Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Malastrana
 
Größeres Bild
 

Malastrana

Jean Sorel , Ingrid Thulin , Aldo Lado    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Produktinformation

  • Darsteller: Jean Sorel, Ingrid Thulin, Mario Adorf
  • Regisseur(e): Aldo Lado
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Koch Media GmbH - DVD
  • Erscheinungstermin: 21. April 2006
  • Produktionsjahr: 1971
  • Spieldauer: 93 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000ELL6KS
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 55.203 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

In Prag landet der amerikanische Journalist Gregory im Leichenschauhaus, weil er für tot gehalten wird. Doch sein Gehirn arbeitet noch und so erinnert er sich, wie er in diese missliche Lage kam: Nach dem Verschwinden seiner Freundin stellte er auf eigene Faust Nachforschungen an und kam einem geheimen satanischen Kult auf die Spur, der bei seinen Orgien junge Mädchen opfert. Allerdings blieb auch den Mitgliedern des Kults die Aufmerksamkeit Gregorys nicht verborgen...

Produktbeschreibungen

Deutschland Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Deutsch ( Dolby Digital 2.0 ), Englisch ( Dolby Digital 2.0 ), WIDESCREEN (2.35:1), BONUSMATERIAL: Featurette, Kommentar, Trailer(s), Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: A man is found one morning in the bushes of a city plaza in Prague. He is taken to a hospital where the doctors confirm that, although his eyes are wide open, he is dead. There is no heartbeat or sign of life, except, strangely enough, his body temperature is normal. No matter, he's certified as dead and sent into cold storage to wait for an autopsy. 'I'm alive,' the man thinks, 'can't you see I'm alive?' The man, Gregory (Jean Sorel), isn't dead but he's paralyzed and helpless to alert his condition to anyone. As the doctors prepare for the autopsy, Gregory thinks back to yesterday, when he was making plans to help his girlfriend (Barbara Bach) get out of the country. Gregory begins piecing together the mystery of what happened to him in fractured bits of memory -- but will solving the puzzle do him any good? ...Malastrana ( The Short Night of the Glass Dolls ) ( Corta notte delle bambole di vetro ) ( Paralyzed )

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Die deutsch-italienische Coproduktion MALASTRANA entstand 1971 in der Regie von Aldo Lado und ist eines der ungewöhnlichsten Kapitel in der Giallo-Historie. Der Film ist keinesfalls ein typischer Giallo; die für dieses Subgenre typischen Zutaten wie maskierte Killer, kunstvoll inszenierte Morde oder erotische Obsessionen sucht man hier vergebens. Stattdessen verbinden sich Stilmittel des Horror- und Kriminalfilms zu einem bitterbösen Paranoia-Thriller mit okkulten Elementen. Im Schnittwechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit baut sich die Story puzzlegleich auf und strebt mit schleichendem, aber sich stetig steigernden Grauen dem schrecklichen Finale entgegen. Der Film bietet keine Tour de Force der Schockeffekte, sondern nimmt sich ausgiebig Zeit, um die Handlung zu entwickeln, die Charaktere vorzustellen und die beklemmende Atmosphäre wachsen zu lassen. Die okkulte Facette der Story - ein Bund unsterblicher Greise, der sich auf Kosten der Jugend turnusmäßig das ewige Leben und die Macht sichert - ist nichts anderes, als eine politische Metapher auf Totalitarismus und menschenverachtende Systeme (man bedenke in diesem Kontext auch, daß der Prager Frühling noch nicht lang zurücklag). Das Individuum findet sich hilflos in einem alles umspannenden Netz aus Kontrolle, Intrigen und Lügen wieder; einer System-Maschinerie ausgeliefert, die zur Erreichung ihrer Ziele ohne Probleme über Leichen geht. Daß es möglich war, MALASTRANA in der damaligen CSSR zu drehen, erstaunt im Nachhinein; offensichtlich hatten die verantwortlichen Funktionäre kein sonderlich ausgeprägtes Interesse an dem Drehbuch.

MALASTRANA war das Regiedebüt Aldo Lados und mutet dafür erstaunlich gelungen und professionell an. Kameraführung, Ausleuchtung, Schnitttechnik und der Einsatz von Geräuschen und Musik ' all das wirkt gekonnt, stets passend und läßt den Film vortrefflich funktionieren. Der düstere Soundtrack von Ennio Morricone tut ein übriges, um die Atmosphäre subtil zu verstärken. Auch an der Besetzung gibt es wenig auszusetzen: Jean Sorel - ein französischer Schauspieler der in den 60er/70er Jahren in zahlreichen italienischen Thrillern mitwirkte - ist perfekt in der Hauptrolle des immer paranoider werdenden Gregory Moore. Ihm zur Seite stehen die Schwedin Ingrid Thulin und der großartige Mario Adorf, dessen Rolle zwar nicht sonderlich groß ist, von ihm aber wieder einmal souverän und überzeugend ausgefüllt wird. Eher in den Bereich des Obskuren fällt der Kurzauftritt des Ballermann-Schlagerhelden Jürgen Drews, der hier als Hippiebarde zur Wanderklampfe einen englischen Song zum Besten geben darf.

