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Maigret und der verstorbene Monsieur Gallet
 
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Maigret und der verstorbene Monsieur Gallet [Taschenbuch]

Georges Simenon , Roswitha Plancherel
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 191 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: N.-A. (Juli 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257208170
  • ISBN-13: 978-3257208177
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 512.757 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Georges Simenon
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Nachdem die erste Ladung Simenon-Neuausgaben ausschließlich aus "Non-Maigrets" bestand, lässt Diogenes drei Bände mit dem korpulenten Kommissar folgen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Monsieur Gallet ist Simenons zweiter Maigret, erschienen im Jahre 1930, und gehört damit übrigens noch zu den Romanen, die Friedrich Glauser stark beeinflusst haben. Im Vergleich zu Simenons späteren Werken tritt hier der versponnene Handlungsfaden, der eigentliche Krimiplot viel mehr in den Vordergrund -- aber ich greife vor.

In einem Hotel in dem Provinzstädtchen Saint-Fargeau wird die Leiche des Handlungsreisenden Emile Gallet aufgefunden. Neben einer Schusswunde ist in erster Linie ein Messerstich für seinen Tod verantwortlich. Die Tatumstände scheinen Selbstmord auszuschließen, und so sondiert Maigret das verwandtschaftliche Umfeld. Doch jedes Mal, wenn er ein Motiv gefunden zu haben glaubt, kann die entsprechende Person ein Alibi vorweisen -- entweder für den Mordabend oder für den Zeitpunkt eines weiteren Anschlages, dem ein junger Polizeiassistent fast zum Opfer gefallen wäre. Die abenteuerlichen Aspekte der Geschichte lassen dem Kommissar jedoch keine Ruhe, und so spürt er Stück für Stück den Differenzen zwischen Gallets bürgerlichem Leben und seiner ganz anders gearteten zweiten Existenz nach.

Da spielt ein geheimnisvoller Adeliger eine Rolle, ebenso wie die royalistische Zeitschrift, die Gallets Schwiegervater bis zu seinem Konkurs herausgegeben hat. Ein Arzt aus der Provinz erzählt Geschichten aus Gallets Jugend in Vietnam, die so gar nicht zu Maigrets Bild von dem Mann passen wollen. Gallets Sohn und dessen Freundin wiederum haben zwar keine ganz weiße Weste, sind jedoch in diese Angelegenheit nur indirekt verstrickt -- oder?

Simenon legt eine Vielzahl von Spuren, die Maigret und die Leser auf alle möglichen Ideen bringen, nur nicht auf diejenigen, die zum Täter führen könnten. Er erzählt eine weniger konventionelle Geschichte als in seinen anderen, vor allem späteren Romanen; dafür fehlt etwas die Tiefe seiner Charaktere, das unaufdringlich Beispielhafte, das seine späteren Schilderungen auszeichnet.

Monsieur Gallet décédé ist ein buntes, spannendes Buch, das uns in Ansätzen zeigt, was wir von Simenon noch alles zu erwarten haben. Maigret selbst ist bereits in seiner ganzen launenhaften Genialität präsent, auch wenn seine Selbstzweifel noch etwas konkreter wirken als die eher reflexartige Auseinandersetzung des älteren Mannes mit sich selbst. Ein guter Einstieg in die Maigrets und für sich genommen ein durchaus gelungener Krimi... --Hannes Riffel

Pressestimmen

"Georges Simenon ist weitaus mehr als der erfolgreichste europäische Kriminalromanautor des 20. Jahrhunderts und einer der anregendsten psychologisch-philosophischen Schriftsteller der Gegenwart, mehr sogar als ein großer Dichter. Sein Werk vereinigt Zeit- und Menschenschilderungen zu einem überzeitlichen ewigen Bild der Liebe des Menschen zu den Mitmenschen, so unmöglich sie einem mitunter auch vorkommen mag. Simenon ist der Psychoanalytiker unter den Dichtern, der Dichter unter den Philosophen." (Die Horen)


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ein äußerst komplizierter Fall für Kommissar Maigret.

In einem Provinzhotel ist ein Handlungsreisender ermordet worden, der bis dahin auf den ersten Blick ein tadelloses Leben geführt hat. Nach und nach entpuppt sich aber ein verworrenes Doppelleben - nicht nur des Ermordeten - und Abgründe tun sich auf.

Eines darf ich noch verraten - der Mörder, der auch noch einen Anschlag auf den Assistenten Maigrets verübt hat, ist jemand, den man mit absoluter Sicherheit aus dem Kreis der Verdächtigen ausgeschlossen hätte ...

