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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Rock'n'Roll-Rakete aus Bremen, 7. August 2004
Das ist aber schön. Schön, dass man immer wieder durch Zufall Juwelen entdeckt, die schon einige Zeit unter uns weilen. Besser spät als nie, muss im Falle der Trashmonkeys gesagt werden. Wieder einmal reift in Deutschland eine absolut lässige Rockpflanze heran. Wenn das so weiter geht, mausern sich die Deutschen noch zum neuen Rockmetropole Europas..."The Maker" ist bereits das dritte Album der deutsch-englischen Band. Soundmäßig liegt das Ganze irgendwo zwischen Garagenrock, 60's-Orgeln und Indie, garniert mit poppigen Melodien und sogar etwas Soul. Die erste Single, "Song Nr. 1", treibt derartig nach vorne, dass sogar die Hives vor Neid erblassen werden. Mit "Innocent" gibts gleich den zweiten Kracher, bevor mit dem Titelstück ein orgelgeladenes Instrumental gefällt. Die erste kleine Verschnaufpause gibts beim smarten "Isn't It Good", göttliche Akkordfolge und Vocals inklusive. Auch "Cool Autumn Sun" hat einen lockeren Rhythmus, bei "Another Way Of Goodbye" kann man sogar dezente Souleinflüsse heraushören. Das Album endet schließlich mit dem getragenen "So Slow" - der perfekte Ausklang - um erneut die Playtaste zu drücken, wohlgemerkt. Vergleiche kann ich nur schwer ziehen, dafür bin ich wohl noch zu jung. Der Sound ist eindeutig retro, aber trotzdem erfrischend. Als Referenzen neueren Datums fallen mir eventuell Urge Overkill und Ballyhoo aus Wien ein. Sagen wir so: Wären Quentin Tarantinos Filme nicht ganz so blutrünstig und düster, die Trashmonkeys wären der ideale Soundtrack dafür!
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