Kurzbeschreibung
Ein Blog wird Buch: 2 Jahrelang hat der Geologe Goemon Ishikawa ein Internet-Tagebuch geschrieben, dass er in übearbeiteter Form nun als Buch auslegt: Alltagsgeschichten, Rezensionen, Essays... Ishikawa spart nicht mit sarkastischen Seitenhieben auf das Hier und Jetzt im Heute von Damals.
Der Verlag über das Buch
In seinem sarkastischen Erstlingswerk reflektiert Goemon Ishikawa über prägende Ereignisse seines Umfeldes. Das persönliche wie auch das globale Tagesgeschehen dienen als Grundlage für die kurzen Geschichten in denen er uns das irdische Geschehen näher bringt. Es ist eine bunte, jedoch grausame Welt, mit korrupten Politikern, terrorisierenden Lotterietelefonaten, irreführendem Kartenmaterial, randalierenden Schnäppchenjägern und streikenden Regionalzügen. Um seinen Geist dem psychischen Stress zu entreißen, besinnt sich Ishikawa auf eine altdeutsche Tugend: „Humor ist, wenn man trotzdem lacht.“ Denn im literarischen Kakao getränkt ergeben viele scheinbar chaotisch aneinander gereihte Alltagsschrecken plötzlich einen Sinn. Sei es die Dalai-Lama-Clique in geheimer Mission, die semi-soziale Behandlung finanziell Schutzbedürftiger durch die Agentur für Arbeit oder verbale Übergriffe grausiger Gruftis auf wehrlose Studenten. Ursprünglich als Erinnerung an verflossene Zeiten gedacht, steigert sich das Buch mal zu einem politischen Pranger, mal zu einem die Realität bewusst ausschließenden Tagesbericht. Das Resultat ist eine zutiefst heterogene Mischung aus gesellschaftlicher Klage und satirischer Alltagsstress-Bewältigung.
Klappentext
Wenn Geschichte zeitlos und wichtig ist, so ist es zweifellos auch dieses Buch. Denn es behandelt die persönliche Weltgeschichte des jungen Geologen Goemon Ishikawa, der mit gebrochenem Bleistift all jene Ereignisse festhält, die einem Naturwissenschaftler in Ausbildung zur Last fallen. Dabei verliert sich der Autor nicht in Einzelheiten wie Naturkatastrophen oder Putschversuchen. Ishikawa geht gleich die ganz großen Themen an. Sei es die Demographie interregionaler Bahnreisen, die Auszehrung paläontologischer Feldversuche, das Abwimmeln penetranter Lotterie-Telefonisten, der Maßnahmenkatalog der Agentur für Arbeit oder die Arroganz deutscher Tagespolitik: Wer nervt, bekommt den Sarkasmus des Autors zu spüren. Denn sogar Mehdorn, Beckstein und weitere Geißeln der Menschheit sind für eine humoristische Einlage gut. Wenn man sie denn mal (geo)logisch betrachtet.
Über den Autor
Goemon Ishikawa wurde ungefragt in die frühen achtziger Jahre einer scheidenden Republik hinein geboren. Nachdem die DDR mit ihm abgerechnet hatte, verschwand sie jedoch für immerund ließ den jungen Pionier und Staatsbürger allein in einer Welt voller Konsum und Medienillusion zurück. Zielstrebig wankte er durch das neue pädagogische System, erreichte den Status eines Abiturienten und flüchtete sich über den Schock seines eigenen Erfolges in den staatlich geförderten Grundwehrdienst. An seine elitäre Basisbildung anknüpfend studierte Goemon dann Paleontologie in Berlin und verbringt seitdem einen großen Teil seiner Freizeit damit, Bekannten zu erklären, dass sich die Wissenschaft seiner Wahl mit den steinernen Überresten längst verstorbener Tiere beschäftigt. Während des letzten Studienjahres ereilte den Fossilforscher der revolutionäre Gedanke, er könne sich doch eine eigene Meinung über die Geschehnisse seiner Umgebung bilden. So wurde der richtungslose Mündel aus dem Osten zu einem vollwertigen Freidenker, komplett mit Prinzipien, Weltanschauung, Humor und steigendem Interesse an Politik, welche er zunehmend in zynischen bis nachdenklichen Texten hinterfragt. Ein solch gewichtiger Wandel der Persönlichkeit machte gleichsam die Erschaffung eines ebenso wirkungsvollen Pseudonyms erforderlich. Da kam der Goemon Ishikawa gerade recht, wird der Robin Hood des mittelalterlichen Japans doch vielerorts als Personifizierung anti-proletarischer Kraft behandelt. Der Autor Ishikawa verbleibt gleichfalls ein Rebell, der Ehre und Gerechtigkeit verpflichtet, obschon er zur Waffe nicht Klinge sondern Feder erwählte.
Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Vorwort
Eigentlich ist der Autor des vorliegenden Werkes ja Akademiker. Als diplomierter Paläontologe sollte er daher in kurzen, prägnanten Sätzen die beobachteten Geschehnisse detailliert und völlig objektiv wiedergeben. Irgendwann fiel mir dann aber auf, dass subjektive Betrachtungen auch ihren Reiz haben können und da sich viele meiner Leser positiv über die Güte meiner Schriften äußerten, darum gibt es nun dieses Buch, das meine gesammelten Geschichten der Jahre 2006 und 2007 in hoffentlich leicht verdaulicher Form bündelt.
Der initiale Text dieses Machwerks (Unheimliche Begegnungen)
entstand als E-Mail an eine Kommilitonin und war der Erheiterung jener Person gedacht, was nachweislich gelang. Nach jenem schicksalhaften Text begann ich regelmäßig zu schreiben und habe daran bis heute mit alternierender Qualität und schwankendem Humor-Gehalt festgehalten. Es befinden sich in diesem Tagebuch also allerlei Geschichten aus meinem persönlichen Umfeld, aber auch solche von weltpolitischem Interesse, Passagen zum Lachen und auch
Schlagzeilen zum Nachdenken, denn selbst Satire hat ihre Grenzen.
Die überwältigende Mehrheit der Passagen entstanden zum
Zwecke der Veröffentlichung in meinem persönlichen Online-Tagebusch und ist dementsprechend strukturiert. Für die Präsentation in gedruckter Form hat der Autor alles noch einmal überarbeitet, einige Geschichten hinzugefügt und zeitgleich die Online-Fassung auf eine politische Essenz zusammengestrichen. Aller investierten Arbeit und der akademischen Prägung des Autors zum Trotz sollen die allermeisten Seiten einfach nur Spaß
machen, obgleich sie politische Botschaften enthalten die, bei sorgsamer Beachtung, unser aller Leben erleichtern können. Viel Spaß also beim Lesen des Buches und bei den daraus folgenden Diskussionen.
Die Datums-Angaben entsprechen übrigens der Realität, in diesem Punkt bin ich Profi. Ferner sind natürlich alle Orte, Charaktere und Handlungsstränge auf den folgenden Seiten frei erfunden. Sämtliche Ähnlichkeiten zu Personen die mich aufgrund von Diffamierung oder übler Nachrede verklagen möchten, sind absolut zufällig. Soweit zum rechtlichen Teil.
Zur Benutzung: Dies ist ein Tagebuch, im weiteren Sinne. Wie
bei jedem anderen Druckwerk auch, sollten Sie daher vorn beginnen und sich selbstständig lesenderweise nach hinten durcharbeiten. Anders als bei gewöhnlichen Büchern ist es Ihnen hier aber gestattet, nach vorn oder hinten zu blättern, um zum Beispiel Informationen zu einem ganz bestimmten Tag oder Ereignis abzurufen.
Um Ihnen trotz dieser oftmals verpönten Lesetechnik nicht
den Spaß zu verderben, wurden die aufeinander aufbauenden Geschichten mit einer fortlaufenden Nummerierung versehen.
