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Über 30 Millionen Zuschauer haben seit der Uraufführung am 6.April 1999 das nach Abbas gleichnamigen Tophit aus dem Jahre 1975 betitelte Musical weltweit gesehen. Das Quartett selber hat bis heute mehr als 270 Millionen Tonträger verkauft. Angesichts dieses Mega-Erfolges lag es auf der Hand, das Ganze auch in einer Filmvariante zu vermarkten. Dafür ersann eine Drehbuchautorin folgende Geschichte: Die alleinerziehende Donna (Meryl Streep/Der Teufel trägt Prada, 101 Dalmatiner, Out Of Africa) lebt mit ihrer Tochter auf einer griechischen Insel. Dort besitzt sie ein kleines Hotel. Sophie (Amanda Seyfried) wiederum wird in Kürze heiraten. Ihre Mutter hat der zukünftigen Braut jedoch nie verraten, wer ihr leiblicher Vater ist. Doch von genau diesem möchte sie den Segen zur Eheschließung. Deshalb lädt sie nach einem Blick in Donnas Tagebuch, ohne deren Wissen, drei potentielle Kandidaten Sam Carmichael (Ex-Bond Pierce Brosnan), Harry Bright (Colin Frith/Bridget Jones) und Bill Anderson (Stellan Skarsgård/Fluch der Karibik 2 & 3) zur Hochzeitsfeier auf jenes Mittelmeeridyll, wo jeder der Männer in den Siebziger Jahren eine schöne Zeit mit Donna verbracht hat...
Bei der (unter anderem auf Skopelos, Skiathos und Damouchair gedrehten) Musical-Komödie führte Phyllida Lloyd Regie. Sie hat das Stück bereits in London und New York auf die Bühne gebracht. Während dabei allerdings jeweils 24 bis 26 Songs zum Einsatz kommen, sind es in der Filmfassung nur 17! Der Grund: Die Filmemacher strichen nach einer Testvorführung einige Lieder für die Kino-Version. Solche Abba-Hits wie I Have A Dream, Dancing Queen, S.O.S. oder The Winner Takes It All sind zwar auf dem Soundtrack enthalten, doch Bestseller wie Waterloo, Chiquitita, Thank You For The Music, One Of Us, Knowing Me, Knowing You oder Fernando fehlen! Dafür wartet die vorliegende CD mit When All Is Said And Done auf ein Cover jenes Stückes vom letzten Abba-Album The Visitors (1981), das wiederum nicht in der Bühnenfassung des Musicals vorkommt!
Die dringlichste Frage lautet natürlich: Wie schlagen sich die Darsteller der 90-Millionen-Dollar-Produktion als Sänger? Antwort: Dafür, dass sie keine ausgebildeten/erfahrenen Vocalisten sind, ausnahmslos erstaunlich gut, wobei vor allem Meryl Streep und Amanda Seyfried mit ihrem bislang unbekannten Gesangstalent positiv überraschen! Die Song-Arrangements weichen übrigens nur minimal von den weltbekannten Originalvorlagen ab; die Interpretationen besitzen jedoch bisweilen den für das Genre typischen Musical-Touch! Ansonsten aber kann sich der Hörer 69 Minuten 59 Minuten lang über Pop-Ohrwürmer zum Mitsummen oder singen freuen! Thomas Hammerl
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dauerbrenner!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Mamma Mia! (Audio CD)
Nun, da ich schon zum Film meine Meinung gegeben habe, darf die zum Soundtrack nicht fehlen.Es stimmt, leider fehlen einige Lieder wie "Chiquita", "I do" und das "Waterloo" zum Schluss, aber ich find's verkraftbar. Dafür kann man sie sich ja im Film nochmal ansehen. ;) Stimmlich ist Meryl Streep wirklich klasse und sie legt, wenn man bei "The Winner takes it all" genau hinhört, sogar richtig viel Emotionen in den Song. Ebenso wie bei "Slipping through my Fingers". Den Song kannte ich von ABBA noch nicht und macht mich wirklich etwas traurig, obwohl ich keine Kinder habe. Amanda Seyfried hat eine außerodentliche Stimme, von der ich sogar noch mehr hören möchte. Ich mag besonders das "Thank you for the music" am Schluss. Christine Baranski hat ohnehin einen Knallerauftritt im Film und "Does yor Mother know" ist einfach klasse gesungen von ihr. Ich muss auch sagen, das Pierce Brosnan hier etwas besser noch singt als im Film. Warum das so ist, weiß ich nicht, aber je mehr man ihn hört umso besser wird er. ;) Insgesamt gefallen mir wirklich alle Lieder sogar etwas besser als das Original von ABBA, außer "Money Money Money", was aber ganz sicher nicht am Meryl Streep und Co. liegt, sondern weil es schlichtweg mein Lieblingslied von ABBA ist. Nun, ich möchte noch anmerken, dass ich auf jeden Fall nicht glaube, dass auch nur einer der Darsteller besser sein wollte als ABBA. Das geht einfach nicht. Das Original bleibt das Original und sie haben erstaunlich gut die Lieder in ihrem ganz eigenem Stil gesungen. Für mich ist es ein wahrer Dauerbrenner! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
die Musik zum Sommer-Kino 2008,
Rezension bezieht sich auf: Mamma Mia! (Audio CD)
