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Mambo Sinuendo

Ry Cooder, Manuel Galban Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 10,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 29 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
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Mambo Sinuendo + Pull Up Some Dust & Sit Down
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Produktinformation

  • Audio CD (24. Februar 2003)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Nonesuch (Warner)
  • ASIN: B00007H1Y2
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 77.747 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Drume negrita
2. Monte adentro
3. Los twangueros
4. Patricia
5. Caballo viejo
6. Mambo sinuendo
7. Bodas de oro
8. Echale salsita
9. La luna en tu mirada
10. Secret love
11. Bolero sonámbulo
12. María la o

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Platten mit viel Gitarre und kaum Gesang verkaufen sich schlecht. Platten mit Musikern aus Kuba haben es ein paar Jahre nach dem Buena Vista Social Club auch nicht mehr leicht. Doch einer der beiden Männer hinter Mambo Sinuendo ist Ry Cooder, Kultgitarrist und ehemaliger Rockmusiker, der seit Jahren keine Lust mehr auf die Frontmannattitüde hat, nicht mehr singt und stattdessen lieber in aller Welt umherreist und mit Musikern aus Indien, Afrika, Kuba, Okinawa, Tuva oder demnächst Vietnam kooperiert, neue Töne aus alten Schubladen gewinnt und dabei herrlich verschrobene Sachen hervorzaubert. Mit dem kubanischen Telecasterfan und Orgelspieler Manuel Galbán hat Cooder ein neues Terrain aufgestöbert, den Mambo der Fifties.

Zwar toben sich die beiden hin und wieder an echten alten Vorlagen aus und interpretieren Perez Prado ganz wacker und locker, aber schräge Momente überwiegen auf dem Album, das mit seiner Abbildung einer alten Blechkarossenheckflosse die Augen täuscht. Da dreschen mal mehrere Trommler aufeinander ein, Galbán orgelt eine wahnsinnige Cumbia, zu der Cooder seine fette Bigsby-Pedal-Steel kreischen lässt, und manche Tracks scheinen nach dem Motto "Schaun ma mal, dann sehn ma scho" zu Stande gekommen zu sein. Und das ist das Schöne an dem Album. Entspannt, ohne Blick auf die Charts, voll aufeinander eingespielt agieren die ausgebufften Musiker, zu denen auch Jim Keltner, Cachaito, Joachim Cooder und Angá Diaz zählen. Sabroso! --Uli Lemke

kulturnews.de

Weg vom trägen Charme der Karibikfolklore führte der Weg, als in den 50ern auch in Kuba die ersten Stromgitarren eingestöpselt wurden. Manuel Galbán hieß der Mann, der in Havanna mit den Zafiros erfolgreich US-Doowop plagiierte. Diesem Galbán setzt Ry Cooder jetzt ein Denkmal, nachdem er die alten Buena-Vista-Recken aus der präelektrischen Ära Gewinn bringend abgehakt hat. Diese Aufnahmen klingen streckenweise, als kämen sie aus einem voll aufgerissenen Kofferradio mit sterbenden Batterien und schlecht eingestelltem Sender. Daraus Atmosphäre saugen zu wollen, ist ein schweres Geschäft für den Hörer. Gelingt's, macht's verdammt viel Spaß. (rh)

