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Makellose Morde to go: Erlesene Verbrechen und herzerfrischende Gemeinheiten [Taschenbuch]

Vito von Eichborn , Susanne Henke
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

18. Dezember 2009
Mit ihren weißen Fluffhaaren sehen sie aus wie ein Löwenzahnstrauß. Einmal pusten, und sie lösen sich in Luft auf. Wenn es doch nur so einfach wäre. Aufgeben? Niemals. Henkes Helden sind der Traum eines jeden Arbeitgebers: engagiert, flexibel und lösungsorientiert. Kein Einsatz ist ihnen zu hoch für Quote oder Kundenglück, den Platz in der ersten Reihe, das Lächeln der Liebsten oder die ungestörte Ruhe ihres Refugiums. Menschen wie du und ich, scharfzüngig seziert und pointiert in den Abgrund gestoßen. Ein giftig-guter Cocktail garstiger Geschichten, der (schaden-)freudigen Genuss verspricht. Wer Geschichten à la Roald Dahl mag, wird dieses Büchlein lieben Hamburger Morgenpost Minimalistisch, makaber, menschlich Literaturkritik.de

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Makellose Morde to go: Erlesene Verbrechen und herzerfrischende Gemeinheiten + Shorty to go: Mord in zwei Sätzen
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 128 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 6. Auflage. (18. Dezember 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3839192528
  • ISBN-13: 978-3839192528
  • Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 20,3 x 0,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 492.837 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Meine Buchhändlerin sagte mir, »ja«, sagte sie … Ja, schwarzer Humor hört sich gut an . Eigentlich haben es Geschichten ja immer schwer am Markt . Aber wenn sie lustig und böse sind, kann das funktionieren . Da fällt mir E . W . Heine ein . Und natürlich Henry Slesar …“ „Genau“, unterbrach ich sie, „sein Buch ,Erlesene Verbrechen und makellose Morde‘ könnte auch für diese Sammlung auf dem Titel stehen . Diese Stories sind wirklich herzerfrischend boshaft mit atemberaubenden Effekten, sie changieren zwischen fast surrealen Elementen und witzigem Sarkasmus und …“ „Witz, ja, das ist das Stichwort“, fiel nun sie mir ins Wort, „wenn was von ,Witzen‘ auf Büchern steht, sind sie oft ziemlich stammtischmäßig jenseits aller Geschmacksgrenzen . Ist dies denn intelligent geschrieben ?“ „Also bitte, sonst würde ich doch nicht so dafür werben . Das ist nicht platt, sondern achtersinnig, wie die Hamburger sagen . Es gibt einen atemberaubenden Einfalls-, Spannungs- und Pointenreichtum mit großem Tempo …“ „Witz ist Sigmund Freud zufolge eine Auseinandersetzung mit gesellschaftlich tabuisierten Bereichen . Wovon handeln diese Geschichten eigentlich ?“ „Das mit der Gesellschaft stimmt natürlich . Die Schauplätze reichen vom Fitness-Studio über das Redaktionsbüro bis zum Callcenter, vom Skilaufen bis zur Klippe auf Mallorca, von der Kaufhausverkäuferin bis zur Millionärin, vom Lebenshilfe-Guru bis zu Film-Dreharbeiten in einer römischen Arena und …“ „Boah, Mann, ist das nicht ein bisschen overdone ?“ „Überhaupt nicht . In dieser Aufzählung fehlen die übrigen Hauptdarsteller – nämlich Menschen wie du und ich . Und die Sache mit der freudschen Bedeutung sollten wir nicht zu hoch hängen . Gut und Böse sind hier bunt gemischt, wie sonst auch oft in ein und derselben Person . Die klassischen Mordmotive wie Eifersucht, Neid, Gier und Verführung wechseln mit vollkommen überraschenden Plots . Und die Morde deklinieren auch alles durch: vom Giftring übers Erschossenwerden, vom Sturz in die Tiefe bis zum Genickbruch und dem Tod im Eis …“ Ich brach ab, denn meine Buchhändlerin hörte nicht mehr zu . Sie hatte mir das Buch aus der Hand genommen und las blätternd hier und da: „Aber das ist doch überhaupt nicht gewichtig, sondern wunderbar leichtfüßig geschrieben“, meinte sie, „und die Autorin hat ja auch ein reichhaltiges Vokabular …“ Sie brach ab, weil die Ladentür klingelte . Und stante pede, wie sie es immer tat, ließ sie mich stehen, um eine Kundin zu begrüßen . Heißt das beim Schreiben nicht leichthändig ? Und ich hatte doch gar nichts von gewichtig gesagt ? Nee, wirklich . Ich schwöre: All die makabre Hinterlist und fiese Heimtücke in diesen Stories ist rundherum allerbeste Unterhaltung . Unbeschwertes Lachen wünscht Vito von Eichborn

Klappentext

„Mit ihren weißen Fluffhaaren sehen sie aus wie ein Löwenzahnstrauß. Einmal pusten, und sie lösen sich in Luft auf. Wenn es doch nur so einfach wäre.“ Aufgeben? Niemals. Henkes Helden sind der Traum eines jeden Arbeitgebers: engagiert, flexibel und lösungsorientiert. Kein Einsatz ist ihnen zu hoch für Quote oder Kundenglück, den Platz in der ersten Reihe, das Lächeln der Liebsten oder die ungestörte Ruhe ihres Refugiums. Menschen wie du und ich, scharfzüngig seziert und pointiert in den Abgrund gestoßen. Ein giftig-guter Cocktail garstiger Geschichten, der (schaden-) freudigen Genuss verspricht.

