Mit Rudolph Moshammer haben wir einen Menschen verloren, der niemandem böse war und dem auch niemand bös sein konnte.
Dieses Buch ist eine Liebeserklärung an seine Mutter und eine einzigartige pschychologische Studie über die Person Rudolph Moshammer. Er war sein Leben lang an seine Mutter gebunden, die er zunächst vor seinem Vater schützen musste, der nach seiner Entlassung zum Trinker wurde. Später wachte die Mutter eifersüchtig über ihren Sohn. Eine Symbiose zwischen zwei Menschen die sich liebten und keinen Platz für einen dritten ließen - wenn man von der geliebten Daisy einmal absieht.
Die schicksalhafte Mutter-Sohn-Beziehung war es wahrscheinlich auch, die aus Rudolph Moshammer das machte, was er war.
Seine zweifellos gute Seite war, daß man ihm behaupten kann, daß es eine bessere Welt wäre, wenn alle Menschen so wären wie er.
Dabei darf man jedoch nicht aus den Augen verlieren, daß die Mutter-Sohn-Beziehung schon krankhafte Züge annahm und ein normales Leben Rodolph Moshammers mit einer Frau unmöglich machte, worunter er selbst wohl am meisten litt.
Die Liebe mit der dieses Buch geschrieben ist, ist symptomatische für den Menschen Moshammer und sollte bis zu einem gewissen Grade in jedem von uns vorhanden sein.
Wäre diese Liebe auch nur ansatzweise in jedem Menschen vorhanden, gäbe es keine Kriege mehr.
Wer mehr über den Menschen Moshammer wissen will, kommt an diesem Buch nicht vorbei.