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Malka Mai: Roman (Gulliver)
 
 
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Malka Mai: Roman (Gulliver) [Taschenbuch]

Mirjam Pressler , Max Bartholl , Henriette Sauvant
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 328 Seiten
  • Verlag: Beltz; Auflage: 9 (6. Juni 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3407785941
  • ISBN-13: 978-3407785947
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 18,4 x 12,6 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.667 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Mirjam Pressler
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Produktbeschreibungen

Audiobook-Rezensionen

Die Geschichte der kleinen Jüdin Malka Mai ist vom Kern her authentisch. 1943 musst sie zusammen mit ihrer Mutter Hanna, einer Ärztin, und ihrer älteren Schwester aus Polen fliehen. Weil die Reise für das 7-jährige Mädchen zu anstrengend wird, erkrankt Malka und wird von ihrer Mutter bei Bauern zurückgelassen, - später soll sie nach Ungarn nachkommen. Jäh wird aus dem Leben der kleinen Prinzessin ein Leben, das aus Hunger, Kälte, Angst und Einsamkeit besteht. Aktionen, Umsiedlungen und die dumpfe Angst vor deutschen Stiefeln bestimmen die Tage und Monate, in denen das Mädchen oft völlig auf sich allein gestellt ist. Bis sie schließlich wieder mit ihrer Mutter zusammen sein wird, durchlebt sie Schrecken und Elend bis hin zu Typhus. Eine ihrer Überlebensstrategien lautet keine Gedanken, keine Hoffnungen zuzulassen. Vor allem nicht auf ein Wiedersehen mit ihrer Mutter, die sie verdrängend die Frau Doktor Mai aus vergangenen Zeiten nennt.

Mirjam Pressler zählt zu den erfolgreichsten Autoren der Kinder- und Jugendbuchszene. Für das Buch "Malka Mai" wurde sie bereits mit dem Züricher Jugendbuchpreis "La vache qui lit" ausgezeichnet. Die echte Malka Mai, die sie 1996 in Israel getroffen hat, hat vieles vergessen bzw. verdrängt. Insofern ist die Geschichte authentisch und fiktiv zugleich. Wobei der fiktive Part von der Autorin mit derartig viel Einfühlungsvermögen geschrieben wurde, dass er als absolut wahr erscheint.

Eva Gosciejewicz, festes Mitglied unter Dieter Dorn am Residenztheater, liest die wechselnden Perspektiven von Malka und Hanna. Mit ihrer klaren und weichen Stimme gelingt es ihr, die Welt des kleinen Mädchens transparent zu machen, ohne jedoch in ein kindliches Bewusstsein abzudriften. "Sie war allein!" - diese zentrale Erfahrung des Kindes bringt sie unvergesslich rüber. Lesung, Spieldauer: ca. 210 Minuten, 2 MC. Ab 12 Jahren.

-- culture.text -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Die einfache, schrecklich einfache Geschichte einer Flucht. Man darf sich nicht scheuen zu sagen, wie spannend diese Geschichte sich liest. Und zugleich ist zu sagen: Ganz karg ist dieses Buch, überall ist eine Reduktion auf das Wesentliche am Werk, ganz reich ist dieses Buch, voller Blicke, Gesten und Bewegungen.« DIE ZEIT »Selten findet man diesen Stoff der Kindheit derart ergreifend aufbereitet wie hier. Szene für Szene reißt dieses Buch den Leser in den Strudel seiner verhängnisvollen Geschichte. Es gibt kaum ein Detail in diesem Roman, das nicht wahrhaftig erscheint. Ein Buch, das man so schnell nicht vergisst und das fortan zu den wichtigsten Werken der Autorin gehören wird.« FAZ »Mit seltener Intensität erzählt Mirjam Pressler von einer verletzten Kindheit, den Strapazen der Flucht und dem Verhalten der Menschen in einer schwierigen Zeit. Mirjam Pressler hat die Gabe, das Schwere mit Poesie und Spannung auszusprechen, ohne es zu verharmlosen.« Der Tagesspiegel »Atemlos und tief bewegt liest man die Geschichte dieses Kindes, dessen Schicksal - stellvertretend für viele - einen noch lange umtreibt. Es ist ein Buch, dem man viele junge und erwachsene LeserInnen wünscht, vor allem auch solche, die sonst stöhnen: 'Schon wieder ein Buch zum Thema Holocaust! '. Mirjam Pressler will keine Botschaft loswerden, sie verfolgt keine Absicht, erhebt ihren Zeigefinger nicht. Sie erzählt eine Geschichte. Und das bewirkt mehr als jede historisch fundierte Betroffenheitsliteratur.« Eselsohr »Ein absolut überzeugendes Psychogramm eines Opfers, genau bis an die Schmerzgrenze, aber niemals larmoyant.« Bulletin Jugend & Literatur »Diese Geschichte eines kleinen Mädchens und seiner Mutter geht an Herz und Nieren. Genau im Einzelnen und exemplarisch zugleich, öffnet dieses Buch Jugendlichen den Zugang zu unglaublichen Zuständen und haut noch einmal in die Kerbe des Vergessens. Großartig.« BuchMarkt »Ein bewegendes Jugendbuch, das eindringlich von Angst und Verlorenheit, von Grausamkeit und Egoismus, aber auch von Hilfsbereitschaft und vom Überlebenswillen erzählt.« SR/Radio Bremen »Ein eindringliches, bewegendes Buch.« Deutsche Welle »Pressler schildert dieses grausame und harte Schicksal packend und mit einer unsentimentalen, kargen Sprache. Dieses Buch braucht keine ausdrückliche Botschaft. Die Geschichte ist Botschaft genug. Die jungen Leser werden sie begreifen.« Stuttgarter Nachrichten »Mirjam Pressler ist das Kunststück gelungen, den richtigen Ton zu treffen. Sie verdrängt nicht, sie drängt zum Erinnern. Eine tolle Geschichte zur Geschichte.« Kurier Wien

