E-Rotic hat ein neues Gesicht: Jeanette Christensen, die ja schon auf dem Abba-Tribute-Album auftrat. In Wirklichkeit singt aber noch die alte Sängerin Lyane Leigh, was man auch sofort heraushört! Hiermit bringen E-Rotic nun wieder ein bunt gemischtes Album, das einige Songs im bekannten Eurodance-Stil enthält. Auch die berühmten Wortspiele (wie bei "Max...Sex", "Fred...Bed", "Willy...Billy" oder "Fritz...Tits") gehen weiter: "Nick...Quick", "Sam...damn"! Im Allgemeinen ist der Stil aber etwas sanfter oder radiotauglicher (um nicht zu sagen poppiger) geworden, die Beats knallen nicht mehr ganz so, was aber auch sehr angenehm klingt. Auch das Niveau hat sich etwas gehoben, es geht nicht ausnahmslos nur um Sex, sondern eher breiter gefächert um die Liebe und ihre Problemchen überhaupt. Sommerliche und erfrischende, spritzige Popsongs á la "Help Me Dr. Dick" sind auch wieder dabei: "Give A Little Love", "Dr. Love" und "Makin' Love In The Sun"; sowie auch zwei wunderschön gesungene Balladen: "Wild And Strong" und "Wish You Were Here". Mit der ersten Single und gleichzeitig Titeltrack des Albums, "Mambo No. Sex" spielen E-Rotic wohl auf den Hype um den Sommerhit "Mambo No. 5" von Lou Bega an, an den sie aber längst nicht heranreichen können. Dieser Poptitel ist der schlechteste Titel des Albums und auch der schlechteste Titel von E-Rotic überhaupt!