“Wer Geschichten à la Roald Dahl mag, wird dieses Büchlein lieben” Hamburger Morgenpost über "Bissige Stories für boshafte Leser"

“Minimalistisch, makaber, menschlich” Literaturkritik.de über "Finderlohn und andere Stories"


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geheimtipp 19. Juni 2010
Von Sarah F. TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Eigentlich bin ich, was Kurzgeschichten angeht, gespalten. Einerseits sind kurze Geschichten ideal, da ich meine Bücher in der Regel unterwegs lese. Andererseits hab ich mich gerade an den Charaktere gewöhnt und schon kommt ein weiterer. Als mich die Autorin dieses Buches wegen einer Rezension anschrieb, war ich jedoch sehr neugierig, denn die Inhaltsangabe machte Lust auf mehr.

Das Buch besteht aus 24 Kurzgeschichten. Jede Geschichte ist zwischen zwei und sechs Seiten lang. Ideal für unterwegs, oder wenn man wenig Zeit hat. Die Geschichten befassen sich nicht nur mit Morden, sondern auch Missgeschicke, makabere Gemeinheiten oder Scherze. Kommt ein Mord vor, wird dieser nicht brutal und gewalttätig beschrieben, sondern nur angedeutet. Dadurch wird die Fantasie des Lesers angeregt.

Die Figuren waren mir schon nach einigen Sätzen vertraut und ich habe sie direkt vor meinem Auge gesehen, auch wenn die Autorin nur wenig Worte aufbringt. Die Geschichten selbst sind bildhaft, gut strukturiert und real. Ich hatte das Gefühl, dass sie täglich passieren könnten.

Da ist zum Beispiel der pensionierte Versicherungsmakler, der sich als Hobby ausgesucht hat, bei Paaren Ängste zu säen und zwar so, dass einer der Partner den anderen umbringt. Oder der Pianist, der endlich einen Sinn in seinem Leben gefunden hat und dann einfach stolpert und sich das Genick bricht. Ein Mitarbeiter am falschen Ort zur falschen Zeit. Ein Arbeitsloser, der den Job als Mörder bekommt. Jede Geschichte machte mir Spaß, sie zu lesen. Faszinierend, wie so ein spannendes Thema mit schwarzem Humor gemischt werden kann. An einigen Stellen musste ich nicht nur laut auflachen, sondern hatte sogar Lachtränen in den Augen. An anderen Stellen dachte ich nur dumm gelaufen; oder genial beschrieben.

Gelesen habe ich das Buch in einem Zug, da ich nicht mehr aufhören konnte.

Empfehlen kann ich das Buch jedem, der gerne Kurzgeschichten, Krimis oder Romane mit schwarzem Humor liest. Mich hat die Autorin überzeugt und ich werde weiterhin Romane aus ihrem Hause lesen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die unzweifelhaft talentierte Frau Henke 16. April 2010
Von Karl-Heinz Heidtmann TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Susanne Henke hatte bei mir angefragt, ob ich den vorliegenden Titel rezensiere würde. Nach kurzer Überlegung - Mord ist nicht durchgehend mein Metier - sagte ich zu. Ich bedauere es nicht.

Susanne Henke hat 25 Miniaturen geschaffen, die es - ähnlich wie einst bei Roald Dahl - in sich haben: Das Ende jeder Geschichte ist jeweils völlig unerwartet, der Leser ist verblüfft. Der Titel mit dem Zusatz "to go" ist gut gewählt, den selten haben die "Stories" mehr als zwei oder drei Seiten. Pro Tasse Kaffee kann man durchaus ein oder zwei Geschichten schaffen - das entspricht dem beschleunigten Zeitgeist.

Für 24 solcher kurzen Episoden bedraf es nicht nur schriftstellerischen Talents, sondern auch großer Phantasie - und die hat Susanne Henke ganz offensichtlich zur Genüge. Der Herausgeber dieser "Books on Demand", Vito von Eichborn, hat mit diesem Titel in jeder Hinsicht eine gute Wahl getroffen. Er wird es wissen, denn viele Jahre arbeitete er als Lektor bei S. Fischer, bevor er den Eichborn Verlag gründete.

