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Mahler: Symphony No.4
 
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Mahler: Symphony No.4

3. März 2000 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 1. Juli 2005
  • Erscheinungstermin: 1. Juli 2005
  • Label: Deutsche Grammophon Classics
  • Copyright: (C) 2000 Deutsche Grammophon GmbH, Hamburg
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 53:16
  • Genres:
  • ASIN: B001SSSK1Y
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 120.190 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zueribueb TOP 1000 REZENSENT on 3. August 2002
Format: Audio CD
Ich mag die Mahler-Einspielungen von Pierre Boulez, der die Sinfonien mit dem Wissen um die Musikentwicklungen im 20. Jahrhundert eher analytisch interpretiert, was dem Hörer die Strukturen von Mahlers Musik offen legt, entschlackt vom spätromantischen Zuckerguss. Für mich ist die Vierte neben der Ersten die herausragendste Einspielung einer Mahler-Sinfonie durch Pierre Boulez.
Die 4. Sinfonie ist nicht so gigantisch (nur 53 Min.) wie die späten Sinfonien. Ihr Tonfall ist eher lieblich, unkompliziert und fast meditativ (3. Satz: Ruhevoll). Die ganze Sinfonie tönt nach Österreich. Durch die nüchterne Interpretation vermeidet Pierre Boulez jegliche Verkitschung der Musik à la Walzer-Strauss. Zudem werden durch die relativ schnelle Spielweise die Brüche und in der Musik akzentuiert und nicht zugedeckt, was unterstreicht, das die 4. Sinfonie nicht nur ein nette, gefällige Sinfonie ist.
Besonders mag ich die Stelle im 3. Satz bei 14:38, wo das ruhevolle Fliessen durch einen plötzlichen, kurzen, eruptiven Höhepunkt unterbrochen wird, um sofort wieder ruhevoll weiter zu fliessen. Auch der zweite, längere Höhepunkt des 3. Satzes bei 17:01 fährt sehr gut ein.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andre Arnold TOP 500 REZENSENT on 5. Mai 2010
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Die vierte Sinfonie von Gustav Mahlers ist für meinen Geschmack die am wenigsten spannende. Ihr Tonfall ist im Vergleich zu den beiden vorausgegangenen Monumentalwerken eher lieblich und kindlich naiv, obwohl auch die Vierte sich mit dem Thema der Glaubensfindung auseinandersetzt. Auch sind ihre Dimensionen wesentlich überschaubarer: Mit einer Spielzeit von nur 50 bis 60 Minuten zählt sie mit Mahlers Erster zu seinen kürzesten Sinfonien.
Pierre Boulez' Analytik, die allenthalben teils zurecht angeprangert wird im Hinblick auf das Oeuvre Mahlers, tut dieser Sinfonie sehr gut, befreit sie von überflüssigem Kitsch und macht sie zu einem unwiderstehlichen Klangereignis.

Der Beginn des ersten Satzes erinnert unweigerlich an den Habitus zahlreicher Wunderhornlieder. Daraus entwickelt sich ein leichtes, eingängiges Thema, das den Satz durchzieht. Zahlreiche Nebenthemen verweben sich zu einem technischen Meisterwerk, wobei Mahler in diesem Satz, genauso wie im zweiten und vierten, weitgehend darauf verzichtet, Akzente in Form von Fortepassagen zu setzen. Boulez' Clevelander gestalten diesen Satz unheimlich transparent und gut durchhörbar, so dass sich viele neue Facetten auftun.

Der zweite Satz ist ein liebliches, mäßiges Scherzo, über dem beständig die gellende Fratze des Teufels schwebt, dargestellt durch die höher gestimmte erste Geige. Der Satz wirkt sehr naturverbunden und naiv. Mahlers Konzept in diesem Satz läuft dahin, aus der fein perlenden Bewegung ein Ganzes zu weben, was Boulez perfekt umsetzt.

Das Gravitationszentrum des Werkes ist freilich der dritte und größte Satz, das Adagio. In seiner Anlage erinnert er an das Finale der dritten Sinfonie.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von FS on 6. Januar 2011
Format: Audio CD
Boulez' Mahlereinspielungen polarisieren durch einen Interpretationsstil, den die einen als "analytisch", die anderen als "unterkühlt" bezeichnen würden. Das gilt auch für diese Aufnahme der Vierten: wo andere Dirigenten jede Note, jeden Bogen und jede Tempovariation auskosten, gleitet Boulez recht zügig und mit wenig Rubato durch die Partitur. Insbesondere das Hauptthema des ersten Satzes erscheint für heutige Verhältnisse ungewöhnlich schnell, insgesamt aber schlüssig.

Den dritten Satz halte ich aufgrund seines natürlichen Vorwärtsstrebens ebenfalls für gelungen. Der zweite Satz wirkt leider etwas unentschlossen und könnte mehr Biss vertragen. Im letzten Satz weckt die Sopranistin nicht unbedingt den Gedanken an ein Kind, sondern interpretiert ihre Rolle eher abstrakt und distanziert -- andererseits passt sie somit gut in Boulez' Gesamtkonzept.

Unterm Strich ist diese Einspielung mehr akademisch-sachlich als mitreißend-erzählend. Als Ergänzung neben anderen Aufnahmen hat sie daher ihre Berechtigung und ihren Wert. Für sich allein betrachtet, könnte die Bandbreite der Stimmungen etwas größer sein. Hierfür empfehle ich Bernstein (Sony), Kubelik (DG) oder Fischer (Channel Classics).
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sommerwind TOP 1000 REZENSENT on 31. Juli 2011
Format: Audio CD
Die vorliegende Aufnahme von Mahlers vierter Sinfonie (1899/1900) mit dem Cleveland Orchestra unter der Leitung von Pierre Boulez (Jahrgang 1925) ist 1998 entstanden. Es handelt sich um eine vergleichsweise junge, klanglich tadellose Aufnahme, die große Aufmerksamkeit erlangt hat.
Die viersätzige Sinfonie mit Sopransolo im Finale ist ein recht "unauffälliger" Bestandteil von Mahlers Oeuvre. Das ist recht überschaubar; trotzdem ist Gustav Mahler (1860-1911) der bedeutendste Komponist des 20. Jahrhunderts; seine Musik markiert den Übergang von der Spätromantik zur Moderne. Sie ist musikalischer Ausdruck des zumal in Wien universell erfahrbaren Fin de Siecle, Kulminationspunkt und radikale Infragestellung der klassischen und romantischen Sinfonik und sie ist vor allem eine in Klang gegossene Natur- und Zivilisationsphilosophie. Eine, die die Ambivalenz zwischen harmloser Folklore und großstädtischer Neurasthenie, zwischen Naturklang und Militärkapelle, zwischen vermeintlicher Transzendenz und trivialer Endlichkeit buchstäblich ausspielt. In diese Ambivalenz gehört das Verhältnis von Stimme und mechanischem Klang; nahezu Mahlers gesamtes Schaffen ist Vokalsinfonik. Wenn auch oft nicht direkt hörbar, so ist die menschliche Stimme stets gemeint; und sei es, als unterdrückte, als Abdruck, als Abwesendes.
Mahlers Musik geht der so genannten Zweiten Wiener Schule (Berg, Schönberg, Webern) voraus; das bereits um die Jahrhundertwende vielfach geäußerte Ressentiment gegen den jüdischen Komponisten Gustav Mahler hat, verstärkt durch den Rassenwahn des nationalsozialistischen Terrors, zu einer sehr nachhaltigen Verdrängung seiner Musik geführt.
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