Audiobook-Rezensionen
Mirjam Pressler zählt zu den erfolgreichsten Autoren der Kinder- und Jugendbuchszene. Für das Buch "Malka Mai" wurde sie bereits mit dem Züricher Jugendbuchpreis "La vache qui lit" ausgezeichnet. Die echte Malka Mai, die sie 1996 in Israel getroffen hat, hat vieles vergessen bzw. verdrängt. Insofern ist die Geschichte authentisch und fiktiv zugleich. Wobei der fiktive Part von der Autorin mit derartig viel Einfühlungsvermögen geschrieben wurde, dass er als absolut wahr erscheint.
Eva Gosciejewicz, festes Mitglied unter Dieter Dorn am Residenztheater, liest die wechselnden Perspektiven von Malka und Hanna. Mit ihrer klaren und weichen Stimme gelingt es ihr, die Welt des kleinen Mädchens transparent zu machen, ohne jedoch in ein kindliches Bewusstsein abzudriften. "Sie war allein!" - diese zentrale Erfahrung des Kindes bringt sie unvergesslich rüber. Lesung, Spieldauer: ca. 210 Minuten, 2 MC. Ab 12 Jahren.
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Pressestimmen
"Eine packende Herzenssache." (Nürnberger Nachrichten)
"Diese Geschichte eines kleinen Mädchens und seiner Mutter geht an Herz und Nieren. Genau im Einzelnen und exemplarisch zugleich, öffnet dieses Buch Jugendlichen den Zugang zu unglaublichen Zuständen und haut noch einmal in die Kerbe des Vergessens. Großartig." (Ellen Pomikalko, BuchMarkt)
"Polen 1943: Malka muss mit ihrer Mutter und Schwester vor den Deutschen fliehen: Sie sind Jüdinnen. Auf der Flucht werden sie getrennt und Malka muss sich ihren Weg allein erkämpfen. Ein bewegendes Jugendbuch, das eindringlich von Angst und Verlorenheit, von Grausamkeit und Egoismus, aber auch von Hilfsbereitschaft und vom Überlebenswillen erzählt." (SR/Radio Bremen)
"Die einfache, schrecklich einfache Geschichte einer Flucht. Man darf sich nicht scheuen zu sagen, wie spannend diese Geschichte sich liest. Und zugleich ist zu sagen: Ganz karg ist dieses Buch, überall ist eine Reduktion auf das Wesentliche am Werk, ganz reich ist dieses Buch, voller Blicke, Gesten und Bewegungen." (Reinhard Osteroth, DIE ZEIT)
