Kunstvoll miteinander verbunden und in Rückblenden erzählt Stasni vom Leben des Malers Bogumil Stern und der Künstlerszene im Paris Anfang der 1930er Jahre. Stasnis anmutiger Sprachstil beschreibt Sterns Leben zwischen Malern, Huren, Kinematographisten, Musen, Dichtern, Mäzenen, Mördern und Verrückten, vermittelt Sympathie, zeigt Liebe, Mut, Furcht und schreckt nicht vor Gewaltdarstellungen Tarantino´cher Härte zurück. Witzig, irritierend, unterhaltend, erschreckend, überraschend und sich selbst reflektierend denn, Kunst ist der Triumph über die Realität. Unbedingt lesen!