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Mahler: Symphony No.7 "Song Of The Night"
 
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Mahler: Symphony No.7 "Song Of The Night"

1. April 1996 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 1. April 1996
  • Erscheinungstermin: 1. April 1996
  • Label: Deutsche Grammophon (DG)
  • Copyright: (C) 1996 Deutsche Grammophon GmbH, Hamburg
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 1:14:55
  • Genres:
  • ASIN: B001SSRN6C
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 124.060 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Wolfgang Herrmann auf 28. Juli 2005
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Die Aufnahme mit dem wie immer fabelhaften Cleveland Orchestra (ein Klangkörper, den Boulez ideal auf seien Intentionen eingestimmt hat) birgt einige Überraschungen. Streckenweise wirkt das Werk fast kammermusikalisch, die Dynamik ist häufig zurückgenommen und eine Hierarchie von Haupt- und Nebenstimmen - sofern von Mahler überhaupt beabsichtigt - ist kaum vorhanden. Boulez deutet ja jede Musik als virtuell polyphon. Das ist sehr spannend anzuhören (Kopfhörer sind empfehlenswert) und wieder einmal ist die fortgeschrittene Klangtechnik (mit unmittelbarer digitaler Verarbeitung der Mikrofonsignale) ein sinnlicher Genuss. Wann je hat man sonst Gelegenheit, das Obertonspektrum einer Pauke so plastisch wahrzunehmen?
Manchmal jedoch sieht (bzw. hört) man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Die wunderbare Hell-Dunkel Kontrastierung im ersten Satz wird etwas unterspielt, dem idyllischen Zwischenspiel fehlt etwas der Atem. In der ersten Nachtmusik geht der schreitende Grundrhythmus oft im Gewusel der Holzbläser unter. Das Scherzo wird weniger schattenhaft und gespenstisch als vielmehr schräg surreal und collagenhaft geformt, eine Art Vorgriff auf Strawinsky, der vielleicht mit Mahler mehr gemeinsam hat, als sonst vermutet wird. Die zweite Nachtmusik „andante amoroso" wird ziemlich zügig (wie alle drei Mittelsätze) musiziert, ob das spröde und leicht hastig klingende Liebesständchen von der Angebeteten erhört wird, darf jedoch bezweifelt werden. Da die Orchesterklänge geradezu voyeuristisch („auditeuristisch") ausgeleuchtet werden, kann sich eigentlich auch keine rechte Nachtstimmung einstellen.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bernd Grill TOP 1000 REZENSENT auf 25. Mai 2010
Format: Audio CD
Da Pierre Boulez sich in jüngerer Vergangenheit immer mehr Komponisten angenommen hat, die gar nicht so recht zu seinem Kernrepertoire passen wollen, lohnt es sich schon, seine Ausflüge auf ihm weniger geläufiges Repertoire etwas genauer zu untersuchen.
Wie nicht anders zu erwarten, seziert Boulez Mahlers heikle Siebte mit analytischer Klarheit und geht dabei sehr individuelle, aber meist überzeugende Wege. Das Finale mit seinem panegyrischen Tonfall beispielsweise habe ich noch selten derart schlüssig und farbig gehört. Die sich kompliziert verästelnde Rondoform mit all ihren schillernden Couplets bleibt stets nachvollziehbar; Boulez kreiert hier eine unerhörte Farbpalette, indem er Mahlers Tonsatz, wo immer möglich, entschlackt und stattdessen - mit Recht! - auf die überragenden spieltechnischen Fähigkeiten seiner Instrumentalisten setzt. Auch das grimmige Scherzo mit seiner bizarren und knarrenden Instrumentation (speziell die Fagotte) ist von hintersinnigem Humor; Boulez hebt hier die perkussiv wirkenden Effekte besonders hervor (Saiten aufs Griffbrett etc.) und scheut hier keineswegs die Darstellung von Extremen (was man hingegen leider von seiner Vision der Auferstehungssymphonie nicht behaupten kann). Die beiden Nachtmusiken mit ihrer fast schon kammermusikalischen Verwendung des Orchesters kommen ohne falsche Sentimentalität daher und wirken organisch in die Struktur eingefügt.
Das einzige größere Manko dieser Aufnahme ist der Kopfsatz. Fraglos haben die Spieler und der Dirigent alles jederzeit im Griff, doch angesichts des Schneckentempos in manchen Passagen zerfasert der Satz bisweilen unnötig und zerfällt zu sehr in Einzelteile.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde auf 9. März 2001
Format: Audio CD
Gustav Mahlers Siebte Sinfonie war von Anfang an eines seiner am wenigsten vestandenen Werke. Nach der abenteuerlichen Reise der Fünften und der Tragik der Sechsten wurde sie häufig als eine "Rückkehr ins Leben" interpretiert, andereseits erhielt sie schon früh den Titel "Lied der Nacht". Mag man dies für etwas pathetisch halten, so ist es wohl doch dieses rätselhafte, in seinem Ausgang offen bleibende Innehalten und Verweilen in verschiedensten Gedanken und Stimmungen, das Erreichen eines Ruhepunktes ohne emotionale Ausbrüche in jegliche Richtung, welches das Wesen dieses Werkes bestimmt. In diesem Sinne ist die Interpretation von Pierre Boulez, welche bei aller Mahlerschen leidenschaftlichen Weltsicht dessen Fähigkeit zur Objektivierung geradezu vorbildlich demonstriert, zu verstehen. Auch aufgrund der Klangqualität der Aufnahme: 5 Sterne.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andre Arnold TOP 500 REZENSENT auf 12. August 2010
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Die siebte Sinfonie Gustav Mahlers fristet neben seinen anderen Sinfonien eher ein Schattendasein. Kritiker werfen ihr vor, zu wenig zwingend zu sein, einerseits weil ihre Anlage suitenhaft sei, andererseits weil sie außer im Finale Dynamik vermissen lasse. Mahler stellt in den ersten vier Sätzen dieses Werks Impressionen der Nacht dar, um dann im Finale einen strahlenden Sonnenaufgang zu zelebrieren.
Ich halte Mahlers Siebte mit dem passenden Beinamen "Lieder der Nacht" um nichts weniger für ein Meisterwerk und für eine seiner besten Sinfonien. Die herrlichen melodischen Bögen, die musikalische Tiefe und die teils bizarren Sequenzen am Rande der Tonalität weisen das Stück in meinen Augen als eine der gelungensten Sinfonien Mahlers aus, zumindest aber als die Krönung seiner sogenannten mittleren Trilogie aus fünfter, sechster und siebter Sinfonie.
Was nicht die Krönung ist, ist allerdings die Einspielung Pierre Boulez'.

Der erste Satz beginnt mit der tief empfundenen Mondscheinszene. Wenn das Horn wie aus der Ferne erklingt, ist es immer wieder magisch und elektrisierend. Langsam schaukelt sich das Orchester auf, wobei das eigentliche Allegro immer wieder durch den Mondschein unterbrochen wird. Der Satz ist packend und mitreißend, und da sage noch einer, der Siebten fehle es an Tonus.
Das Schneckentempo Boulez' aber zergliedert insbesondere die Mondscheinszene, so dass sie beinahe dekonstruiert wirkt. Er zerfasert den Satz bis aufs Gerüst. Gänsehautstimmung mag dabei nicht aufkommen. Es fehlt das Feuer und die Leidenschaft, die die Werke Mahlers auszeichnen.
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