Die Rueckseite des Buches laesst viel versprechen, einen wahren Einblick in die Denkweise und Mentalitaet der Kubaner, bezogen auf Lebensweise, Erotik und Politik. Die ersten sechs Seiten waren auch noch ueberzeugend genug, einen glauben zu lassen, das Buch wuerde diesen Anspruechen gerecht werden, bis man traurigerweise feststellen muss, dass die restlichen 150 Seiten aus sich konstant wiederholenden Kapiteln und ueberfluessigen Bleistiftskizzen bestehen. Dieses Buch ist wirklich nur etwas fuer Leser, die entweder absolut kubafanatisch sind oder gerne simple monotone Prosa lesen. Wer also wirklich an anspruchsvoller kubanischer Literatur interessiert ist, sollte vielleicht darueber nachdenken, bei einem Mojito zu alten Mitteln zu greifen, genannt Ernest Hemmingway. Denen, die es etwas moderner moegen und ein wenig haerter im Leben sind, kann ich nur Pedro Juan Guitierrez empfehlen, wobei ueber Anspruch oder Primitivitaet sich hierbei jedoch streiten laesst.