Der Autor versteht es, den Leser auch ohne zusammenhängende Hintergrundgeschichte über die volle Textlänge bei Laune zu halten. Das ist schon mehr als viele moderne Autoren vermögen und umso erstaunlicher da jenem Werk doch ein Internetblog, also ein elektronisches Tagebuch zu Grunde liegt. Ohne zu zögern nimmt der Sprachkünstler Geschehnisse des täglichen Lebens und drischt mit dem Hammer der Satire darauf ein bis sich der Alltag vor Lachen verkrümmt zu Boden wirft.
Für einen jungen, gänzlich unbekannten und in manchem Sinne ungeschliffenem Schreiber hobelt Goemon Ishikawa ein sehr inbrünstiges Werk voller Wortwitz und zynischer Gegenstandsverbrämung auf den Tisch. Und auch wenn man am Ende das Gefühl hat, das ganze Buch sei unfertig und viele Geschichten völlig aus dem Zusammenhang gerissen, bleibt dem Leser oft nur ein Gedanke: Nochmal!