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Malindi: Roman [Taschenbuch]

Troy Blacklaws , Michael Kleeberg
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

6. Juli 2009
Ein wunderbar anrührender Coming-of-Age-Roman aus dem Süden Afrikas

Weihnachten 1976. Durch einen tragischen Unfall verliert der vierzehnjährige Douglas seinen über alles geliebten Zwillingsbruder. Die Familie zerbricht. Douglas zieht mit seiner Mutter aus dem lebensfrohen Kapstadt ins südafrikanische Hinterland, wo die Apartheid noch das Leben der Menschen bestimmt. Dort trifft Douglas seine erste große Liebe, die ihm den Sinn am Leben zurückgibt.


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (6. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453434153
  • ISBN-13: 978-3453434158
  • Originaltitel: Karoo Boy
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 461.245 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Eine wunderbare Entdeckung." (Hamburger Abendblatt )

"Unbedingt lesenswert." (Stuttgarter Zeitung )

"Ganz beiläufig, mit lakonischem Ton, lässt Troy Blacklaws das Grauenvolle geschehen." (Spiegel )

Klappentext

"Eine wunderbare Entdeckung."
Hamburger Abendblatt

"Unbedingt lesenswert."
Stuttgarter Zeitung

"Ganz beiläufig, mit lakonischem Ton, lässt Troy Blacklaws das Grauenvolle geschehen."
Spiegel


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4.5 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartig! 3. April 2008
Von Dag Zimen
Format:Gebundene Ausgabe
Ein wunderschöner Südafrika-Roman.

Kapstadt, 1976. Ein 14-jähriger weißer Junge verliert durch einen tragischen Unfall seinen Zwillingsbruder, kurz darauf seinen Vater und seinen Halt. Mit seiner Mutter und dem Hausmädchen Hope zieht er in die Einöde der Karoo (eine Halbwüste im südafrikanischen Hinterland), wo nichts gedeiht außer der Apartheid... Er träumt von Kapstadt und von den Stränden Ostafrikas, wo er seinen Vater wähnt, von seinem Bruder, seinem Spiegelbild.
Ein alter schwarzer Tankwart und seine erste große Liebe sind die einzigen Hoffnungsschimmer...

Ein sehr feinfühliger, bewegender Roman in atmosphärisch unglaublich dicht und farbig erzählten Momentaufnahmen, der darüber hinaus eine fein beobachte und bittere Beschreibung einer dunklen Zeit sowie zugleich eine ergreifend schöne Liebeserklärung an "das schönste Ende der Welt" ist, die jeder nachvollziehen können wird, der Südafrika und das Kap ein wenig kennt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach schön! 30. September 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Ich gebe zu, dass ich mich beim Kauf vom schönen Einband habe verleiten lassen. Das Buch lag dann auch etwa 4 Monate ungelesen auf einem Berg mit anderen zu lesenden Büchern. Als ich mit der Lektüre begonnen hatte, liess mich die Geschichte des 14 Jahre alten Douglas, der den Tod des Zwillingsbruders Marsden und das Verschwinden seines Vaters betrauert, nicht wieder los. Etwas verwirrend ist die tatsache, dass die Geschichte im Jahre 1976 spielt und doch im Präsens verfasst ist. Das ist gewöhnungsbedürftig. Auch einige wenige Passagen sind gar etwas "gekünstelt" und verwirrend geschrieben. Alles in allem ein wunderschönes Buch, das Einblicke in die verstörte südafrikanische Apartheids-Gesellschaft der 1970er-Jahre ermöglicht. Ein toller Erstling!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Diesseits von Afrika 3. Januar 2010
Von Zitatenschatz TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Kapstadt 1976. Douglas' Zwillingsbruder Marsden stirbt durch einen furchtbaren Zufall. Daraufhin zerbricht seine vordem intakte Familie. Der Vater zieht sich zurück und verlässt die Familie schließlich ganz, die Mutter entledigt sich fast aller ihrer bindenden materiellen und sozialen Lebenserinnerungen und zieht mit Sohn Douglas, dem schwarzen Dienstmädchen Hope (guter Name) und dem halbherzig erzogenen Hund Chaka (erfrischend) ins Südafrikanische Hinterland, in ein Wüstenkaff. Hier herrschen Apartheid, Ignoranz und Vorurteile. Hier lernt Douglas aber auch Moses kennen, einen Schwarzen, der sein Freund wird, und Marika, eine Weiße, die seine Freundin wird.

Fast nebenbei, in schnörkelloser, lakonischer Sprache erzählt Douglas seine Geschichte. Obwohl sie 1976 bis vier Jahr danach geschieht, ist der Roman im Präsens verfasst, was einen zusätzlichen Reiz ausmacht. Gerade 1976 war ein sogenanntes Schicksalsjahr für Südafrika. Die Ereignisse werden eher am Rande erwähnt. Sie verblassen ja auch - zumindest im persönlichen Schicksal von Douglas - angesichts der grauenvollen Verluste und Entrissenheiten in seinem eigenen Leben. Er ist der überlebende Zwilling, was das bedeutet, kann der Leser schnell nachempfinden. Und nicht nur das. Aufgewachsen und geleitet in einer liberalen Familie, im weltoffeneren, großstädtischen Kapstadt, leidet Douglas zusätzlich unter den äußeren Verhältnissen. In lapidarer Erzählweise ohne lästige Adjektive und ohne Polemik teilen sich dem Leser die Unmenschlichkeit des Apartheidsystems mit. Aber auch die Farben Afrikas, seine Geräusche, Gerüche und Fühlbarkeiten sowie die Gequältheiten und gleichzeitig die Zuversicht und der Optimismus des heranwachsenden Douglas.

Ich las dieses Buch beinahe atemlos bis zum unerwarteten Ende. Das hatte sich mir so nicht angedeutet. Und mich veranlasst, es gleich noch einmal zu lesen: Ob ich wohl Hinweise auf dieses Ende überlas?
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