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Maigret und der gelbe Hund.
 
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Maigret und der gelbe Hund. [Taschenbuch]

Georges Simenon
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 174 Seiten
  • Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 8., Aufl. (1979)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257206917
  • ISBN-13: 978-3257206913
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 516.409 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Georges Simenon
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Maigret und der gelbe Hund gehört zu jenem ersten halben Dutzend offizieller Maigret-Romane, die den Kommissar -- und seinen Autor -- Anfang der 30er-Jahre auf einen Schlag berühmt machten. Zuvor war er bereits als schattenhaft erkennbare Figur in einer Hand voll Heftromane aufgetaucht. Nun steht er in seiner ganzen beeindruckenden Größe vor dem Leser: spöttisch, misstrauisch und grenzenlos neugierig.

In dem kleinen Küstenstädtchen Concarneau kommt es zu einer Folge mysteriöser Verbrechen, die sich alle gegen eine Gruppe von Honoratioren zu richten scheinen. Erst wird nachts in einer dunklen Gasse ein Mann angeschossen, dann verschwindet ein weiterer spurlos, und auf die Verbliebenen wird ein Giftanschlag verübt. Maigret ist inzwischen längst vor Ort, treibt mit seiner offenbaren Untätigkeit den zuständigen Inspektor jedoch fast in den Wahnsinn. In aller Gemütsruhe verbringt der Kommissar seine Zeit in der Schankstube des Hôtel de L'Amiral und beobachtet das Treiben der Einheimischen. Allmählich beginnt er, die Machtverhältnisse in Concarneau zu durchschauen. Und als er den Schuldigen dingfest macht, ist er der Einzige, der nicht aus allen Wolken fällt.

Bereits in diesem frühen Maigret-Roman wird deutlich, worauf es Simenon ankommt: Er zeigt den Unterschied auf, der zwischen der öffentlichen Wahrnehmung eines Verbrechens und den tatsächlichen Ereignissen besteht. Die angesehenen Bürger der Stadt nutzen ihre Position, um das Urteil der Presse und der einfachen Fischer zu beeinflussen -- nicht immer mit böser Absicht, aber doch meist mit bösem Ausgang. Maigret dagenen lässt sich den Blick nicht trüben und dringt nach langem, geduldigen Ausharren zur Wahrheit vor. Schärfer als in Maigret und der gelbe Hund könnte auch heute kein Krimiautor seine Sozialkritik formulieren. Allerdings verzichtet Simenon auf direkte Bezichtigungen, wie sein Kommissar beschreibt er nur und lässt das Geschilderte wirken. Und das ist auch nach Jahrezehnten noch immer äußerst beeindruckend! --Hannes Riffel

Pressestimmen

"Weit eher Privatdetektiv denn Polizist, Psychologe denn Spürhund, studiert er des Lebens finsterste Seiten - und bleibt dabei doch Menschenfreund." (Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt)


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von :-)
Format:Gebundene Ausgabe
Über siebzig Maigret-Romane hat Simenon geschrieben; jetzt erscheinen sie in revidierter Übersetzung auf deutsch, chronologisch geordnet, ein Roman pro Woche. Simenon-Fans werden das zu schätzen wissen!

Im vorliegenden 6.Fall wird eine bretonische Kleinstadt, in der das Leben friedlich und gleichmäßig verläuft, der Schauplatz erregender Geschehnisse:
Ein Mann wird ermordet, ein anderer angeschossen.
Panik droht die Bevölkerung zu erfassen und Maigret steht vor einem Rätsel, das er kaum zu lösen glaubt. Alle Spuren führen in die Irre und ein gelber, großer Hund, der immer wieder auftaucht, macht alles noch verwirrender und unheimlicher.
Maigret ist um seine Aufgabe wirklich nicht zu beneiden, aber schließlich gelingt es ihm dennoch, den Täter aufzuspüren ...
Dieser frühe Maigret-Roman (aus den dreißiger Jahren) zeichnet sich durch hohe literarische Qualität aus; Maigret spürt die Täter anders auf, als man es bisher von Krimis kannte.Er lässt sich von seinem Gefühl für die Atmosphäre und die Psychologie der jeweiligen Verhältnisse leiten...

Haben sie auch vor, jeden Woche einen der neu aufgelegten Maigret-Romane zu lesen? Na denn, viel Spaß - 75 Wochen lang!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Zu den Eckdaten der Handlung muss man nichts mehr sagen. Stärken hat das Buch vor allem im Atmosphärischen: Der Ort, der um die Kneipe herum gebaut scheint, das atlantisch feuchte Wetter, die derben Typen, die da wohnen. Das ist alles so eindringlich dargestellt, dass die Bilder auch Jahre nach der Lektüre noch im Gedächtnis herumspuken.

