupland« THE INDEPENDENT »Ein phantastischer Roman.« THE GUARDIAN

The Guardian, Dezember 2002

»Ein phantastischer Roman, voller Popkultur, literarischen Anspielungen und interkultureller Information.«

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "trau12"
Format:Taschenbuch
Zugegeben: Der Klappentext ist etwas irreführend und erweckt den Eindruck, das es sich hier um eine moderne, ernsthafte Bearbeitung des Faust - Stoffes handeln würde. Doch das trifft nicht des Pudels Kern!
Der Reiz dieses Buchs liegt woanders: »Mammon Inc.« ist eine Satire auf die globalen Yuppies, die gezwungen sind, sich im Rahmen ihrer Jobs an unterschiedliche Länder und Kulturen anzupassen. Diese Nomaden sind dabei keineswegs heimatlos - ihre Heimat ist die glamouröse internationale Welt der Schönen, Reichen und, vor allem, Erfolgreichen. Der Protagonistin Chiah Deng, einer ehrgeizigen Singapurerin, die in Oxford studiert, winkt die Eintrittskarte in diesen Mikrokosmos aus Luxus und Erfolg: sie erhält ein Jobangebot von »Mammon Inc.«, der größten Firma der Welt. Chiah soll ein »Adapter« werden, eine Fachkraft zur Integration in fremde Kulturen. Doch der Einstellungstest hat es in sich - Chiah soll ihren schrulligen Mitbewohner Steve und ihre singapurische Schwester in diese elitäre Welt integrieren, und das ist alles andere als einfach. Dazu kommen ihr selbst immer mehr Zweifel an der Firma Mammon Inc., vor allem, nachdem ihr weiser Professor, ein Anhänger christlicher Mystik sie ausdrücklich vor der Firma gewarnt hat: diese stehe nämlich im Zeichen des Teufels! Und so muss Chiah sich zwischen christlicher Erlösung und teuflischer Macht entscheiden. Wobei wir dann doch wieder bei Faust wären...
»Mammon Inc.« hat alles, was man von einer modernen, gelungenen Satire erwarten darf: skurille Typen, Anspielungen auf Pop- und andere Kulturen, eine tolle Handlung und vieles mehr. Geschrieben mit viel Gefühl für Sprache und überraschende Pointen, dabei aber niemals platt oder gewollt. Ein intelligentes und überaus unterhaltsames Buch.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Enttäuschend 20. Juni 2003
Von holly213
Format:Taschenbuch
Um's gleich vorweg zu sagen: Das Buch war für mich absolut enttäuschend, obwohl ich mir nach Inhaltsangabe und guten Kritiken viel versprach.

Zum Inhalt: Die Heldin des Buches, Cheng, kommt aus Singapur und studiert in Oxford. Sie erhält vom weltgrößten, mächtigsten Konzern („Mammon") ein Jobangebot „das sie nicht ablehnen kann", denn es verspricht Geld und Prestige ohne Limit. Der Job: Menschen in einer fremden Kultur so anzupassen, dass sie sich in die jeweiligen „oberen Zehntausend" einfügen.
Es gibt zwei Haken: 1. Cheng will lieber Assistentin bei ihrem Professor werden - der sie außerdem vor der „Seelenfängerei" von Mammon warnt. Als Assistentin würde sie kaum Geld verdienen. Ihre arme chinesische Familie erwartet jedoch zwingend, dass sie finanziell von Cheng unterstützt wird. 2. Um den Job zu bekommen, muss Cheng 3 Prüfungen ablegen: Zunächst soll sie beweisen, dass sie sich selbst anpassen kann (= einschmuggeln in DEN New Yorker Insider-Club). Dann soll sie ihre Singapurer Schwester als akzeptiertes Mitglied in Oxford „einpassen". Und schließlich ihren besten englischen Freund in Singapur zum Chinesen umformen. Ihre engsten Beziehungen mit der Firma zu verknüpfen, widerstrebt Cheng, hauptsächlich wegen den Erwartungen ihrer Familie tut sie es dann doch.

Meiner Meinung nach kann so eine Geschichte entweder spannend heruntergeschrieben werden. Oder es gibt eine „psychologische Charakterstudie" mit philosophischem Einschlag. Laut Klappentext soll es ja eine Geschichte von "faust'schem Ausmaß" sein. Das trifft in keiner Form zu. Das Buch ist trotz der guten Ausgangsidee extrem unspannend und platt geschrieben. Zudem kommen immer wieder ellenlange Exkurse über die von Cheng angestrebte Tätigkeit bei ihrem Professer. Hier geht es um alte lateinische Schriften eines sog. „Mystikers". Ermüdend - auch wenn hier überdeutlich der Kontrast zum schnöden „Mammon" herausgearbeitet werden soll. Zwischendurch ein Kapitel lang eine „Erweckungsgeschichte" von Cheng erzählt, ihre Bekehrung zum Christentum. Auch damit konnte ich nicht viel anfangen. Gerade, weil alle Charaktere platt wie Abziehbilder bleiben, wirkt die „Erweckungsgeschichte" wie ein unmotivierter Fremdkörper. Noch dazu gibt es inhaltlich immer wieder logische Lücken, Fehler oder Widersprüche: die Erweckungsgeschichte passt z.B. gar nicht zum Ende des Buches. Noch ein Beispiel (wer das Buch trotzdem haben will, die nächsten 2 Sätze nicht lesen!)
So wird eingangs gesagt, Cheng müsse alle drei Prüfungen bestehen. Wie das Bestehen der ersten überhaupt bewiesen wird, steht nirgendwo. Die zweite ist erfolglos. Meiner Meinung nach wäre nun "Ende", stattdessen geht es ohne jede Erklärung weiter.

Je weiter das Buch fortschreitet, desto theoretischer wird es. Plötzlich werden seitenlang Singapurer Sagen, Geschichten und Bräuche erklärt. Der Teil, in dem es um Singapur geht, wird viel ausführlicher, liebevoller und genauer, beschrieben als der Teil über die englischen Charakteristika. Dort werden nur langatmige Wettergespräche und der angebliche Snobismus der Briten abgehandelt.

Die Schreiberin wirkt auf mich sehr unreif. Das Buch ist hauptsächlich in wörtlicher Rede geschrieben. Ingesamt kam mir der Roman eckig, holprig, unentschlossen und unharmonisch komponiert vor. Das einzig Positive: kurze Stellen, die amüsante Beobachtungen enthalten (z.B. die New Yorker „Szene"). In einigen Zeitschriften wurde auf "literarische" Anspielungen im Buch verwiesen. Ob es wirklich um „Hochliteratur" geht, sei dahingestellt. Ich glaube ausgemacht zu haben "Die Firma", „Bridget Jones", „Generation X". Eine „Bridget Jones" Passage zog sich über gut 5 Seiten hin, war aber nicht annähernd so spritzig und wirkte darum langatmig und irritierend.

Zum Abschluss etwas Positives: Meiner Ansicht nach ist das Buch höchstens empfehlenswert für jemand, der China, insbesondere Singapur schon bereist hat. Der könnte vielleicht an manchen Stellen „ja genau" sagen....

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