Hin und wieder finden sich runde Klammern (), die eigentlich
wie Kommas gelesen werden könnten. Ich finde Klammern aber
ganz hübsch und mache daher gern Gebrauch davon. Die eckigen Klammern [] enthalten meine persönlichen Gedankengänge, zumeist Sätze die ich der Höflichkeit halber nicht laut aussprechen kann. [Stellen sie sich zur Vereinfachung vor, ich würde ihnen diese Worte direkt in ihren Kopf sprechen.]
Wenn Sie die Texte nur für sich lesen, so dürfen Sie dies laut tun. Ferner ist es erlaubt, wenn nicht gar erwünscht zu gegebener Zeit zu lachen. Aber bitte nicht zeitgleich mit dem Vorlesen! Wörter in KAPITÄLCHEN dürfen Sie bei dieser Gelegenheit auch schreien, denn sie drücken in diesem Buch die schriftliche Form des Rufens aus. Für die nächste Version arbeite ich an einem hörbaren Buch.
Einen kleinen Vorgeschmack auf diese technische Revolution ist in diesem Band bereits enthalten. Führen Sie das Buch doch mal ganz nah an Ihr Ohr, letzterem mit der offenen Seite zugewandt, und lassen Sie ganz schnell die Seiten durch ihre Finger fahren. Dann hören Sie wie ich leise den Titel dieses Werkes ausspreche. Los, versuchen Sie es jetzt!
Toll, oder?
Wenn Sie mich gut verstehen konnten, ähm, kaufen Sie noch so
ein Buch! Beim Blättern der nächsten Ausgabe hören Sie dann das von mir verlesene Vorwort. Oder die aktuellen Lottozahlen, je nachdem was mein Verleger einrichten kann.
Wenn Sie mich nicht hören konnten, kaufen Sie bitte ein neues Buch, dieses hier muss defekt sein. Sollten Sie es jedoch gar nicht erst versucht haben, gehören Sie
scheinbar zu meiner Zielgruppe und genießen mein Wohlwollen,
obschon Lesertyp eins und zwei mir aus finanziellen Gründen lieber wären. Aber Sie können ja trotzdem noch ein weiteres Buch erwerben, einfach so zum Spaß.
Ihnen nun viel Spaß bei der literarischen Verdauung wichtiger Ereignisse der Jahre 2006 und 2007!
Goemon Ishikawa
Eigentlich ist der Autor des vorliegenden Werkes ja Akademiker. Als diplomierter Paläontologe sollte er daher in kurzen, prägnanten Sätzen die beobachteten Geschehnisse detailliert und völlig objektiv wiedergeben. Irgendwann fiel mir dann aber auf, dass subjektive Betrachtungen auch ihren Reiz haben können und da sich viele meiner Leser positiv über die Güte meiner Schriften äußerten, darum gibt es nun dieses Buch, das meine gesammelten Geschichten der Jahre 2006 und 2007 in hoffentlich leicht verdaulicher Form bündelt.
Der initiale Text dieses Machwerks (Unheimliche Begegnungen)
entstand als E-Mail an eine Kommilitonin und war der Erheiterung jener Person gedacht, was nachweislich gelang. Nach jenem schicksalhaften Text begann ich regelmäßig zu schreiben und habe daran bis heute mit alternierender Qualität und schwankendem Humor-Gehalt festgehalten. Es befinden sich in diesem Tagebuch also allerlei Geschichten aus meinem persönlichen Umfeld, aber auch solche von weltpolitischem Interesse, Passagen zum Lachen und auch
Schlagzeilen zum Nachdenken, denn selbst Satire hat ihre Grenzen.
