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Mahlers Zeit: Roman (suhrkamp taschenbuch) [Taschenbuch]

Daniel Kehlmann
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

24. April 2001 suhrkamp taschenbuch
Eines Nachts macht der Physiker David Mahler im Traum eine merkwürdige Entdeckung. Vier Jahre lang hatte er sich mit dem Problem der Zeit beschäftigt, mit der Frage, ob ihre Richtung wirklich ein unumstößliches Naturgesetz ist oder sich nicht doch etwas finden läßt, das ihren Lauf umkehrt. Nun hält er die Lösung in der Hand. »Für einen Moment wußte er nicht, wo er sich befand. Etwas war geschehen. Vor ihm auf dem Tisch lag ein Stoß von dreißig beschriebenen Blättern, bekritzelt in einer großen, zittrigen Schrift: leicht schiefe Kolonnen von Zahlen, Skizzen, Kurven ... all das war, wenn man es begriff, von leuchtend perfekter Klarheit.« Das älteste Gesetz der Natur ist in Frage gestellt und damit die Grundfesten der Welt. Wird endlich ein Menschheitstraum wahr? Ist es möglich, in die Zukunft zu schauen? Und können die Menschen diesen Blick aushalten? Mahler will seiner ungeheuren Entdeckung Gehör verschaffen, aber ohne Autorität im Wissenschaftsbetrieb gestaltet sich das ausgesprochen schwierig. Wie gehetzt sucht er den Beistand des Nobelpreisträgers Valentinov, doch seltsame Zufälle verhindern ein Zusammentreffen immer wieder. In suggestivem Ton macht Daniel Kehlmann die Zweifel und Ahnungen seines Helden nachvollziehbar und den Leser zum Zeugen eines Experiments, nach dem die Zeit neu zu definieren wäre.
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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Mahlers Zeit: Roman (suhrkamp taschenbuch) + Beerholms Vorstellung + Der fernste Ort (suhrkamp taschenbuch)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 159 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 10 (24. April 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518397389
  • ISBN-13: 978-3518397381
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,8 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 37.312 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Daniel Kehlmann ist einer der Shootingstars der deutschen Literatur. 1997 veröffentlichte der 1975 geborene Sohn eines Regisseurs und einer Schauspielerin seinen ersten Roman. Auf "Beerholms Vorstellung" folgten in knappen Abständen weitere Romane, Erzählungen und eine Novelle. 2005 erschien "Die Vermessung der Welt", ein Welterfolg, der in mehr als 40 Sprachen übersetzt wurde. Darüber hinaus erhielt Daniel Kehlmann schon in den ersten Jahren seiner Schriftstellerkarriere etliche der renommiertesten deutschen Literaturpreise, häufig gar mehrere in einem Jahr. Darunter befanden sich der "Kleist-Preis" (2006) und der "Thomas-Mann-Preis" (2008). Kehlmann besuchte als Kind eine Jesuitenschule und studierte in Wien Philosophie und Germanistik. Heute ist er freier Autor und Essayist.

Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

3 CDs, ungekürzte Autorenlesung. Zusatz-Bonus: inklusive kostenloser Hörproben-CD -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

Klappentext

Eines Nachts macht der Physiker David Mahler im Traum eine merkwürdige Entdeckung. Viele Jahre lang hat er sich mit dem Problem der Zeit beschäftigt, mit der Frage, ob ihre Richtung wirklich ein unumstößliches Naturgesetz ist oder sich nicht doch etwas finden läßt, das ihren Lauf umkehrt. Nun hält er die Lösung in der Hand. "Für einen Moment wußte er nicht, wo er sich befand. Etwas war geschehen. Vor ihm auf dem Tisch lag ein Stoß von dreißig beschriebenen Blättern, bekritzelt in einer großen, zittrigen Schrift: leicht schiefe Kolonnen von Zahlen, Skizzen, Kurven ... aber all das war, wenn man es begriff, von leuchtend perfekter Klarheit." Das älteste Gesetz der Natur ist in Frage gestellt, damit die Grundfesten der Welt. Wird endlich ein Menschheitstraum wahr? Ist es möglich, in die Zukunft zu schauen? Und können die Menschen diesen Blick aushalten? Mahler will seiner ungeheuren Entdeckung Gehör verschaffen, aber ohne Autorität im Wissenschaftsbetrieb gestaltet sich das ausgesprochen schwierig. Wie gehetzt sucht er den Beistand des Nobelpreisträgers Valentinov, doch seltsame Zufälle verhindern ein Zusammentreffen immer wieder. In suggestivem Ton macht Daniel Kehlmann die Zweifel und Ahnungen seines Helden nachvollziehbar und den Leser zum Zeugen an einem Experiment: dem Verschwimmen der Zeit. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwischen Genie und Wahnsinn 25. Juni 2006
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Davon handelt dieser Roman von Daniel Kehlmann, von dem Physiker David Mahler nämlich, der in einer Nacht eine Formel entdeckt, die den zweiten Hauptsatz zur Thermodynamik vollkommen auf den Kopf stellt, nämlich die Umkehrung der Zeit bedeuten bzw. die Nichtexistenz der Zeit beweisen würde.

