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145 von 153 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Spass ohne Ende, 15. September 2008
Ich habe Mamma Mia mittlerweile 4 mal im Kino gesehen, und es folgen bestimmt noch weitere Besuche. Ich muss gestehen ich habe keine Abba Cds, aber ich mag deren Songs, wenn sie im Radio laufen. Die Schauspieler von Meryl Streep bis Christine Baranski ( ich liebe ich seit ihrer Rolle in der Comedyserie "Cybill") unterhalten auf höchstem Niveau. Die Handlung ist schnell erzählt. Alleinerziehende Mutter( Donna) & Tochter(Sophie) leben auf einer kleinen Insel in Griechenland und halten eine kleine Pension. Sophie will heiraten, kennt aber ihren Vater nicht, durch das Tagebuch von Donna erfährt sie, dass es drei mögliche Kandidaten gibt, diese lädt sie zur Hochzeit ein...( Punkt, Punkt,Punkt->>Insider für die die bereits im Kino waren)Die Songs und locker-flockige Handlung sind wunderbar verknüpft, ein Lacher folgt auf den Nächsten. Meryl Strep überzeugt z.b. mit " winner takes it all", Amanda Seyfried glänzt mit " honey, honey,honey", Christine Baranski & Julie Walters sorgen für die meisten Lacher finde ich, mit z.b. "Chiquitita","does your mother know" & " take a chance on me" aber man müsste alle Schauspieler und Songs einzelnen erwähnen, weil es keinen Hänger gibt in den 110 Minuten Spass. Hat man diesen Film erst einmal gesehen, gibts kein halten, immer und immer wieder wird mit gesungen, geschunkelt und ein Tränchen gedrückt. Spass von 10-100 Jahre. Kaufen, kaufen, kaufen. An verregneten Herbsttagen, bringt uns *Mamma Mia* die Sonne zurück.
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130 von 143 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Film selbst (im Kino gesehen), 10. September 2008
Die DVD ist ja noch nicht erhältlich, aber hier meine Meinung zum Film: Ich war von der Idee, eine Story über eine Anreihung von ABBA Liedern zu stülpen, nicht begeistert. Aber dann bin ich doch ins Kino gegangen... und dann direkt noch einmal, mit einer Freundin (Colin Firth Fan), die ich überreden konnte. Das lag allerdings nicht an der Story - die Lieder passen überraschend gut in die Handlung, aber natürlich merkt man sehr und überall, dass die Handlung im Grunde nur eine Ausrede für die Musik ist. Der Grund, aus dem ich wieder hingegangen bin und jetzt alle meine Freunde und Freundinnen bekehre, ist, dass der Film so viel ansteckend gute Laune verbreitet, wie sonst kein Film zuvor. Der Film enthält einfach überschäumende Lebensfreude, die jeden mitreißt, der sich nicht vorher dagegen wappnet. Meine Freundin meinte nach dem Film zu mir "Haben wir Drogen genommen?" - es ist ein High, ein Gefühl, dass man summen und glucksen und grinsen muss, dass wirklich nichts den schönen Abend mehr stören kann. Rezept dafür: - viele, schon fast zu viele ABBA Lieder, wovon das melankolischste (Slipping through my fingers) der fröhlichen Stimmung im Kino trotzdem keinen Abbruch tut - eine atemberaubend malerische griechische Insel als Hintergrund, bei deren Anblick man glatt die Urlaubspläne noch einmal ändern möchte - Szenen, bei denen man lacht - Szenen, in denen der Film über sich selbst lacht - Szenen, in denen die Schauspieler über sich selbst lachen können (z. B. die Jugendfotos der Männer, oder die Szenen mit ABBA-Kostümen) - Szenen, in denen die Schauspieler sichtbar einfach Spaß haben Wenn man nicht ganz ein Sauerdampfer ist oder ABBA hasst, zieht das einfach mit. Das lässt sich vom objektiven Standpunkt eines Filmkritikers nicht erfassen. Künstlerisch ist der Film sicher schlecht. Wenig Story, null Tiefgang, null Konflikt, wenige aussagekräftige Dialoge, zum Teil schlechte Kameraführung, laut manchen auch ein schlechtes Casting - wobei mir gerade gefallen hat, dass in diesem Film nicht alle Hollywood-artig jung, bildhübsch und perfekt sind, dass die Hauptdarsteller ihr Alter zeigen dürfen und viele Nebendarsteller nicht nur im Film echte Griechen sind. Der Film wird keine Spur in der Filmgeschichte hinterlassen. Aber das war auch nicht das Ziel. Der Film will einfach unterhalten und die Stimmung heben, und das schafft er wie kein anderer. Ein High, ohne Nebenwirkungen oder Kater. Das ist es, nicht mehr, nicht weniger. Wer Kunst erwartet, oder Tiefgang braucht, wird sehr enttäuscht sein. Wer sich den Film objektiv und kritisch anguckt umso mehr. Wer jedoch nach einem schlechten Tag seine Anti-Depressiva vergisst, in diesen Film geht und sich dann einfach fallen lässt, wird Mamma Mia als den vergnüglichsten Film aller Zeiten in Erinnerung behalten.