Die überwältigende Mehrheit der Passagen entstanden zum
Zwecke der Veröffentlichung in meinem persönlichen Online-Tagebusch und ist dementsprechend strukturiert. Für die Präsentation in gedruckter Form hat der Autor alles noch einmal überarbeitet, einige Geschichten hinzugefügt und zeitgleich die Online-Fassung auf eine politische Essenz zusammengestrichen. Aller investierten Arbeit und der akademischen Prägung des Autors zum Trotz sollen die allermeisten Seiten einfach nur Spaß
machen, obgleich sie politische Botschaften enthalten die, bei sorgsamer Beachtung, unser aller Leben erleichtern können. Viel Spaß also beim Lesen des Buches und bei den daraus folgenden Diskussionen.
Die Datums-Angaben entsprechen übrigens der Realität, in diesem Punkt bin ich Profi. Ferner sind natürlich alle Orte, Charaktere und Handlungsstränge auf den folgenden Seiten frei erfunden. Sämtliche Ähnlichkeiten zu Personen die mich aufgrund von Diffamierung oder übler Nachrede verklagen möchten, sind absolut zufällig. Soweit zum rechtlichen Teil.
Zur Benutzung: Dies ist ein Tagebuch, im weiteren Sinne. Wie
bei jedem anderen Druckwerk auch, sollten Sie daher vorn beginnen und sich selbstständig lesenderweise nach hinten durcharbeiten. Anders als bei gewöhnlichen Büchern ist es Ihnen hier aber gestattet, nach vorn oder hinten zu blättern, um zum Beispiel Informationen zu einem ganz bestimmten Tag oder Ereignis abzurufen.
Um Ihnen trotz dieser oftmals verpönten Lesetechnik nicht
den Spaß zu verderben, wurden die aufeinander aufbauenden Geschichten mit einer fortlaufenden Nummerierung versehen.
Hin und wieder finden sich runde Klammern (), die eigentlich
wie Kommas gelesen werden könnten. Ich finde Klammern aber
ganz hübsch und mache daher gern Gebrauch davon. Die eckigen Klammern [] enthalten meine persönlichen Gedankengänge, zumeist Sätze die ich der Höflichkeit halber nicht laut aussprechen kann. [Stellen sie sich zur Vereinfachung vor, ich würde ihnen diese Worte direkt in ihren Kopf sprechen.]
Wenn Sie die Texte nur für sich lesen, so dürfen Sie dies laut tun. Ferner ist es erlaubt, wenn nicht gar erwünscht zu gegebener Zeit zu lachen. Aber bitte nicht zeitgleich mit dem Vorlesen! Wörter in KAPITÄLCHEN dürfen Sie bei dieser Gelegenheit auch schreien, denn sie drücken in diesem Buch die schriftliche Form des Rufens aus. Für die nächste Version arbeite ich an einem hörbaren Buch.
Einen kleinen Vorgeschmack auf diese technische Revolution ist in diesem Band bereits enthalten. Führen Sie das Buch doch mal ganz nah an Ihr Ohr, letzterem mit der offenen Seite zugewandt, und lassen Sie ganz schnell die Seiten durch ihre Finger fahren. Dann hören Sie wie ich leise den Titel dieses Werkes ausspreche. Los, versuchen Sie es jetzt!
Toll, oder?
Wenn Sie mich gut verstehen konnten, ähm, kaufen Sie noch so
ein Buch! Beim Blättern der nächsten Ausgabe hören Sie dann das von mir verlesene Vorwort. Oder die aktuellen Lottozahlen, je nachdem was mein Verleger einrichten kann.
Wenn Sie mich nicht hören konnten, kaufen Sie bitte ein neues Buch, dieses hier muss defekt sein. Sollten Sie es jedoch gar nicht erst versucht haben, gehören Sie
scheinbar zu meiner Zielgruppe und genießen mein Wohlwollen,
obschon Lesertyp eins und zwei mir aus finanziellen Gründen lieber wären. Aber Sie können ja trotzdem noch ein weiteres Buch erwerben, einfach so zum Spaß.
Ihnen nun viel Spaß bei der literarischen Verdauung wichtiger Ereignisse der Jahre 2006 und 2007!
Goemon Ishikawa