Zur DVD: Koch Media präsentiert diesen Klassiker wie gewohnt in einem hübsch aufgemachten Digipack im Pappschuber und natürlich in ungeschnittener Fassung. Die Bildqualität ist für das Alter des Films sehr gut ausgefallen, offensichtlich lag hier das gleiche Master zu Grunde wie bei der US-Veröffentlichung von Anchor Bay. Beim Ton muß man halt altersbedingt kleine Abstriche machen: Bei der deutschen Synchronfassung fallen in den Dialogen gelegentlich leichte Übersteuerungen und Zischlaute auf, die etwas leisere englische Fassung klingt in der Hinsicht sauberer. Natürlich werden auch wieder einige Extras geboten: Der interessanteste Bonusteil wäre wohl das ca. 23minütige Interview mit Mario Adorf, das exklusiv für diese DVD produziert wurde. Ferner gibt es den englischen Trailer, eine Bildergalerie und selbstverständlich auch wieder ein 8seitiges Booklet mit Liner Notes des Italo-Spezialisten Christian Keßler. Als besonders kuriose Beigabe gibt es auch noch einen Audiokommentar von Jürgen Drews.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sheenafilm TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Kaum ein anderer Film hat es je geschafft, mich buchstäblich bis zur letzten Sekunde mit so zum Zerreißen gespannten Nerven, die Hände an die Sessellehne gekrallt, gucken zu lassen! "Malastrana" erzählt von einem Journalisten (Jean Sorel) in Prag, der hilflos im Krankenhaus liegt und sich in Rückblenden daran erinnert, wie seine Freundin (Barbara Bach) verschwand und er sich auf die Suche machte... Mehr will ich nicht vorwegnehmen! In typischer Giallo-Tradition geht es um mysteriöse Morde, exzentrisch und finster bebildert. Koch hat daraus eine gute DVD gemacht (bloß auf den Audiokommentar eines nur am Rande Beteiligten hätte man verzichten können), Top-Bildqualität für einen Film von 1972, Booklet, Extras... Starkes Teil!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Malastrana 23. Juni 2011
Von Bryllyant TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Der amerikanische Journalist Gregory Moore wird in Prag tot aufgefunden. Dies ist aber vorerst sein geringstes Problem. In Wirklichkeit ist er nämlich hellwach und bekommt alles um ihn herum hautnah mit. Auch das man ihn aufgegeben hat und Richtung Kühlraum fährt. Er versucht alles um jemandem ein Zeichen zu geben, aber er kann sich absolut nicht rühren. Deshalb überlegt er erstmal, wie er überhaupt in diese Lage gekommen ist. Doch die Zeit wird knapp, besonders als zum ersten Mal das Wort 'Obduktion' zu vernehmen ist'''''.

Aldo Lado drehte bei seinem Erstling im Jahre 1971 fulminant auf und kreierte einen atmosphärisch dichten und unheimlichen Mystery-Thriller. Leider führt er völlig zu Unrecht ein Schattendasein und ist meistens nur Filmfreunden ein Begriff, die sich mit den 60ern und 70ern beschäftigen. Bei Giallo-Liebhabern ist er selbstverständlich ebenfalls äußerst bekannt, obwohl hier die allgemeinen Zutaten eher spärlich vorhanden sind. Trotzdem hat er auch dort einen hohen Beliebtheitsgrad, was einzig und allein seiner Qualität zu verdanken ist.

In der Tat ist man sogar ansatzweise an "Wenn die Gondeln trauer tragen" erinnert, was besonders an den Schauplätzen liegt. Es ist zwar nicht Venedig sondern Prag, aber die Stadt strahlt eine ähnliche düstere Beklemmung aus. Kein Wunder, der Prager Frühling liegt nur wenige Jahre zurück und man merkt der Stadt das Regime des Landes unweigerlich an. Auch im Film sind nicht nur Untertöne der Kritik daran zu vernehmen, weshalb ich immer noch überrascht bin, das man hierfür eine Drehgenehmigung erhalten hat. Allerdings erschien das Meisterwerk von Nicolas Roeg erst einige Jahre später, aber ich halte es für durchaus möglich, das er "Malastrana" gesehen hat.

Diese unheilvolle Atmosphäre zieht sich durch den kompletten Film. Wie in einem Strudel rutscht man immer tiefer in diesen Moloch und hofft das man irgendwie einen Ausweg findet. Dabei beginnen die Hoffnungen fast umerklich zu schmilzen, je tiefer man kommt.
Die Story ist durchweg faszinierend und der Spannungsaufbau fulminant. Unterstützt durch den wundervollen Score von Ennio Morricone wirkt "Malastrana" wie eine Symphonie des Grauens, da man nicht nur den konventionellen Thrillerbereich abklappert, sondern auch in Bereiche der Mysthik und des Okkulten vordringt. Letztendlich ist nämlich nicht nur die Frage interessant, ob unser Hauptcharakter sich aus seiner misslichen Situation befreien kann. Fast noch interessanter ist nämlich die Frage, ob die Schmetterlinge endlich wieder fliegen können.

Absoluter Kultfilm für Freunde des europäischen Thrillers der 60er und 70er. Aufgeschlossene können natürlich ebenso gerne zugreifen. Allerdings ist es wirklich notwendig sich vorab nichts zu dem Film durchzulesen, sofern er dem Interessenten bislang unbekannt ist. Deshalb habe ich auf eine tiefergehende Beschreibung der Handlung verzichtet.

Die DVD ist in jedem Fall gut gelungen, vor allem wenn man bedenkt das der Käuferkreis eher überschaubar ist. Das Bild läuft sehr ruhig, keine Störungen und liegt für einen 40 Jahre alten Film in sehr guter Qualität vor. Der Ton ist ebenfalls klar verständlich und kommt sehr rauscharm über die Front. Eine absolut gelungene Veröffentlichung. Diskussion zum Film gibt es gerne bei Filmvisionaere.com.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:






Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar