Maman ist kurz beim Friseur 2010

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Im Sommer 1966 bricht im vormals friedvollen Haushalt der frankokanadischen Familie Gauvin plötzlich das Chaos aus. Aus heiterem Himmel für die drei Kinder, von denen die älteste Tochter Elise die Schuld dafür irgendwie bei sich sucht und die jüngeren Brüder nicht begreifen, dass die Mutter wegen einer Affäre des Vaters (mit einem Mann) das Weite suchte. Dennoch versuchen alle, so gut als mögli...

Darsteller:
Marianne Fortier,Élie Dupuis
Laufzeit:
1 Stunde, 33 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Drama
Regisseur Léa Pool
Darsteller Marianne Fortier, Élie Dupuis
Nebendarsteller Hugo St-Onge-Paquin
Studio Equinoxe Productions
Altersfreigabe Freigegeben ab 6 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

48 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Filmfan82 am 19. November 2010
Format: DVD
Zitat: "Von unglücklichen Kindern würde ich nie erzählen wenn ich ein Buch schreibe. Das ist zu gewöhnlich."

Das ist wohl DIE Kernaussage dieses Films. Man kann sagen, der Film dreht sich um diesen einen Satz, ist um diesen herum aufgebaut.

"...Maman ist kurz beim Friseur" erzählt eine etwas ernstere Geschichte, gepaart mit Tragik und Humor. Eine solche Handlung bekommt man nicht alle Tage zu sehen, sie regt an zum Nachdenken, zum "In sich kehren". Die Darsteller interpretieren ihre Rollen absolut glaubwürdig, allen voran Marianne Fortier als Elise. Elise muss schon sehr früh erwachsen werden, da ihre Mutter die Familie verlässt. Sie versucht, ihren Geschwistern eine Art Mutterersatz zu sein, obwohl sie eigentlich selbst große Sehnsucht nach ihrer Mutter verspürt. In diesem Sommer lernt Elise aber auch, dass sich hinter der ewig-glücklichen Fassade der Erwachsenen weit mehr Elend, Verzweiflung und Probleme türmen, als sie geglaubt hat. Ich finde es grandios, wie man im Laufe des Films die Entwicklung des Charakters Elise erfährt. Das ist sensationell gut gespielt.

"Maman ist kurz beim Friseur" ist ein Film mit dem passenden Soundtrack, sonnigen Farben, tollen Kostümen und Kulissen. Gerade zu Anfang ist der Ton des Filmes locker und freudig. Nach und nach stellt sich Elise als Hauptcharakter heraus und in ihrem Erkenntnisprozess, ausgelöst durch den Auszug ihrer Mutter, baut der Film einen ernsteren, tragischeren Ton auf, der jedoch immer wieder durchbrochen wird von humorvollen Momenten. Das Hauptaugenmerk des Films liegt klar auf dem Erleben der Kinder.
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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stephan am 8. April 2011
Format: DVD Verifizierter Kauf
Kaum zu glauben, dass das ein TV-Film sein soll, so ungewöhnlich besonders und durchdacht sind die Bilder dieses mit dem Selbstbewusstsein des geborenen Meisters erzählten Dramas, technisch auf allen Ebenen auf höchsten Niveau, eine unglaublich gute Besetzung und Schauspielerführung (allein die Kinder!), und so voller Zwischentöne und tiefer Fragen wie es dem Thema angemessen ist. Für mich der interessanteste Effekt war der seltsame Eindruck, den Gleichmut und Ausgeglichenheit des Vaters gegenüber seinen Kindern hinterließen: was man sich als Eltern so oft wünscht, kann auch in Belang- und Beziehungslosigkeit abdriften. Und es ist erstaunlich, wie tief noch das Dogma sitzt, dass eine Mutter ihre Kinder noch viel weniger verlassen darf, als der Vater, man kann sich kaum dagegen wehren. Unbedingt ansehen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von uli am 22. Februar 2013
Format: DVD Verifizierter Kauf
Ein Film, so schön erzählt, dass man noch Stunden weitersehen könnte und möchte. Auch ein Film den man in dieser Machart nur noch selten zu sehen bekommt,- Anspruch und gute Unterhaltung schließen sich eben doch nicht aus!
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von algi am 1. Februar 2012
Format: DVD Verifizierter Kauf
dass man gut unterhalten wird. Dies ist so ein Film. Wie die hervorragend gut spielende 'Hauptdarstellerin' aus dem Schulbus in die Sonne schaut, wissend das nun die Ferien vor der Tür stehen, hat eine freudige Leichtigkeit, die einen sofort einnimmt. Dieses 'Zeitgefühl' von Kindern, die mal Schönes, dann wieder Schreckliches erleben, habe ich schon lange nicht mehr in so schönen Bildern umgesetzt gesehen. 'Kannst du keine normalen Probleme haben, wie wir alle' war für mich der Kernsatz der Geschichte. Wenn man mit 'A Simple Man' mit Collin Firth was anfangen konnte (der Trailer ist wohl auch deswegen hier vertreten), der liegt mit diesem Film nicht falsch, für mich ganz großes Kino.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Joroka TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 16. Dezember 2013
Format: DVD
Als die Mutter dreier Kinder vom homosexuellen Verhältnis ihres Mannes zu seinem Golfpartner erfährt, bricht für sie eine Welt zusammen. Sie lässt sich von ihrem Arbeitgeber in weite Ferne nach London versetzen. Fortan sind die Geschwister Élise, Coco und Benoit quasi mutterlos. Der berufstätige Vater muss so verstärkt in die Pflicht treten, aber die dabei zwangsläufig entstehenden Freiheiten sind nicht immer förderlich für das Kindeswohl. Die älteste Élise lässt sich nicht in die Ersatzmutterrolle drängen und hängt sich an den taubstummen Eigenbrötler und Fliegenfischköder-Bastler. Der Mittlere Coco führt seine Experimente mit heißen Kisten fort und versucht dadurch Anerkennung zu erwerben. Am meisten leidet jedoch offensichtlich das Nesthäkchen Benoit unter der Abstinenz. Er entwickelt psychiatrische Auffälligkeiten und droht vom Vater ins Internat abgeschoben zu werden. Eine Kindheit ohne Mutter, kein Zuckerschlecken......

Der Film spielt in Québec im Jahr 1966. Handelt es sich vielleicht um die biografische Verarbeitung des Drehbuchautors? Es ist schon erschütternd, wie anscheinend herzlos diese Frau ihre drei Kinder zurücklässt. Doch offenbar sieht sie für sich keinen anderen Ausweg.
Der Fokus richtet sich fortan auf die Kinder. Mit einfühlsamen Blick wird versucht, Einblick in die verletzten Kinderseelen zu erlangen. Drei unterschiedliche innere Verarbeitungsmechanismen werden dargestellt. Der Verlust ist jedoch zu schmerzhaft, um einen Zugang in die Realität zu bahnen.
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