Wenn es Frau Henke gelingt, die Ebene dieser kleinen "Fingerübungen" zu verlassen, dürfen wir uns nicht nur quantitativ auf Größeres freuen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bitterböser, schwarzer Humor vom Feinsten 18. Mai 2011
Von SaraSalamander TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Manche Bücher findet man nur, wenn man mit der Nasenspitze drauf gestoßen wird. Denn nicht alles wird großartig in den Buchläden vermarktet und hat eine große Lobby. Schade, denn nicht immer bedeutet "große Werbung" auch tolles Buch oder umgekehrt. Und so hoffe ich, ein paar Leser auf dieses kleine Büchlein aufmerksam zu machen, das es wirklich verdient hat ;-)

"Makellose Morde to go" von Susanne Henke ist eine Sammlung von "erlesenen Verbrechen und herzerfrischenden Gemeinheiten", so verspricht es das Cover. Auf der Rückseite im Klappentext sogar ein Vergleich zu Roald Dahl. Na, DAS ist ein großes Versprechen, denn ich bin großer Verehrer dieses Meisters der pointierten Kurzgeschichten. Auch E W Heine wird als Vergleich hergezogen, den ich ebenso gerne lese.

Die Geschichten handeln meistens von recht skurillen Todesfällen, häufig Morden, manchmal auch Situationen von "dumm gelaufen". Fiese Racheakte, ein kleiner falscher Schritt, ein unbedachtes Wort. Häufig bekommen Bösewichte ihre gerechte Strafe, und manchmal trifft es unschuldige, wehrlose Menschen völlig unerwartet und ungerechtfertigt, grausam wie eben das Leben so spielt. Ein paar der Stories erinnern mich an Dystopien, die so weit gar nicht entfernt scheinen. Eine Versicherung, die erfreut ist über ein auszuzahlendes Mitglied weniger, eine käufliche Zeitung ohne Moral, die perfekte Methode der Verbrechensbekämpfung.

Besonders angetan haben es mir die völlig normalen Menschen, die umgeben von schrulligen Nachbarn und Kollegen doch eigentlich nichts wünschen als nur ihre Ruhe. Und dann sorgen sie dafür, dass die Belästigungen endlich aufhören. Mal auf subtile Weise, indem sie die Schwächen des Gegners ausnutzen und auf diese Weise dessen selbstverschuldeten Tod provozieren, oder indem sie einfach mal mit der Faust auf den Tisch und die darauf befindliche Deko hauen.

Es gefällt mir, dass man nicht wissen kann, worauf eine Geschichte hinausläuft. Klar, alles in allem makabere, schwarzhumorige Stories. Aber es ist doch immer wieder spannend zu überlegen, ob die Person nun selbst aktiv wird und ihrer Umwelt schadet? Ob Glück und Zufall ihnen zuhilfe kommen? Ob sie vom Pech verfolgt sind und überraschend selbst abberufen werden? Oder ob ein fieser Trick einfach mit gleicher Münze heimgezahlt wird und der Täter zum Opfer wird?

Die Geschichten haben es trotz oder gerade wegen der Kürze in sich. Gerafft, sehr gut auf den Punkt gebracht. Ich bin es gewohnt, Handlungen zu überfliegen. Bei diesem Buch ist das nicht möglich, sonst muss man die Geschichte ein zweites Mal lesen. Hier sind es gerade die kleinen Details, auf die es ankommt und welche die Würze des Büchleins darstellen.

Auf jeden Fall ist die Versuchung groß, das Buch am Stück zu lesen. Die Geschichten sind kurz, gefallen, und man will sofort die nächste. Allerdings ist das ähnlich, als würde man eine Schachtel edler Pralinen nacheinander hinunterschlingen, das ist kein Genuss mehr, der Geschmack vermischt sich. Lieber hier und da mal einzeln eine zu sich nehmen, nachschmecken und erst später wieder zugreifen. Morgens zum Wachwerden eine kurze Geschichte, oder während des Wartens auf die Straßenbahn, während der Arbeit eine kleine Pause einlegen und danach belebt fortfahren. Alles andere wäre Verschwendung ;-)
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3.0 von 5 Sternen Einmal Mord zum Mitnehmen bitte!
Einmal Mord zum Mitnehmen bitte!

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Veröffentlicht am 19. Februar 2011 von Karin Fiedler
3.0 von 5 Sternen Hat nicht ganz überzeugt!
Als die Autorin Susanne Henke mich fragte, ob ich den Lust hätte ihr Buch Makellose Morde to go" zu rezensieren habe ich mit Freude zugestimmt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Januar 2011 von Cornelia Bruno
2.0 von 5 Sternen Morde sollten nicht "to go" sein
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4.0 von 5 Sternen 24 mörderische Kurzgeschichten...
MEINE MEINUNG:
Normalerweise habe ich es nicht so mit Kurzgeschichten, aber der Satz "Erlesene Verbrechen und herzerfrischende Gemeinheiten" machte mich doch neugierig und ich... Lesen Sie weiter...
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5.0 von 5 Sternen Makellose Morde to go
Meine Rezension:
Das Buch 'Makellose Morde to go' von der Autorin Susanne Henke enthält 24 Kurzgeschichten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Lesen Sie weiter...
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