Bei der Beschreibung des Buches und der Ankündigung von speziellen, lokalen, leckeren und traditionellen Familienrezepten war die Vorfreude groß.
Um es kurz zu machen: als Kochbuch ist dieses Buch ein totaler Flop, leider!
-205 Seiten, davon die ersten 50 Seiten allgemeiner Plausch und Rezepte für FRITTIERTES
-generell wird in diesem Buch wird bevorzugt alles mögliche frittiert, selbst für die Auberginen-Lasagne
-weltfremde Rezepte: aus der Tomatenernte die Sauce selbst machen.
Hierfür wird allen Ernstes die Anschaffung eines "elektrischen Tomatensiebs" empfohlen.
Welcher Leser hat in Deutschland einen prallgefüllten, sonnengereiften Tomatengarten, der abgeerntet werden muß?
-insgesamt im Verhältnis zum Buchunfang sehr wenig Rezepte.
Darunter absolut nichts spezielles, was man nicht anderswo schon vielfach gelesen hat.
-statt Geheimnisse aus Mammas Küche jede Menge "Stimmungsbilder" aus Mammas Familienalbum.
Fotos vom Meer, Seiten über den so weinkundigen Ehemannn, die süssen Bambini, nochmals eine Seite die Bambini, und nochmal eine Seite nur die Bambini.
Dann eine Seite Foto Olivenkaraffe, efolgt von einer Buchseite "Zitrone am Baum" und so weiter- so bekommt man auch 205 Seiten voll!
Schöner Garten, schöne Familienbilder- wenn die Rezepte ebenso zahlreich und originell wären, wäre das als Beiwerk ja - womöglich noch - ok.
So aber ist es ein Marketing Buch über die Agata Family mit schönen Familienbildern.
Schön und stimmungsvoll die Fotos, langweilig und dünngesät die Rezepte.
Das können andere um Klassen besser (mehr Italien fürs Geld, mehr und allerbeste Rezepte): "Der silberne Löffel", "Die echte italienische Küche", "Trattoria Küche" (Anonio Carlucco und Gennaro Contaldo), um nur einige zu nennen!
Ciao Mamma Agata!
Grazie Amazon Rücksendeservice!