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Mama, was ist Auschwitz?
 
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Mama, was ist Auschwitz? [Taschenbuch]

Annette Wieviorka
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 92 Seiten
  • Verlag: List Taschenbuch (1. August 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548600883
  • ISBN-13: 978-3548600888
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 0,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 624.144 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein unverzichtbares Buch, das den Vergleich mit den Texten Primo Levis nicht zu scheuen braucht.« MARIANNE

Kurzbeschreibung

Wie will man einem jungen Mädchen vermitteln, dass die Nazis all ihre Energie aufboten, um Millionen Menschen zu ermorden, nur weil sie Juden waren? Mit diesem Problem sieht sich Annette Wieviorka konfrontiert, als ihre 13-jährige Tochter sie nach dem Schicksal einer jüdischen Freundin fragt. Mutter und Tochter sprechen über Antisemitismus, über die Vernichtung der Juden, über das Warschauer Ghetto, über die Frage nach der Schuld und die Pflicht zur Erinnerung.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Unsentimentale, klare Hilfestellung zum Umgang mit Auschwitz, 27. Juli 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Mama, was ist Auschwitz? (Gebundene Ausgabe)
"Mama, was ist Auschwitz?" lautet die Frage der 13jährigen Tochter an die Historikerin Annette Wieviorka. Sie muss feststellen, dass ihre Antworten nicht ausreichen, obwohl sie Holocaust-Forscherin am Nationalen Forschungszentrum für Wissenschaft in Paris ist. Am Leidensweg der Freundin Berthe erläutert die Mutter unter Einbeziehung der neuesten Erkenntnisse und Forschungen den Nationalsozialismus in Deutschland in seinen Auswirkungen auf die Juden. In der klaren rationalen, aber doch behutsam einführenden Sprache, ist dieses Buch ein gutes Grundgerüst, um sich in das Thema Judenverfolgung einzuarbeiten. Ohne Sentimentalität, aber mit Mitgefühl. Dieses Buch ist kein Jugendbuch im üblichen Sinne, sondern eher als gemeinsames "Arbeitsbuch" für Erwachsene und Jugendliche im Alter bis zu 13 Jahren geeignet.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Lesenswert, auch für Erwachsene !, 27. August 2002
Von 
Dr. Matthias Korner "brundisium" (Ratingen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mama, was ist Auschwitz? (Taschenbuch)
Ein überaus sinnvolles Buch in schonungsloser Klarheit über das dunkelste Kapitel der Deutschen im 20. Jahrhundert.

Die 1948 geborene französische Historikerin Wieviorka, die Professorin am Nationalen Forschungszentrum für Wissenschaft (CNRS) in Paris ist, antwortet ihrer Tochter, die sie nach dem Schicksal der jüdischen Freundin Berthe, einer Auschwitz Überlebenden fragt. In kindgerechter Sprache werden Begriffe wie Razzia, Deportation, Zionismus und Genozid erklärt. Mutter und Tochter sprechen in ihrem Dialog über den Antisemitismus der Deutschen, über die Vernichtung der Juden, über das Warschauer Ghetto, über die Frage nach der Schuld und die Pflicht zur Erinnerung.

Das ist in seiner Klarheit überaus verdienstvoll und lesenswert.P>Das Buch, von dem ich erst über Iris Berbens Lesungen etwas hörte, sollte ein Muß für jeden jungen deutschen Schüler sein. Auch Erwachsene können darin noch Neues erfahren. Wer sich eingehender mit der Thematik befassen will, dem seien neben Guido Knopps 'Holokaust' von Ian Buruma 'Erbschaft der Schuld, Vergangenheitsbewältigung in Deutschland und Japan' sowie von Alfred Grosser 'Ermordung der Menschheit, Der Genozid im Gedächtnis der Völker' empfohlen.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Geschichtsstunde für Erwachsene, 9. August 2001
Von Ein Kunde
Betrachtet man das Werk als informative Geschichtsstunde für Erwachsene, so glaube ich, dass es kaum eine Möglichkeit gibt, sich derart unfassend und auf "leichte" Art über das schwierige Thema zu informieren. Die angenehme Stimme von Iris Berben trägt zudem dazu bei, diese weitgehend emotionsarme Darstellung ohne erhobenen Zeigefinger zu vermitteln. Meine Generation (1956) erlebte zunächst gar keinen Geschichtsunterricht zum Thema "Naziverbrechen". In den 70er Jahren setzte dann ein Wandel ein. Durch die pausenlose, moralintriefende Selbstgeißelung mit der Frage nach der Schuld wurde vielen der Zugang zu diesem Teil der deutschen Geschichte zugeschüttet. Dieses Werk könnte die Bereitschaft wecken, sich wieder mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Für Kinder halte ich es weniger geeignet, hier empfehle ich das großartige Hörspiel "Mojsche und Rejsele" von Karljn Stoffels.
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