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Produktinformation
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In einem Hotel in dem Provinzstädtchen Saint-Fargeau wird die Leiche des Handlungsreisenden Emile Gallet aufgefunden. Neben einer Schusswunde ist in erster Linie ein Messerstich für seinen Tod verantwortlich. Die Tatumstände scheinen Selbstmord auszuschließen, und so sondiert Maigret das verwandtschaftliche Umfeld. Doch jedes Mal, wenn er ein Motiv gefunden zu haben glaubt, kann die entsprechende Person ein Alibi vorweisen -- entweder für den Mordabend oder für den Zeitpunkt eines weiteren Anschlages, dem ein junger Polizeiassistent fast zum Opfer gefallen wäre. Die abenteuerlichen Aspekte der Geschichte lassen dem Kommissar jedoch keine Ruhe, und so spürt er Stück für Stück den Differenzen zwischen Gallets bürgerlichem Leben und seiner ganz anders gearteten zweiten Existenz nach.
Da spielt ein geheimnisvoller Adeliger eine Rolle, ebenso wie die royalistische Zeitschrift, die Gallets Schwiegervater bis zu seinem Konkurs herausgegeben hat. Ein Arzt aus der Provinz erzählt Geschichten aus Gallets Jugend in Vietnam, die so gar nicht zu Maigrets Bild von dem Mann passen wollen. Gallets Sohn und dessen Freundin wiederum haben zwar keine ganz weiße Weste, sind jedoch in diese Angelegenheit nur indirekt verstrickt -- oder?
Simenon legt eine Vielzahl von Spuren, die Maigret und die Leser auf alle möglichen Ideen bringen, nur nicht auf diejenigen, die zum Täter führen könnten. Er erzählt eine weniger konventionelle Geschichte als in seinen anderen, vor allem späteren Romanen; dafür fehlt etwas die Tiefe seiner Charaktere, das unaufdringlich Beispielhafte, das seine späteren Schilderungen auszeichnet.
Monsieur Gallet décédé ist ein buntes, spannendes Buch, das uns in Ansätzen zeigt, was wir von Simenon noch alles zu erwarten haben. Maigret selbst ist bereits in seiner ganzen launenhaften Genialität präsent, auch wenn seine Selbstzweifel noch etwas konkreter wirken als die eher reflexartige Auseinandersetzung des älteren Mannes mit sich selbst. Ein guter Einstieg in die Maigrets und für sich genommen ein durchaus gelungener Krimi... --Hannes Riffel -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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In einem Provinzhotel ist ein Handlungsreisender ermordet worden, der bis dahin auf den ersten Blick ein tadelloses Leben geführt hat. Nach und nach entpuppt sich aber ein verworrenes Doppelleben - nicht nur des Ermordeten - und Abgründe tun sich auf.
Eines darf ich noch verraten - der Mörder, der auch noch einen Anschlag auf den Assistenten Maigrets verübt hat, ist jemand, den man mit absoluter Sicherheit aus dem Kreis der Verdächtigen ausgeschlossen hätte ...
Ein spannender Krimi (wie auch schon der Vorgaenger "Pietr der Lette") mit einem ueberraschenden Ende.
Wer haette ihm nicht ein bisschen Erfolg im Leben gegoennt...diesem Herrn Gallet.
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