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ry Cooder übernehmen Sie! 28. Juli 2003
Von T-Elch
Format:Audio CD
Nicht schon wieder! so mag mancher denken, wenn man liest, dass Ry Cooder schon wieder mal einen kubanischen Musiker ausgegraben hat. Diesmal also den Gitarristen Manuel Galbán. Doch Cooder bleibt sich treu: Qualität ist auch diesmal garantiert. Und so überzeugt die CD durch teils angenehm-sperrige, teils eingängige Songs, deren besonderer Reiz neben der sauberen Produktion vor allem der leicht schleppende Rhythmus und vor allem das Garagen-Sound-Feeling ist. Cooder hält sich auch diesmal angenehm zurück, rückt Manuel Galbán ins Rampenlicht und beschränkt sich auf unaufdringliche Akzentuierungen, die aber dennoch gleichzeitig auch unentbehrlich sind. Cooder-Sohn Joachim trägt seinen Teil zum Gelingen bei, indem er ein weiteres Mal glänzend die Rhthmus-Sektion bestimmt.
Warum die CD sich nicht so recht verkaufte und deshalb derzeit sehr günstig zu haben ist, ist nach nur einmaligem Hören kaum zu glauben, liefert sie doch den perfekten Sound für die heißen Nächte dieses Sommers.
Daumen ganz hoch!!!
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The other side of Cuba 3. März 2003
Format:Audio CD
Habt Ihr Euch schon von der Kuba Krise erholt? Es war 1997 als auch der letzte hüftsteife Europäer anfing, auf der Kirmes Mambo zu tanzen. Es gab schlicht kein Entrinnen. Aus jedem Supermarkt-Lautsprecher drang es und kleisterte ein geschlagenes Jahr lang die Gehörgänge sämtlicher Kino- und Kneipengänger zu: Der Buena Vista Social Club - bis man es nicht mehr hören konnte.
Für „Mambo Sinuendo" folgt Ry Cooder seinem bewährten Erfolgsschema. Er gräbt eine musikalische Legende eines Landes aus und produziert mit dieser eine Weltmusikplatte. Diesmal trifft es den Organisten, Gitarristen und Arrangeur der legendären doo-wop-Band Los Zafiros Manuel Galban. Wer nun erwartet, wieder glatt gebügelten und leicht konsumierbaren Kuba-Kitsch geliefert zu bekommen, der täuscht sich. Man muss sich schon etwas auf diese Musik einlassen. Mambo Sinuendo ist eher etwas für die verkaterten Stunden nach der Fiesta. Noch ein letzter Drink, damit die Kopfschmerzen verschwinden. Noch einmal mit dem Cabriodach die Sorgen einpacken und am Meer entlang fahren.
Das faszinierende an dieser Platte ist der - Entschuldigung - geile Sound. Es ist so, als wäre Galban Besitzer einer Autowerkstatt und die Aufnahmen hätten in seiner Garage stattgefunden. Ungeschliffen, spontan und verdorben kommen diese Stücke daher. Stücke, die so gar nichts Volksliedhaftes haben. Es singt diesmal auch fast niemand. Gitarren und Perkussion (u.a. Jim Keltner) dominieren. Trotz allem kubanischen Flair finden sich Cooder und Galban in einer seltsamen Spielweise von Twang und Rock'n'Roll zusammen. Ein karibischer James Dean betrinkt sich mit einem kalifornischen Che Verschnitt.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Sonnenuntergang auf der Veranda 27. Februar 2003
Von Peter-Thilo Hasler HALL OF FAME REZENSENT
Format:Audio CD|Verifizierter Kauf
Mit dem 1997er Album Buena Vista Social Club gelang es Cooder, nicht nur einen Grammy zu gewinnen, sondern auch das Auge der Musikwelt auf eine kleine Karibikinsel zu lenken, das einen ungeheueren Reichtum an Rhythmus und Musik in sich birgt. An diese Karibikerfahrungen knüpft sein neues Album Mambo Sinuendo an. Stilistisch ist Mambo Sinuendo ein Combo-Sound, so wie er in der Vor-Castro-Ära der 50er Jahre populär war. Im Gegensatz zum Buena Vista Social Club hat sich Cooder diesmal für eine betont kleine Besetzung entschieden, ohne Bläser und ohne Gesang. Der instrumentelle Schwerpunkt des Albums liegt auf der Gitarre und dem Schlagzeug. Die Lead-Gitarre, wenn man das überhaupt so bezeichnen kann, spielt Manuel Galbán, Mitglied der vermutlich populärsten Gruppe des Landes, den Los Zafiros, die eher harmonischeren Teile übernimmt Ry Cooder. Darüber hinaus haben die beiden auf die übliche Percussions-Gruppe verzichtet. Sie haben erkannt, dass auf Kuba über die letzten Jahrzehnte hinweg immer die gleichen Rhythmusinstrumente verwendet wurden, ob nun zu Salsa, zu Mambo oder zum Rumba. Diese statische Beziehung haben Cooder und Galbán bewusst durchbrochen, indem sie hier an Stelle der üblichen Percussions mit Schlagzeugen arbeiteten; ja, richtig gelesen, mit zwei Schlagzeugen, darunter Jim Keltner, einem der besten seines Faches.
Im Gegensatz zu dem, was hierzulande unter dem Begriff Mambo subsummiert und nach wie vor durch Lou Bega popularisiert wird, ist Mambo Sinuendo ein ungemein entspanntes Album geworden. Cooder bezeichnete die CD in einem Interview unlängst als ein herrlich besoffen klingendes Album.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Absolut hörenswert 23. Februar 2003
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Beim ersten Mal Hören noch irrtümlicfh in die Schublade "Santana meets Buena Vista Social Club" gesteckt (ich war mit Arbeit beschäftigt und hab nur nebenbei hingehört), hat das Album mit jedem Mal Hören zusehends gewonnen.
Inspiriert, mit Freude an der Musik und ohne einen Blick auf die Charts zu werfen agieren hier hochprofessionelle Musiker mit beachtlichen Resultaten. Eine CD, die sowohl zum genauen Zuhören als auch zum Nebenher-Hören einlädt.
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