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Mamas Vermächtnis: Roman Taschenbuch – 16. Februar 2012


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: KiWi-Taschenbuch; Auflage: KiWi-Paperback (16. Februar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462044257
  • ISBN-13: 978-3462044256
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 342.954 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Herrad Schenk hat für ihren neuen unterhaltsamen Roman eine Hauptfigur erdacht und mit schnörkellosen Sätzen beschrieben, die jeder kennt, mit der man verwandt sein könnte.«, Badische Zeitung, 25.05.2012

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Herrad Schenk, geboren 1948, hat Wirtschaftsund Sozialwissenschaften in Köln und York (England) studiert und war wissenschaftliche Assistentin am Institut für Sozial psychologie der Universität Köln. Sie hat zahl reiche Romane und Sachbücher veröffentlicht und lebt als freie Autorin in der Nähe von Freiburg. Zuletzt erschien bei Kiepenheuer & Witsch ihr Roman »In der Badewanne«.

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Kundenrezensionen

3.2 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von ChristineKS am 21. März 2012
Format: Taschenbuch
Tochter Thea hat Mamachen gepflegt, bis diese mit über 90 stirbt und Thea fast siebzig ist. Thea entdeckt, dass ihr Mamachen nicht nur schillernd und charmant war, sondern einige Geheimnisse vor ihr hatte, die Theas scheinbar geordnetes, langweiliges Leben ins Chaos und Thea in Verwirrung zu stürzen drohen.
Herrad Schenk gelingt es, ihre Figuren zu authentischem Leben zu erwecken. Ich habe Theas Entwicklung, ihre Gedanken und Gefühle mit großer Spannung (ich musste das Buch "in einem Rutsch" lesen)verfolgt. Wie Thea sich und ihr eigenes Leben und die anderen Menschen in ihrer Umgebung, v.a. auch die skurrilen Eigenheiten und Schrullen ihrer Lesekreis-Freundinnen, beobachtet und kommentiert, das ist sehr komisch, auch vertraut und trotz einer satirischen Bissigkeit nie so überheblich, dass LeserInnen sich nicht auch in manchem wiedererkennen könnten.
Thea pflegt ihre Mutter in intensiver Begegnung, gemischt mit Zweifeln und zwiespältigen Gefühlen, alten Aggressionen, Schuld, Sehnsüchten und Versöhnung. Die Autorin schildert dies lebensnah, berührend und doch mit viel Humor und Leichtigkeit. Mamachen ist eine anziehende Figur mit einem wild gelebten Leben. So eine Mutter hätte man selber natürlich nicht so gerne, aber über sie zu lesen ist höchst vergnüglich. Herrad Schenk beschreibt die Einschränkungen, Leiden aber auch die Weisheit des hohen Alters mit kritischem Respekt und satirischer Distanz und trotzdem mit großer Einfühlung.
Lebensnähe, Humor und Empathie, eine bildhafte, lebendige Sprache zeichnen den (leider viel zu kurzen:)) Roman aus.
Es gibt sogar ein Happy End, kein süßliches, kitschiges, sondern ein hoffnungsvolles mit einem Hauch Ambivalenz garniert. Auch das gefällt mir sehr gut.
Ein lesenswertes, erheiterndes Buch mit Tiefgang und ein perfektes, ästhetisch ansprechendes (sehr schöne Aufmachung) Geschenk!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von JoKo TOP 100 REZENSENT am 2. Mai 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Schon das erste Buch dieser Schriftstellerin " In der Badewanne" hat mir gut gefallen.Eine Rückschau auf ihr Leben und ihre Liebhaber, nachdem die Protagonistin durch eine falsche Bewegung, bewegungsunfähig in der Badewanne ausharren muss, bis sie gefunden wird.