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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Booktower VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Wir werden in die Geschichte (und die ihrer Familie) der kleinen (7!) Jahre alten Jüdin Malka hineinzogen. Sie lässt nicht mehr los, solange man dabei ist. Eine „Aktion" zwingt Mutter Hanna mit ihren Töchtern Minna und Malka, überstürzt die Heimatstadt zu verlassen. Nicht allzu weit entfernt ist die Grenze nach Ungarn. Es ist eigentlich die Ukraine und von Ungarn besetzt.
Eine lange Reise beginnt. Malka wird sich später erinnern an „Gesichter, die wie Herbstlaub an einem vorbeifliegen". So viele Menschen kreuzen den Weg der drei: hilfreiche und teuflische, gierige und gebende.
Bestürzung, Traurigkeit, ja Trauer ergreifen uns beim Lesen. Die Begebenheiten in diesem Buch und das, was die gejagten und verfolgten Menschen erleben gehen so sehr unter die Haut. Die Gefühle Malkas, ihrer Mutter und Schwester werden in einer Weise dargestellt, das man selbst glaubt, „in ihren Schuhen" zu laufen. Wir begleiten sie beim Lesen auf den langen Strecken der Flucht durch Berge, Schluchten und Täler. Ganz besonders Malkas Schicksal ist so grauenvoll. Aus der behüteten goldhaarigen Prinzessin wird durch die Umstände ein verzweifeltes, einsames Kind. Sie muss ums Überleben kämpfen und lernen, für sich zu sorgen, für Unterschlupf, für Nahrung. Dann geht es nicht mehr. Aber sie erhält Hilfe im letzten Augenblick.
Die Wunden, die Narben auf ihrer Seele können nie mehr wieder gut gemacht werden. Es gibt keine Versöhnung und nur die Tatsache bleibt: Malka und auch ihre Mutter und Schwester werden für immer gezeichnet sein von diesen Jahren. Und es gibt keinen Trost. Hilflosigkeit und Fassungslosigkeit bleiben zurück, wenn wir die letzte Seite lesen. Eins triumphiert: das Leben. Es heißt doch: Wo Leben ist ist auch Hoffnung.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Satoshi
Format:Gebundene Ausgabe
Beeindruckend, wie die Autorin das furchtbare Schicksal eines achtjährigen Kindes und seiner Mutter im Hexenkessel der Judenverfolgung schildert, ohne Feindbilder aufzubauen, ohne Schuld zuzuweisen. Sowohl der Überlebenskampf des Kindes, der sich der elementarsten Strategien bedient, als auch der Gewissenskampf der Mutter lassen keinen Leser los! Die einfühlsame Schilderung, wie ein Kind der Grausamkeit und Gefühlskälte der Täter und Mitläufer trotz und überlebt, nimmt den Leser mehr mit als jede Schilderung der Grausamkeinten selbst.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Shaun TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die siebenjährige Malka und ihre ältere Schwester müssen mit ihrer Mutter Hanna, einer jüdischen Ärztin, sehr abrupt aus Polen fliehen, als eine Verfolgungsaktion auch vor ihrem Wohnort nicht haltmacht. Unterwegs wird Malka so krank, dass Hanna ihre Tochter bei bekannten Bauern zurücklassen muß. Doch damit beginnen sich die Wege zu trennen: Malka muß immer neu weiterfliehen und erlebt die ganzen Schrecken der Naziverfolgung in verschiedenen Ghettos, während Hanna von Gewissensbissen zernagt, schließlich sich wieder auf die Suche nach ihrer verlorenen Tochter macht. Sie muß erkennen, dass ihre Tochter Malka durch die gemachten Erfahrungen eine andere geworden ist. Es wird das Milieu aus Angst und Egoismus der Einen, aber auch der Mut zum Helfen der Anderen erlebbar gemacht, mal erlebt aus der Erwachsenensicht Hannas, mal aus der Sicht des Kindes Malka. Ein sehr gutes Buch, in schlichter klarer Sprache erzählt.
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Veröffentlicht am 26. November 2009 von S. Moerkerk
Super Buch
Lieferung schnell und zuverlässig, alles in bester Ordnung, immer wieder gern.
Ganz nebenbei: auch inhaltlich ein sehr schönes Buch
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Veröffentlicht am 13. Januar 2009 von MaBo
unbedingt lesen
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Veröffentlicht am 22. Juni 2006 von Steine 22
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Fesselnd
Dieses Buch ist unglaublich! Ich habe es mir im Jüdischen Museum in Berlin gekauft und erst gedacht 'Mhm weis nich ob das so gut ist' Aber schon als ich es anfing wusste ich... Lesen Sie weiter...
Am 31. Mai 2005 veröffentlicht
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