Peter Heinl beischreibt mit einer klaren, einfühlsamen Sprache das Phänomen der sehr lange nicht ernstgenommenen und beachteten traumatisierten Kinder nicht nur der ersten, sondern auch der 2. und 3. Generation und macht so auf ein bis dato nicht beachtetes Phänomen aufmerksam: dass sich das Kriegstrauma des Kindes, unbearbeitet, an die nachfolgende und sogar noch weiter folgende Generation übertragen kann. Ich empfehle dieses Buch allen, die entweder selbst betroffen sind oder mit Menschen im allerweitesten Sinne therapeutisch arbeiten. Es öffnet die Augen und sensibilisiert an einer Stelle, wo dies dringend erforderlich ist.