In diesem Buch geht es auch um eine Rückschau. Thea, mittlerweile siebzig, hat ihre Mutter , zusammen mit einer polnischen Pflegerin , bis zu ihrem Tod gepflegt.Immer hat sie ihre Bedürfnisse zurückgestellt und das nicht nur während der Zeit der Pflege. Ihre Mutter verließ ihren Vater wegen einer Affäre und so lebte Thea mit ihrer sehr exzentrischen und egomanen Mutter eine recht freudlose Jugend.Ihre Mutter arbeitete als Schauspielerin, hatte aber erst ab 80 Erfolg in einer Vorabendserie und so war das Leben recht armselig, die Mutter, wie sie selbst im Alter feststellt, eine schlechte Mutter. Dauernde Affären und dies häufig mit jüngeren Liebhabern, machten Thea das Leben auch nicht leichter, zumal sie selbst eine graue Maus mit recht konservativen Ansichten ist.Oder ist sie dies gerade deshalb, weil sie eine so unkonventionelle Mutter hat? Vielleichte baute sie sich durch dieses sichere Gefüge eine Art Sicherheit auf.Fest steht jedenfalls, dass sie ein ereignisloses Leben lebte mit einem Mann, bei dem bei der Hochzeit schon feststand, dass die Ehe kein Abenteuer würde, Kinder blieben ihnen auch versagt und nach seinem Tod nun die Pflege von "Mamchen", die weiß Gott nicht einfach war. Nach "Mamchens" Tod fällt Thea erst einmal in eine dicke Depression, aus der ihr erst das Lüften eines alten Familiengeheimnis heraus hilft.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Anonymus00 am 1. Januar 2013
Format: Taschenbuch
Als Theas Mutter (Mamachen) im hohen Alter stirbt, beginnt Thea über ihr Leben nachzudenken.

Ich finde dieses Buch langweilig, da die Geschichte für mich persönlich mit zu wenig Spannung aufgebaut ist. Ich habe die ganze Zeit gewartet, dass eine neue, bedeutende Handlung im Buch eintritt. Dies ist leder erst im hinteren Teil des Buches der Fall.
Das Buch ist schnell zu lesen, aber ich konnte mich nur überwinden weiterzulesen, da ich keinen Lesestoff mehr hatte. Die Handlung des Buches floss einfach an mir vorbei.

Auch meiner Mutter gefiel dieses Buch nicht. Sie las allerdings nur einige Kapitel.

Gut gelungen ist das Wechselspiel von Theas Gefühlen über Mamachen und sie selbst. Sprachlich überzeugt das Buch auch.

Deshalb mein Fazit: Als Zwischenlösung ist das Buch gerade noch zu akzeptieren. Wenn Sie aber etwas mit fesselnder Handlung lesen und eine gute Unterhaltung haben wollen, lassen sie die Finger von diesem Buch!
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Format: Taschenbuch
.... Mehr-aber auch nicht weniger- ist dieses Buch. Man liest es so herunter und ist einige Stunden gut unterhalten. Sprachlich einfach, daher für Bett- oder Strandlektüre perfekt. Die Story ist nett, aber mir hat es etwas zu lang gedauert, bis das vermeintlich düstere Familiengeheimnis gelüftet wurde. Schwanke zw 3 und 4 Sterne- irgendwo dazwischen. Nettes Geschenk für ältere Tanten mit geringerer Leseerfahrung. Umschlag hat mich angesprochen.
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Von eule 52 TOP 1000 REZENSENT am 24. November 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
...können Töchter nicht erwachsen werden. Und damit hat Thea so ihre Probleme. Wie im wahren Leben, denn es sind ja gerade die Mutter-Tochter-Beziehungen, die so problembefrachtet sind, diese Hass-Liebe, die wir Frauen so gut kennen, wenn wir ganz ehrlich vor uns selber sind. Und diese Konstellation zwischen Thea und 'Mamachen' (oh Gott...) ist per se ziemlich schwierig - Mamachen, der männermordende Vamp (nein, nein, sie mordet nicht wirklich!) und Thea, die biedere, sich hässlich und minderwertig fühlende Tochter. Tragisch, daß so vieles ungesagt bleibt zwischen Mutter und Tochter. Deshalb geht es im weitesten Sinne auch um Schuld und Vergebung. Aber das führt schon zu weit.
Kurz und gut: es ist ein Roman - Ähnlichkeiten mit Lebenden sind rein zufällig und nicht beabsichtigt - von Herrad Schenk in gewohnter Weise sagenhaft geschrieben, ein Schulbeispiel dafür, wie kreatives Schreiben zur Perfektion geführt werden kann. Einfach genial Kapitel 24 'Im Bistro' - Theas Gemütszustand so treffend und naturalistisch eingefangen, daß mir beim Lesen schwindlig wurde, der Schweiß ausbrach, der Kopf dröhnte. Das ist schriftstellerische Meisterschaft par excellence! Ein unter diesen Gesichtspunkten absolut lesenswertes Buch.
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