Als Gesamturteil meinerseits kann ich nur sagen, dass ich mehr und mehr zum Kehlmann-Fan werde, Mahlers Zeit aber im Gegensatz zu den anderen beiden, die ich schon von Kehlmann gelesen habe ("Ich und Kaminski" und "Die Vermessung der Welt", sind auch irgendwo in diesem Forum kritisiert...) nicht witzig, dafür einfach nur wahnsinnig (im positiven Sinne) ist, einen jungen und sicher talentierten Physiker sich so in eine abskurre Theorie verennen zu lassen, dass ihm absolut überhaupt kein Glauben geschenkt, er von der Wissenschaftswelt belächelt wird.... Wahnsinn. Auch die Art, wie Kehlmann erzählt, verdient meines Erachtens vollsten Respekt, die Symbole mit denen er arbeitet, beispielsweise die verstorbene Schwester, die Mahler immer wieder im Traum erscheint, die Fliege oder die Scherben der Straßenlaterne, nicht zuletzt auch der Tod, der Mahler anscheinend ständig irgendwie begleitet, sei es am Tanklaster, der in Flammen aufgeht oder der Obdachlose, der an einem Herzinfarkt stirbt... einfach zwischen Genie und Wahnsinn!
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50 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Intelligent, phantastisch, entwicklungsfähig 2. Dezember 2005
Von Karl-Heinz Heidtmann TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Das wissenschaftlich aus dem zweiten thermodynamischen Gesetz abgeleitete Thema über die Zeit klingt verlockend - und hätte gewiss mehr hergegeben. Auch anderen Autoren ist so etwas gelungen, nicht nur Goethe und Thomas Mann, sondern nennen wir ruhig auch Patrick Süsskind oder Peter Hoeg.
Dass die in der Physik bewanderten Rezensenten Kehlmann Fehler und zu wenig Recherche vorwerfen, ist das geringere Problem - auch Goethe lag naturwissenschaftlich oftmals heftig daneben.
Der entscheidende Unterschied: Kehlmanns ersten Bücher haben zu viel "Fantasy" und keine Nachhaltigkeit. Kaum hat man sie gelesen, sind sie auch schon wieder vergessen - wohl auch ganz gemäß dem Interesse der Verlage nach Lesern als Konsumenten.
Wie schon in seinem Buch "Der fernste Ort" geht irgendwann seine offensichtlich große Phantasie mit ihm durch - und das Ganze wird verschwommen und undurchsichtig - man möchte schreiben "unreif". Der Grat zwischen intelligenter Erzählung
und juveniler Albernheit ist bei Kehlmann schmal.
Dabei ist das Buch stellenweise durchaus spannend. Auch die Entwicklung des letztlich dem Wahn erliegenden Protagonisten Mahler ist schriftstellerisch gut gelungen. Ohne Zweifel, Kehlmann kann schreiben!
Seien wir also geduldig und warten ab, was uns dieser junge, intelligente Autor noch zu bieten hat. Nach dem dritten thermodynamischen Gesetz geht Energie nie verloren. Die Frage ist, ob Kehlmann eine Sternschnuppe am Literaturfirmament ist oder sich zum deutschsprachigen Literaturzenit emporarbeiten kann. Er hätte unbestritten das Zeug dazu.
Die Gefahr, dass er dabei dem kommerziellen Literaturbetrieb erliegt und von diesem gleich einem schwarzen Loch an- und ausgesogen wird, ist jedoch groß.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das bleibt hängen ... 9. Februar 2009
Von M. Polo+
Format:Taschenbuch
Ich habe jetzt - wie auch die meisten anderen - neben "Die Vermessung der Welt" und "Ich und Kaminski" endlich auch "Mahlers Zeit" gelesen und war von diesem Buch einfach nur begeistert.
Der Physiker Mahler hat durch eine geniale Entdeckung endlich das "Rätsel der Zeit" (überspitzt formuliert) gelöst. Leider glaubt ihm das niemand. Der Leser wird nun während des Lesens hin und her gerissen zwischen den beiden Polen, ob er nun Mahler glauben soll oder doch lieber der andere Seite, die seine Idee für absurd halten. Je wahnsinniger oder besser besessener Mahler im Buch wird, desto mehr verschwimmt auch für den Leser die Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit im Roman. Das macht das Lesen aber nicht anstrengend, ganz im Gegenteil hat man so das Gefühl, mit dem Physiker mitzudenken und die Welt komplett durch seine Augen zu sehen. Genial!