Den Eindruck der großen Spannung kann ich allerdings nicht ganz teilen. Sicher: Man will wissen, wer es war, und es werden verschiedene Figuren auch während der Ermittlungen verdächtigt. Anders als bei Chandler jedoch, wo der Leser bei jedem Ermittlungsschritt in die Deutungen Marlowes einbezogen wird und miträtseln kann, wie die einzelnen Indizien zur Aufklärung des Falles beitragen könnten, stellt Simenon den Leser vor zwei Rätsel: Nicht nur der Fall, der schwer zu durchschauen ist, ist rätselhaft, auch die schrittweise Aufklärungsarbeit des Kommissars bleibt dem Leser weitgehend verborgen. Der Aufklärer erscheint hier selbst als zweites Rätsel. Maigret will in Ruhe gelassen werden - von seinen Kollegen, aber auch von neugierigen Lesern. Er kombiniert und entwirft Szenarien. Was er sich jedoch auf dem Weg für Gedanken zur Ermittlung macht, das erfährt der Leser erst ganz am Schluss. So kann man einen Krimiplot zwar auch konstruieren. Opimal gefallen hat mir dieser Aspekt des Romans aber nicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Mag Wolfgang Neubacher TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Concarneau, eine Kleinstadt am Atlantik in der Nähe von Brest. An einem 7. Novermber ist die Stadt gegen 23 Uhr wie ausgestorben. Als Monsieur Mostaguen, der größe Weinhändler der Stadt, von einer Kartenpartie nach Hause eilt, wird er eine Kugel auf ihn abgefeuert. Einen Tag später ist der Pernod, den Doktor Michoux trinken will, vergiftet; einen weiteren Tag später ist Servieres, der dritte Teilnehmer an der Kartenpartie, spurlos verschwunden. Am gleichen Tag noch fällt auch der 4. Mitspieler einem Anschlag zum Opfer.
Und das gibt es noch den gelben Hund, der niemand zu gehören scheint, rund um diese Verbrechen aber immer wieder auftaucht.
Wer kann einen so komplizierten Fall lösen? Natürlich nur Maigret, der kurz vor den oben erwähnten Vorfällen zur mobilen Brigade nach Rennes versetzt worden war und nun vom Bürgermeister von Concarneau angefordert wird...
Dieses Mal ermittelt Maigret in einer typischen Kleinstadt aus den 30er Jahren, die ganz wesentlich vom Fischafng lebt - und zwar teilweise noch mit Segelschiffen! Bei den Ermittlungen selbst kommen einige Honoratioren der Stadt gar nicht gut weg (sofern man den Anschlag überlebt hat!)
Summa summarum: Maigret wieder in Hochform!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Atmosphärisch dicht und sehr spannend
November im Hafenstädtchen Concarneau. In tiefschwarzen, verregneten Nächten passieren seltsame Dinge: ein allseits beliebter Weinhändler wird angeschossen, drei... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Mai 2010 von Tobias Zeitler
sehr gute und dichte Atmosphäre
Dieser sechste Band der 75 Bände umfassenden Gesamtausgabe aus dem Diogenes Verlag ist spannend und sehr gut lesbar geschrieben worden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Mai 2010 von F. Kluge
Gehört definitiv zu den besten Maigret-Romanen überhaupt
Die besten Maigrets sind immer die, die im ländlichen Milieu spielen. Kaum ein anderer Autor vermochte Kleinstadtmief auf so wenigen Seiten so überzeugend zu schildern. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. April 2009 von AdrianBC
Der gelbe Hund und sein mysteriöses Herrchen
Im "Hotel de l'Arminal" treffen sich so oft wie möglich vier alte Freunde zum Kartenspiel, bereits seit ihrer Jugend kennen sie sich und verbringen auch Jahrzehnte später... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Januar 2009 von Buchkolumne.de
In der Provinz
Es sind schon viele Klischees, deren sich Georges Simenon in diesem Roman bedient. Da ist das satte Bürgertum, das sich nicht nur finanziell bedient, sich auch gerne mit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Oktober 2008 von Polar
Erinnert an den Hund von....
Erinnert an den Hund von....das habe ich mir Gedacht als ich in diesen Atmosphärisch dichten Roman eingelesen bin. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Mai 2008 von """""""""""K"""""""""""
Kriminalliteratur auf höchstem Niveau
Eine Kleinstadt an der bretonischen Küste, in der das Leben friedlich und gleichmäßig verläuft, wird plötzlich der Schauplatz erregender... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2006 von :-)
Gefährlicher Maigret
Gefährlich ist dieser Mann natürlich nur für die Verbrecher die in Frankreich durchs Land ziehen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. September 2006 von Fosforos
Nicht nur ein toter Hund
Der psychologische Ansatz Simenons, nach dem die gelebte bürgerliche Anständigkeit nur eine Fassade ist, zeigt sich bereits in diesem frühen Roman. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Mai 2005 von Karl-Heinz Heidtmann
Falsche Freunde...
Vier Freunde treffen sich regelmaessig im Cafe l'Amiral zum Kartenspielen.
Als ein gelblicher Hund erscheint, geschieht das erste Verbrechen...weitere sollen folgen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. September 2003 von Artefakt
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