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Malevil
 
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Malevil

Jean-Louis Trintignant , Michel Serrault , Christian de Chalonge    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Jean-Louis Trintignant, Michel Serrault, Jacques Dutronc
  • Regisseur(e): Christian de Chalonge
  • Komponist: Gabriel Yared
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch, Französisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 21. November 2008
  • Produktionsjahr: 1980
  • Spieldauer: 115 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001HRE5CO
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 40.670 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Blickpunkt: Film

Sieben Bewohner eines kleinen Dorfes überleben eine atomare Katastrophe. Sie versuchen, in einer restlos zerstörten Umwelt zu überleben.

Kurzbeschreibung

In dem kleinen Örtchen Malevil befinden sich gerade sechs Männer, eine ältere Frau und ein Hund in einem Weinkeller, als unerwartet die Bombe fällt, das Ende der Welt anbricht. Alles ist kaputt, düster, schwarz, zerstört. Ohne viel miteinander zu sprechen, versuchen sie, fast apathisch das Beste aus der Situation zu machen. Sie beginnen, die Leichen im Ort einzugraben oder zu verbrennen, nach einer langen Zeit schlägt der Bürgermeister vor: "Vielleicht sollten wir wieder anfangen, miteinander zu sprechen". Von da an geht alles etwas weiter aufwärts, man beginnt sich über die Zukunft Gedanken zu machen und das Leben ist wieder ein wenig lebenswerter, auch wenn es einige Spannungen gibt. Bald trifft man auf weitere Überlebende, doch das Treffen ist alles andere als friedlich, beide Seiten sind gierig auf die
Habseligkeiten der anderen, die ersten Opfer sind auf beiden Seiten bald zu beklagen. Die andere Gruppe besteht aus religiösen Fanatikern, die sich als das neue, bessere Menschengeschlecht sieht, weil sie überlebt haben. Nach anfänglichen misstrauischen Tauschgeschäften kommt es dann, natürlich wegen einer Frau, doch zum Krieg...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Panurg
Format:DVD
Endlich fand diese weithin unbekannte Perle einen Verleger, und gleich auch noch mit deutschem Ton!
Dieser Film ist eine Zivilisationsparabel nach dem "Two Cities"-Muster. Der Vernunft wird nicht nur eine Chance gegeben, sie nutzt dieselbe sogar! Klar natürlich, dass es "lose Enden" gibt, geben *muss* wie bei allen Filmen dieses Genres: Der Schluss ist *immer* erratisch, sozusagen gewalttätig, deus-ex-machina-mäßig. Wobei darüber zu diskutieren wäre, ob der Schluss, so, *wie* er angelegt ist, den Zuschauer auffordert, ihn übel zu finden; und falls ja: Warum?

Aber bis dahin kommt man aus dem Staunen nicht heraus, sowohl über die konzise Story, die auf jeglichen apokalyptischen Gestus verzichtet, als auch über die soliden Leistungen der Darsteller, allen voran J. Dutronc und J.-L. Trintignant (Serraults Charakter ist zu klar, als dass er, bei all seiner Kunst, richtig Funken draus schlagen könnte).
Bestes französisches Gehirn-Kino kommt als spannendes (Über)Lebens-Drama daher und kann also auch auf dieser Ebene, sozusagen ganz "unverkopft", genossen werden; und eines der gewaltigsten Film-Pferde bestaunt!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Endlich auf DVD 15. Dezember 2008
Format:DVD
Nur kurz zum Inhalt:
Eine utopische Robinsonade, Im Schutze einer hohen Felswand gelegen, hat die mittelalterliche Burg Malevil die atomare Verwüstung der Erde überdauert. Ihre Bewohner haben für begrenzte Zeit noch Lebensmittel, etwas Vieh, Saatgut. Sie müssen sich der Bedrohung durch Plünderer und Söldnerbanden erwehren, und der Rückfall in eine durch Mangel bedingte Barbarei stellt ihr Überleben täglich aufs neue in Frage. Doch mit der dem Menschengeschlecht eigenen Unverdrossenheit und Energie wagen sie das Abenteuer eines neuen Anfangs.

Endlich gibt es den Film als DVD, es ist sicher einer der Filme auf den
viele, lange Jahre gewartet haben.

Ich finde den Film überwältigend, die Masse der Bilder und der oft fehlende
Dialog ist eine tolle Kombination. Der Inhalt ist oft so intens und realistisch
dargestellt, das man die schwere des Films oft erst beim zweiten ansehen
versteht.

Bildqualität wurde vorher bemängelt, aber wenn man den Film viele Jahre als
VHS/ DVD Kopie gesehen hat stört es nicht.

Fazit: wenn man den Film THE DAY AFTER mag und ihn evtl zu hart findet,
wird man diesen Film lieben.

La Dernier Combat,zu schwer dann wird man diesen Film lieben.

Jetzt an alle Genreliebhaber, als VHS/BETA/ Video 2000 gab es zwei verschiedene
Schlusssequenzen. WO ist die zweite Version geblieben.....
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Austenfan
Format:DVD
Dieser Film ist sehr beeindruckend. Sensibel geht er mit dem schlimmen Thema einer großen von Menschen verursachten Katastrophe um.

Die schauspielerische Besetzung ist wunderbar: Serrault als Emanuel (Bürgermeister) und Tritignan als Gegenspieler sind ausgezeichnet. Auch Dutronc und andere werden ihren Rollen sehr gerecht.

Auch die szenische Umsetzung ist gelungen - die Szenerie wirkt bedrückend, tot und zerstört und führt dem Zuschauer damit permanent das Greuel einer solchen Katastrophe vor Augen. Die mahnende Wirkung wird dadurch auf jeden Fall erreicht.

Interessant auch die relativ freie Interpretation der Romanvorlage, die der Handlung teilweise eine sehr überraschende Wendung gibt, vor allem beim Aufeinandertreffen der Gruppe aus Malevil mit einer weiteren Gruppe. Wie auch in Merles Buch werden hier wunderbar verschiedene Gesellschaftsmodelle inszeniert.

Was dem Film fehlt... ist die im Buch so bedrückend lang andauerende Unsicherheit des "Was ist passiert", "Was tun wir jetzt"... Im Film läuft das Leben von ganz alleine weiter, Erklärungen für das Geschehene oder die Handlungen der Personen werden nicht gegeben. Diese Herangehensweise gibt dem Film zwar eine sehr interessante und sicher auch berechtigte Richtung, hat mir aber nicht ausgereicht, um die Stimmung so erdrückend zu machen wie im Roman.

Das ebenfalls stark von der Romanvorlage abweichende Ende des Filmes hat mich schockiert, hat jedoch gleichzeitig zahlreiche interessante Überlegungen und Diskussionen ausgelöst und der Grundaussage eine neue Richtung gegeben.

Der Roman wird mir - trotzdem ich den Film gut gemacht fand - lieber bleiben...
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