Habe den Film gleich zweimal im Kino gesehen und warte nun auf das Erscheinen der DVD.Als großer ABBA-Fan fand ich den Film so klasse und die gesangliche Leistung der Schauspieler einfach super. Darum habe ich mir auch den Soundtrack gegönnt und bin absolut begeistert. Die ABBA-Lieder einmal etwas anders, aber trotzdem hörenswert und man denkt mit Freuden an den Sommerfilm des Jahres 2008 zurück. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
41 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Thank you for the music!,
Rezension bezieht sich auf: Mamma Mia! (Audio CD)
Heute hatte ich endliche die CD im Briefkasten und konnte es kaum abwarten die Lieder zu hören, obwohl ich schon sehr skeptisch war was das wohl geben mag. Klar, es handelt sich zum größtenteil um sehr gute Schauspieler... aber können die denn auch singen?? Schließlich hat man ja irgendwo doch die favorisierten Musical-Sänger oder die unverwechselbaren ABBA-Stimmen im Hinterkopf und das das für manchen Schauspieler schwer würde ist nicht von der Hand zu weisen, aber schon die ersten Lieder haben mich total mitgerissen.Am meisten begeistert haben mich Meryl Streep und Amanda Seyfried. Meryl Streep hatte meines Erachtens nach die schwerste Aufgabe zu erfüllen, denn die Rolle der Donna wurde ja nun wirklich weltweit von verschiedenen Musical-Damen auf unterschiedlichste Weise, vorallem aber auf höchstem Niveau interpretiert. Meryl Streep hat aber ihre ganz eigene Art gefunden die Lieder zu singen und macht sich dadurch unverwechselbar. Ihr Stil wird aber sicherlich nicht jedem gefallen, denn sie interpretiert die Stücke völlig neu, lässt sich dabei aber auch in keine Schublade stecken. Meine persönlichen Highlights sind auf jeden Fall "Money, Money, Money" und "The winner takes it all". Das Meryl Streep singen kann stand nach "A Prairie Home Companion" und "Postcards from the edge" ja ohnehin außer Frage, aber meine Erwartungen wurden weitaus übertroffen. Ihre Stimme ist wandelbar wie sie selbst, sie singt absolut emotional und vorallem authentisch. Und genau das ist es was ich so schätze: ihre Interpretation klingt nicht einstudiert oder "runtergesungen", sondern so als ob sie singen würde wie es ihr gerade in den Sinn kommt und am meisten Spaß macht. Ich ziehe meinen Hut! Amanda Seyfried war für mich eine besondere Überraschung, denn ich hatte nicht damit gerechnet, dass sie mich so begeistert. Sie hat eine ganz wunderbar klare und sympatische Stimme, die ich mir stundenlang anhören könnte. Ihre Stimme ist peppig, jung, modern und frisch und passt wunderbar zu der Musik von ABBA. Man könnte sogar meinen die Musik wäre für sie geschrieben worden. Es passt einfach. Bei ihren Liedern vermisse ich absolut nichts. Rundum perfekt. Christine Baranski und Julie Walters legen auch eine gute gesangliche Leistung ab, obwohl ich hier sagen muss, dass mir bei beiden doch irgendwo noch das letzte bisschen gefehlt hat. Es bleibt abzuwarten wie das auf der Leinwand wirkt. Die Väter-Fraktion ist leider insgesamt schwächer als die Damen. Absolut toll finde ich Colin Firth. Er klingt für mich total nach Harry. Ich kann nicht sagen warum, aber genau so würde ich mir vorstellen, dass Harry singt. Ein absoluter Volltreffer. Stellan Skarsgard ist in Ordnung. Schade ist, dass man aus seiner Stimme nicht den furchtlosen Abenteurer raushört, sondern die Stimmt sogar eher in Richtung Harry geht. Einen gesanglich absoluten Fehlgriff gibt es aber doch zu bekunden. Pierce Brosnan gefällt mir leider überhaupt nicht. Seine Stücke wirken langweilig und müde. "When all is said and done", eines meiner absoluten Lieblingslieder, hat er leider total vergeigt... Vorallem aber klingt es als ob er zum ersten Mal in seinem Leben vor ein riesiges Publikum gestellt wurde und singen sollte. Bei seinen Lieder werde ich das Gefühl einfach nicht los, dass es ihm etwas peinlich ist zu singen. Dennoch Respekt dafür, dass er sich überhaupt getraut hat. Unbedingt hervorzuheben sind aber die wunderbaren Arrangements!!! Die ja eigentlich immernoch zeitgemäßen ABBA-Melodien wurden entstaubt und wunderbar aufpoliert. Sie haben immernoch den gleichen Charakter sind aber etwas frischer, pepper und versprühen Spaß und gute Laune. Genial ist "Voulez-Vous" und vorallem "Money, Money, Money": die E-Gitarre gibt dem Lied noch das Tüpfelchen auf dem i. Fazit: Die Lieder singt erfrischend anders als die Musical-Versionen und für manche Musical-Fans vielleicht nicht so überzeugend. Die grandiosen Arrangements und die besonders hervorzuhebenden "Sängerinnen" Meryl Streep und Amanda Seyfried lassen einen problemlos über kleinere Schwächen und sogar große Fehlgriffe hinwegsehen. Ich werde meine Nachbarn wohl noch einige Zeit mit dieser Musik beglücken, denn der Spaß-Faktor ist riesig und die Lieder klingen nach Spaß, Tanzen und Mitsingen. Und: Ich freue mich wahnsinnig auf den Film!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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