Maja will auf keinen Fall so werden wie ihre Mutter, bitte keinen Busen, keinen Po und Menstruation findet sie einfach widerlich. Maja hasst es, wenn sie auf die Dinge keinen Einfluss hat. Sie ist die beste, netteste, klügste und bemuttert den 2 Jahre jüngeren Bruder. Liebt ihre Mutter sie etwa nur, wenn sie etwas leistet? Muss die Majas Mutter vor der Enttäuschung bewahrt werden, ihre Tochter könnte ein einziges Mal nicht die Beste sein?
Nach dem Tod von Majas Vater, der zu Hause gepflegt worden ist, verordnet Maja sich selbst eine 500-Kalorien-Diät. Sie kocht, isst aber nicht davon. Sie treibt Sport, nimmt Appetithemmer und Abführmittel ein. Ihre Regel bleibt aus, ihr ist schwindelig, sie schläft schlecht und wiegt schließlich nur noch 46 kg. Ihre Mutter merkt nichts. Nur die Sportlehrerin dringt darauf, dass Maja zum Arzt geht. Geschickt redet Maja sich immer wieder heraus und hält sogar ihren Verehrer Bernd auf Distanz.
Nach dem Selbstmordversuch einer "cool-aussehenden" Schülerin, die nebenbei als Model gearbeitet hatte, lädt die Deutschlehrerin eine Autorin und Therapeutin ein, die in ihrem Buch ihr eigenes Leben als Magersüchtige beschreibt. Die Sportlehrerin sorgt entschlossen dafür, dass Maja nicht immer weiter ihre Mutter bemuttert. Doch den ersten Schritt zu einer Therapie tut Maja selbst.
Das Buch beschreibt ein magersüchtiges Mädchen, das nicht "behandelt wird", sondern sich selbst für eine Therapie entscheidet.