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41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bestechend gut gelaunte Leinwandadaption des Erfolgsmusicals - nur Steine bleiben ungerührt, 14. September 2008
Eine Warnung vorweg - wer beim bloßen Gedanken an eine Story, die auf die Rückseite einer Urlaubspostkarte passt, und an Menschen, die im 5-Minuten-Takt voller Hingabe ABBA-Songs schmettern, Pickel bekommt, sollte MAMMA MIA! mit gleichnamigem Ausruf meiden. Aber all denen, die knapp zwei Stunden der blendend aufgelegten Darstellerriege neidlos beim bezahlten Mittelmeer-Urlaub zuschauen wollen, sei DER Gute-Laune-Film des Sommers 2008 ans Herz gelegt, nach dessen Ansehen sich ein beseeltes Lächeln und die tief in die Gehörgänge gegrabenen Melodien nur operativ entfernen lassen. Natürlich macht die simple Geschichte der alleinerziehenden Donna, die sich Dank ihrer kurz vor der Vermählung stehenden Tochter Sophie mit der unerwarteten Begegnung mit ihren drei verflossenen Liebhabern konfrontiert sieht, jedem Kitschroman Ehre. Doch wie Autorin Catherine Johnson knapp zwanzig allseits bekannte ABBA-Hits im Kontext unterbringt, deren für sich allein genommen banale Texte die jeweilige Situation, in der sie präsentiert werden, perfekt umschreiben, verdient große Anerkennung. Noch größerer Verdienst gebührt letztendlich den Schauspielern, die ausnahmslos engagiert und spielfreudig ihre auf den ersten Blick ungewohnt anmutenden Rollen auszufüllen verstehen. Allen voran muss Meryl Streep erwähnt werden, die sich einen weiteren Meilenstein als wandlungsfähigste Aktrice ihrer Generation in die Vita schreiben darf. Hat man noch ihren Auftritt als eiskalte Verlegerin in DER TEUFEL TRÄGT PRADA in Erinnerung, meint man eine völlig andere Person wie entfesselt und fast mädchenhaft unter griechischem Himmel singen und tanzen zu sehen. Abgesehen vom zweifellos vorhandenen gesanglichen Talent ist es allein der Schauspielkunst der 59jährigen (sic!) zu verdanken, dass selbst slapstickhafte Nummern wie "Money, money, money", "Mamma Mia" oder "Dancing Queen" - obwohl am Rande der Lächerlichkeit entlang schrammend - glaubwürdig herüber kommen. Und wer nicht bei "Slipping through my fingers" und spätestens dem leidenschaftlich interpretierten "The winner takes it all" der Streep verfallen ist - nun ja, siehe eingangs erwähnte Steine. Nach dieser Lobeshymne fällt es beinahe schwer, noch Aufmerksamkeit für den übrigen Cast zu wecken. Doch weder die Damen noch die Objekte ihrer Begierde müssen sich hinter Donna verstecken: das reife Frauentrio um Donna wird komplettiert durch die herrlich snobistische Christine Baranski (BOWFINGER, CHICAGO) als mannstolle Tanya und Julie Walters (KALENDER GIRLS und HARRY POTTER-Serie) als burschikose, leicht schusselige Rosie. Beide erhalten genug Raum für kleine, teils zwerchfellerschütternde Soli wie Baranski mit der frivolen Darbietung von "Does your mother know" und Walters mit dem Balzgesang von "Take a chance on me". Donnas Tochter spielt die optisch und vokal hinreißende Amanda Seyfried (GIRLS CLUB, TV-Serie VERONICA MARS), passend ergänzt durch Hardbody Dominic Cooper als Bräutigam in spe Sky. Das Testosteron-Triumvirat wird gebildet von: Pierce Brosnan, der für seine manchmal angestrengt wirkenden Sangeskünste - meines Erachtens völlig unverdient - Tadel einstecken musste. Den weiblichen Zuschauern zur Freude darf er in mehr als einer Szene seinen mittlerweile graumelierten Brustrasen zeigen und darüber hinaus mit "S.O.S." ein ergreifendes Duett mit Meryl Streep bestreiten. Colin Firth versprüht den seit BRIDGET JONES kultivierten Charme als schüchterner, verkannter Liebhaber und ehemaliger Headbanger (hier sei ein Verweis auf die brüllkomischen Jugendfotos der Ex-Lover gestattet, die Firth und Brosnan in so garantiert noch nie gesehenem Look veralbern). Stellan Skarsgård schließlich überrascht durch ausgelassenes Spiel und sympathische Ausstrahlung, die er in seiner bisherigen, oft auf zwielichtige Typen festgelegten Rollenwahl (RONIN, der tragisch verfluchte "Stiefelriemen Bill" in FLUCH DER KARIBIK 2 & 3) selten an den Tag legen dufte. Gleich von der ersten, luftig-leicht choreographierten Nummer "Honey, Honey" an überträgt sich die Spielfreude des gesamten Cast auf den Zuschauer und entlässt ihn nicht einmal mit Beginn des Abspanns aus dem zum Mitwippen einladenden Bann, wenn sich alle Protagonisten als ABBA-Reinkarnationen in schaurig-schönen Glitzerfummeln nochmal so richtig zum Obst machen dürfen. Auch wer es - sei es aus falsch verstandener Männlichkeit oder wegen akuter Ohrwurm-Allergie - nicht zugeben mag und ABBA nur heimlich im Keller hört, wird trotzdem nicht abstreiten können, dass Benny Andersson und Björn Ulvaeus zeitlose und universelle Pop-Juwelen gelungen sind. Und so ist es nur konsequent, diese Empfehlung für reuelos zu genießendes, herrlich seichtes Entertainment mit dem Schlusssong und dem Dank an die Komponisten zu beenden: Thank you for the music.
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