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rollentausch... 25. August 2003
Von Artefakt
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Was verleitet Monsieur Gallet dazu, 18 Jahre lang seiner Frau und allen Menschen vorzuspielen, er sei ein Handlungsreisender?
Welches Geheimnis verbirgt sich hinter ihm? Und ist er es ueberhaupt? Wieso wurde er ermordet? Und von wem?...

Ein spannender Krimi (wie auch schon der Vorgaenger "Pietr der Lette") mit einem ueberraschenden Ende.

Wer haette ihm nicht ein bisschen Erfolg im Leben gegoennt...diesem Herrn Gallet.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mag Wolfgang Neubacher TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Emile Gallet, Handlungsreisender, wird in einem Hotel in Sancerre, 35 km von Paris entfernt, ermordet. Die Begleitumstände scheinen rätselhaft. Auch deshalb wird ein Beamter aus Paris angefordert. Wer kommt? Natürlich Maigret!
Bald findet er heraus, dass Emile Gallet ein Doppelleben führte: Seiner Frau spielte er (mit allen Tricks) den fleißigen Handlungsreisenden vor; in Wirklichkeit hatte er diese Tätigkeit bereits vor 15 Jahren aufgegeben. Wovon lebte dieser Gallet, der immerhin ein nicht gerade billiges Haus besitzt? Was machte er in den letzten 15 Jahren?
Ein herrlich altmodischer Krimi, der im Jahre 1930 spielt. Maigret fährt mit dem Zug zum Tatort; das Auto spielt noch wenig Rolle - und trotzdem klärt der Kommissar den Fall (wie nicht anders zu erwarten).
Wie heißt es so schön? "Simenon verzaubert seine Leser!" Wie wahr, wie wahr!
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Das Geheimnis des toten Handlungsreisenden
Der Handlungsreisende Emile Gallet wird erschossen und erstochen in einer Pension in Sancerre aufgefunden. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Nicole Franke veröffentlicht
Maigret enwickelt sich weiter
Nach dem ersten Auftreten Maigrets in dem Buch "Maigret und Pietr der Lette" in dem der Kommissar noch etwas steif daher kam, hat der Autor Simenon seine Hauptperson weiter... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. April 2010 von F. Kluge
Der frühe Maigret
Dies ist der zweite Maigret-Roman. Er wurde im Jahre 1930 geschrieben.
Maigret arbeitet noch bei der Ersten mobilen Brigade. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Mai 2009 von Karl-Heinz Heidtmann
Kommissar Maigret und das Doppelleben des Monsieur Gallet
Wir befinden uns im Juni 1930 in Paris und unter der drückenden Hitze leidet vor allen Dingen Kommissar Maigret, der aufgrund Personalknappheit die Verantwortung für... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. November 2008 von Buchkolumne.de
Der zweite Maigret: Schon deutlich besser als der erste.
Sechs Monate nach dem miserablen Erstling (siehe "Pietr der Lette") macht Simenon mit diesem zweiten Maigret einen ungeheuren Sprung nach vorn. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. November 2008 von AdrianBC
Stimmungsvoll...
In diesem Band geht Maigret dem Leben des verstorbenen Monsieur Gallet nach, der ein Doppelleben geführt hatte und sowohl erstochen, als auch erschossen in einem Hotel in der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Oktober 2008 von Pascal M. Estermann
So muss ein Krimi sein
Simenons "Maigret und der verstorbene Monsieur Gallet" bringt alles mit was einen guten Kriminalroman ausmacht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. September 2008 von Schillerlocke
Schwächer
Etwas schwach ausgefallener Roman aus der Reihe, der sich ähnlich wie die frühen Agatha Christie mit Tatanalysen beschäftigt. Hier setzt Maigret bzw. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Mai 2008 von """""""""""K"""""""""""
Simenon ist der Psychoanalytiker unter den Dichtern, der Dichter unter...
Der erste Maigret-Roman war zum Warmwerden, jetzt geht es erst richtig los.
Während es im ersten Roman ständig regnete und Maigret wie ein Fels in der Brandung war,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Mai 2008 von :-)
Zu früh
Nach 'Pietr, der Lette' der zweite Roman, den George Simenon unter seinem Namen geschrieben hat. Davor hatte er jahrelang Groschenhefte und Kurzgeschichten unter Pseudonymen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juni 2007 von nrschmid
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