Ich kenne mich persönlich mit Physik und den Hauptsätzen der Zeit Null aus, was mich aber nicht gestört hat und mir vielleicht bei diesem Buch auch nicht zum Nachteil gereicht hat. Aber immerhin wurde soviel Interesse geweckt, mich darüber nach dem Lesen zu informieren. Ob es das spätere Recherchieren war, oder einfach das Darüber-Wissen-Wollen ob das was Mahler gesagt hat prinzipiell möglich wäre - das Buch ist echt haften geblieben und hat bleibende Eindrücke hinterlassen. Das geschieht so selten, dass ich am liebsten sechs Sterne vergeben würde - aber da das leider nicht geht müssen fünf reichen.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Idee, mäßige Umsetzung 13. Januar 2006
Format:Gebundene Ausgabe
Der Zweite Hauptsatz der Thermodynamik besagt, dass ein abgeschlossenes System immer den Zustand größter Unordnung anstrebt, solange man es sich selbst überlässt.
Diese Erkenntniss kann man recht vielseitig verwenden - sei es zu beweisen, dass kein Perpetuum Mobile funktionieren kann, zu philosophieren, dass "die Physik keine Zeit kennt" oder den vorliegenden Roman darüber schreiben.
"Mahlers Zeit" handelt von dem (fiktiven) Physiker David Mahler, der überzeugt ist, dieses physikalisch Prinzip wiederlegen zu können. Doch damit nicht genug : er ist auch davon überzeugt, dass es "höhere Kräfte" gibt, die alles tun werden, um die Bekanntmachung dieses "Fehlers" zu verhindern.
Das klingt nicht nur verwirrend, es ist es leider auch. Sicher, die Grundidee ist genial, die Temposteigerung zum Schluß hin gelungen und die Sprache hat schon Anzeichen jener Brillianz, die Kehlmanns späteres Werk und Bestseller "Vermessung der Welt" auszeichnet. Aber den Roman als Ganzen kann man nur als "bedingt lesenswert" bezeichnen. Die Handlung ist einfach zu undurchsichtig und außerdem vermisse ich ein paar Hinweise, in wie weit die im Buch genannten Thesen der wirklichen Physik entstammen oder der Phantasie Kehlmanns. Hier wäre zumindest ein Nachwort angebracht gewesen.
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4.0 von 5 Sternen Geniale Schreibe...
… das kommt mir immer wieder in den Sinn, wenn ich etwas von Daniel Kehlmann lese. Der Mann hat eine Art zu formulieren und zu berichten, dass es nur so eine Freude ist, seiner... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Thomas Knackstedt veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Großartig!
Ich habe früher schon Bücher von Kehlmann gelesen und habe es nach Jahren auf gut Glück mit diesem probiert. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von KaDe veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Interessante Geschichte
E-Book von Amazon war top. Rückblenden in der Geschichte und der Aufbau der Handlung ist sehr spannend. Kehlmann Fans kennen ja seinen Stil.
Vor 13 Monaten von Annemarie Güttinger veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Scheinbar reizvolle Story, unerträglicher Vortrag. Besser Buch...
Ich kenne das Buch selbst bisher nicht, begann daher mit dem Hörbuch. Der Vortrag von Daniel Kehlmann selbst ist aber so unerträglich schlecht, dass ich trotz reizvoller... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von borl veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Genial bis ins Detail.
Kehlmann überzeugt - wie man es gewohnt ist - mit sprachlicher Perfektion und Leben, aber auch mit Inhalt. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Laurin Neth veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Dünne Geschichte, langwierig erzählt, ermüdend...
Die Prämisse der Geschichte ist durchaus interessant (Physiker stellt mit eigener Theorie den Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik in Frage), aber leider sind einige Aspekte in... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von M. Büchse veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Kehlmann sollte nicht selbst lesen
Hier gehts nicht um den Inhalt, sondern um die Form. Ich höre zur Zeit Mahlers Zeit in der Hörbuch-Version, welche Daniel Kehlmann selbst liest. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von goldmundh veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Schwacher Abglanz von "Beerholms Vorstellung"
Ist ja gut, ist ja gut. Das Argument könnte man wohl auch gut als Synonym für dünnes Eis verwenden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. August 2011 von Timo Brandt
3.0 von 5 Sternen Seltsames Buch über einen seltsamen Typen
David Mahler hatte schon als Kind das besondere Talent erstaunlich gut mit Zahlen umgehen zu können. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Mai 2010 von S. Christina
4.0 von 5 Sternen Die Zeitverschwörung
Ein hochbegabter Paranoiker entdeckt, daß es so etwas wie Zeit gar nicht gibt. Und er ist kein esoterischer Spinner: Er ist Naturwissenschaftler und kann seine Theorie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. April 2010 von Minnhera
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