das uns noch fehlte,
bekam meine Tochter (4) jetzt zu Weihnachten von ihrer Oma.
Mein erster Gedanke, nach dem Lesen war, das auch hier, wie bei Mama Muh räumt auf, der Fokus viel mehr auf der Krähe liegt.
Plötzlich ist es die Krähe, die "Dinge macht". Die Krähe, die vorher so ein lustiges Gegenstück zu Mama Muh war, da sie das "das geht doch nicht" vertrat, Mama Muh, die ungewöhnliche Sachen probierte.
In Mama Muh feiert Weihnachten liegt der Fokus also auf der Krähe, die sich auf Weihnachten freut, sich selbst -und mit lustigen Bemerkungen- Geschenke einpackt und dann vor Aufregung nicht schlafen kann. Also packt sie alles wieder aus und
fliegt dann zu Mama Muh.
Dort ist der Stall geschmückt, alle Kühe geschmückt, die Krähe jedoch am Boden zerstört, da ihr Weihnachten, mit Geschenken, ja schon vorbei ist.
Hier kommt Mama Muh wieder ins Spiel, denn sie hat eine Überraschung für die Krähe vorbereitet.
-Und bekommt sogar auch ein Geschenk.
Etwas komisch, das Mama Muh zu der ruhigen Mutti mutiert und die Krähe zur aufgeregten Nudel mit komischen Einfällen, dennoch eine schöne Geschichte, vor allem, wenn man sich nicht an den Rollen der beiden "festbeisst".
Gut gefallen hat mir auch, das mindestens auf zwei Seiten die Krähe so herum flattert, das man sie wieder überall suchen und zählen kann. (ca. 10 mal die Krähe auf der selben Seite, die z.B. Geschenke zum einpacken sucht)
Aber, Mama Muh ist nicht die Mama Muh, die wir kennen und deshalb bekommt sie auch nur vier Punkte.