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Making Globalization Work [Taschenbuch]

Joseph E. Stiglitz
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 374 Seiten
  • Verlag: Norton; Auflage: Reprint (30. September 2007)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0393330281
  • ISBN-13: 978-0393330281
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 48.566 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Joseph E. Stiglitz
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Produktbeschreibungen

From Booklist

Stiglitz's seminal Globalization and Its Discontents (2002) argued that globalization has not benefited as many people as it could, a failure attributable to structural flaws in international financial institutions as well as limited information and imperfect competition. With this selection, the Nobel Prize-winning economist suggests a host of solutions by which globalization can be "saved from its advocates" and made safe and worthwhile for the poor and rich alike. Each chapter examines, in some depth, an obstacle to equitable globalization (the burden of massive national debt, for example) and provides a set of possible solutions (a return to countercyclical lending and development of international bankruptcy laws, for example). Many of Stiglitz's proposals echo the familiar litanies of developing nations in the Doha round of international trade talks, but several, such as those drawing upon East Asia's experiments in contained progress, are innovative enough to warrant books of their own. Fairly accessible for a work of macroeconomics, this is a worthy counterpoint to Thomas Friedman's popular The World Is Flat (2005). Brendan Driscoll
Copyright © American Library Association. All rights reserved -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

Stiglitz has written an excellent book that can act as a lodestar for those who want to achieve a different and better world (Martin Jacques Guardian ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Wie Globalisierung für alle funktionieren kann!, 10. Februar 2007
Von 
Michael Dienstbier "Privatrezensent ohne fina... (Bochum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
"Globalization does not have to be bad for the environment, increase inequality, weaken cultural diversity, and advance corporate interests at the expanse of the well-being of ordinary citizens" (xv), schreibt Joseph Stiglitz in der Einleitung zu seinem neuen Buch "Making Globalization Work". Und der Mann sollte wissen, wovon er redet. Von 1993-1997 war er ökonomischer Berater der Clinton-Administration und im Anschluss Chefvolkswirt der Weltbank. Im Jahr 2000 verlor er seinen Job, da er die Politik der Weltbank mehr und mehr zu kritisieren begann. Im folgenden Jahr wurde ihm der Nobelpreis für Ökonomie verliehen.

Stiglitz Hauptthese ist, dass die Globalisierung viele Chancen bietet, die jedoch auf Grund einer falschen Politik zur Zeit nicht ausgenutzt werden. Dies liege vor allem daran, dass die Spielregeln von den mächtigen Ländern im Alleingang festgelegt werden und die Entwicklungsländer de facto keine Chance haben, sich dagegen zu wehren. Wollen die in den Genuss von Krediten der Weltbank oder des Internationalen Währungsfond kommen, müssen sie sich den politischen Forderungen dieser Institutionen beugen. Und diese bestanden in den vergangenen Jahrzehnten primär aus der Öffnung der Märkte für ausländisches Kapital. Daraus resultierte unter anderem der Zusammenbruch der Märkte in weiten Teilen Asiens und Lateinamerikas Ende der neunziger Jahre.

Besonders heftig attackiert Stiglitz die Heuchelei der USA und Europas. Einerseits verlangen sie die Öffnung der Märkte, andererseits schützen sie die eigenen Märkte durch Subventionen, so dass Produkte aus den Entwicklungsländern kaum eine Chance in den USA und in Europa haben: "It appears to be that it is better to be a cow in Europe than to be a poor person in the developing world" (85) bringt es Stiglitz auf den Punkt. Dahinter steht der Gedanke, dass eine Kuh in Europa durchschnittlich mit zwei Dollar am Tag subventioniert wird, was mehr ist, als etwa die Hälfte der Bevölkerung in den Entwicklungsländern zur Verfügung hat.

Seine Vorschläge formuliert Stiglitz in seinem "new global social contract", der unter anderem folgende Punkte beinhaltet: mehr Fairness gegenüber den Entwicklungsländern, gemeinsame Bekämpfung der Klimaerwärmung, Erhöhung der Entwicklungshilfe auf 0.7% des Bruttosozialprodukts und ein weitreichender Schuldenerlass für die Entwicklungsländer (285f.).

Stiglitz analysiert das globale Wirtschaftssystem samt seiner Institutionen und Auswirkungen auf die beteiligten Nationen. Das gelingt ihm größtenteils recht gut. Nur manchmal wird es für den Laien doch etwas verwirrend. Vor allem bei der Darlegung des Finanz- und Kreditsystems wird es recht schwierig zu folgen. Dafür kann man Stiglitz eigentlich keinen Vorwurf machen, da die Materie nun mal ziemlich komplex ist.

Uns Europäern aus dem Herzen spricht Stiglitz, wenn er gegen die Politik der Bush-Administration zu Felde zieht. Vor allem prangert er die einseitige Unterstützung amerikanischer Großkonzerne auf Kosten der restlichen Welt sowie die Nichtbeachtung internationaler Institutionen und Abkommen an.

Fazit: Globalisierung muss nicht schlecht sein, wenn man sie richtig gestaltet. "Making Globalization Work" ist eine gute Einführung in die Thematik von einem politische eher linken Standpunkt. Deutsche Leser werden belustigt feststellen, dass für Stiglitz die Hauptstadt der Bundesrepublik immer noch Bonn heißt (vgl. 227).
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Persönlich gefärbte Globalisierungskritik, 22. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Making Globalization Work (Taschenbuch)
Der Nobelpreisträger und Amtsträger in Regierungsbehörden und internationalen Organisationen, Stieglitz, gibt dem Laien einen Einblick in deren Tun wie dies sonst kaum jemand vermag. Im Gegensatz zu vielen anderen begnügt er sich dabei nicht mit der Kritik, sondern macht fundiert begründete Vorschläge, wie man es besser machen kann.
Natürlich muss man wie immer Vorsicht walten lassen, da jeder die Welt aus einer ganz persönlichen Perspektive sieht, was bei Stieglitz auch nicht anders ist. Aufgrund seiner unvergleichlichen Erfahrungen und Kenntnisse ist es für den Laien jedoch besonders schwer zu erkennen, wo seine persönlichen Ansichten die Inhalte besonders verzerren.
Negativ stößt vor allem seine vergleichsweise geringe Kritik von Regimen in den sich entwickelnden Ländern auf: zwar streut er immer wieder entsprechende pauschale Mahnungen und Bemerkungen ein, konkret werden jedoch praktisch ausschließlich Forderungen an westliche Regierungen gestellt. Als Beispiel dieser fehlenden Distanz sei hier sein Lob für das Vorgehen der Regierung Putin zu nennen.
Vor allem jedoch seine weitgehenden Forderungen nach Demokratisierung internationaler Organisationen (DAS zentrale Anliegen des Buches), d.h. Übertrag von Entscheidungsbefugnissen, Sanktionsmöglichkeiten und Ressourcenallokation, verbunden mit entsprechenden Gewichtsverlagerungen hin zu Entwicklungsländern, ohne das entstehende Demokratiedefizit zu thematisieren, wenn dies unter der Prämisse der Gleichbehandlung von demokratisch gewählten Regierungen und Despoten erfolgt, muß als großes Minus genannt werden. Insbesondere, da einem derart international erfahrenen, analytischen Denker wie Stieglitz dieses Defizit bewußt sein muß!

Fazit: wer sich der angesprochenen Defizite bewußt ist, kann hier mehr über Globalisierung, ihre Mechanismen und Probleme lernen, als in sonst einem Buch.
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