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Mahler: Complete Edition
 
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Mahler: Complete Edition [Box-Set, Limited Edition]

Gustav Mahler Audio CD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Dirigent: Leonard Bernstein, Herbert von Karajan, Georg Solti, Claudio Abbado
  • Komponist: Gustav Mahler
  • Audio CD (7. Mai 2010)
  • SPARS-Code: ADD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 18
  • Format: Box-Set, Limited Edition
  • Label: Deutsche Grammophon (Universal)
  • ASIN: B003BZC2RU
  • Weitere Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 35.869 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Am 7. Juli 2010 feiert die musikalische Welt des 150. Geburtstag Gustav Mahlers. Aus diesem Anlass erscheint nun das gesamte kompositorische Wer Mahlers in einer gesamten Edition. Aus den viele bereits erschienen Aufnahmen der Symphonien und der Lieder bietet die Gesamtedition Einspielungen aus den Archiven der Deutschen Grammophon und Decca mit Dirigenten wie Leonard Bernstein, Claudio Abbado, Herbert von Karajan, Georg Solti, Bernard Haitink, Giuseppe Sinopoli, Rafael, Kubelik, Pierre Boulez, Zubin Mehta, Riccardo Chailly, Seiji Ozawa und Carlo Maria Giulini. Die Gesangssolisten sind: Christa Ludwig, Brigitte Fassbaender, Juliane Banse, Anne Sophie von Otter, Thomas Hampson und Thomas Quasthoff u.a.

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263 von 268 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von FS TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Die (Musik-) Jahre 2010/11 stehen ganz im Zeichen Gustav Mahlers. Zum 150. Geburtstag (2010) bzw. 100. Todestag (2011) des Komponisten wird der ohnehin schon riesige CD-Markt um weitere Veröffentlichungen anwachsen. Seit Leonard Bernsteins Mahler-Zyklus aus den 60ern ist die Popularität des großen Symphonikers ungebrochen. Als Vertreter der Spätromantik und Wegbereiter der Moderne schuf Mahler einen Klangkosmos, der durch collagenhafte Vielschichtigkeit und extreme Kontraste der Emotionen und Farben geprägt ist: "Sinfonie heißt eben, mit allen Mitteln der vorhandenen Technik eine Welt aufzubauen."

Der große Pluspunkt dieser 18-CD-Box ist die interpretatorische Vielfalt und Qualität. Hier vereinen sich berühmte Aufnahmen verschiedener Dirigenten, Orchester und Solisten, die Mahlers Gesamtwerk somit aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Zwar würde ich keinesfalls so weit gehen zu behaupten, dass andere Aufnahmen damit überflüssig werden; dennoch ist diese Auswahl eine hervorragende und zudem äußerst preiswerte Möglichkeit, eine Spitzensammlung aufzubauen oder auch zu erweitern. Sogar selten eingespielte Werke wie das Klavierquartett oder die Lieder und Gesänge aus der Jugendzeit sind enthalten.

Es würde den Rahmen sprengen, auf alle CDs genauer einzugehen. Eine abschließende Zusammenfassung der Aufnahmen mag aber vielleicht dem ein oder anderen die Kaufentscheidung erleichtern:

- Sinfonie Nr. 1: Rafael Kubelik, Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, ADD 1967 Studio. Referenz-Aufnahme mit böhmischem Flair.
- Sinfonie Nr. 2 ("Auferstehungs-Sinfonie"): Zubin Mehta, Wiener Philharmoniker, ADD 1975 Studio. Vitale und kraftvolle Darstellung in sehr gutem Klang, legendär.
- Sinfonie Nr. 3: Bernard Haitink, Concertgebouw Orchester, Maureen Forrester (Mezzo-Sopran), ADD 1966 Studio. Weniger bombastisch als z.B. Bernstein, aber zupackend und ironisch-idiomatisch ganz im Mahlerschen Sinne.
- Sinfonie Nr. 4: Pierre Boulez, Cleveland Orchestra, Juliane Banse (Sopran), DDD 1998 Studio. Unromantisch, aber durchaus interessant.
- Sinfonie Nr. 5: Leonard Bernstein, Wiener Philharmoniker, DDD 1987 live. Fabelhafte (manchmal etwas eigenwillige) Interpretation voller Charakter.
- Sinfonie Nr. 6: Claudio Abbado, Berliner Philharmoniker, DDD 2004 live. Spürbare Tragik.
- Sinfonie Nr. 7: Giuseppe Sinopoli, Philharmonia Orchestra, DDD 1992 Studio. Schöne und elegante Darstellung.
- Sinfonie Nr. 8 ("Sinfonie der Tausend"): Georg Solti, Chicago Symphony Orchestra, ADD 1971 Studio. Berühmter Klassiker, bombastisch und elektrisierend.
- Sinfonie Nr. 9: Herbert von Karajan, Berliner Philharmoniker, DDD 1982 live. Interpretation der Spitzenklasse, einfach wunderbar.
- Sinfonie Nr. 10 ("Unvollendete"): Riccardo Chailly, Radio-Sinfonie-Orchester Berlin, DDD 1986 Studio. Kristallklar musiziert, toller Klang.
- Das Lied von der Erde: Carlo Maria Giulini, Berliner Philharmoniker, Brigitte Fassbaender (Alt), Francisco Araiza (Tenor), DDD 1984 Studio. Interpretation voller Intensität und innerer Beteiligung.
- Des Knaben Wunderhorn: Thomas Quasthoff (Bariton), Anne Sofie von Otter (Mezzo-Sopran), Claudio Abbado, Berliner Philharmoniker, DDD 1998 Studio. Stimmungsvoll und facettenreich.
- Lieder eines fahrenden Gesellen, Kindertotenlieder, Rückert-Lieder: Thomas Hampson (Bariton), Leonard Bernstein, Wiener Philharmoniker, DDD 1990 live. Spitzenaufnahme, die unter die Haut geht.
- Das klagende Lied: Riccardo Chailly, Radio-Sinfonie-Orchester Berlin, DDD 1989 Studio. Sehr schöne Interpretation wie aus einem Guss.
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93 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wirklich gelungen! 24. Mai 2010
Von Caliban TOP 100 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Die beiden Vorrezensenten haben es bereits auf den Punkt gebracht: Hier erhält man einen qualitativ extrem hochwertige Auswahl zu einem einmaligen Preis. Die Auswahl wurde erkennbar nicht von der Marketing-Abteilung von Universal getroffen, sondern von echten Kennern. Insbesondere die Einspielungen der 1., 2. 6., 8. und 9. Symphonie gehören zu Referenz. Keine der anderen enttäuscht. Vielleicht darf ich zu den Symphonien dennoch einige weiterführende Tipps (über diese Sammlung hinaus) geben (für denjenigen also, der hier so richtig Feuer gefangen hat).

Von den jüngeren Gesamteinspielungen hat mich vor allem Symphonien Nr. 1-9 ungeheuer fasziniert. Für alle diejenigen, die mit Aufnahmen von Gielen eine Art musikalischen Destruktuvismus bei schwacher Tonqualität verbinden, darf ich auf beiden Ebenen Entwarnung geben und eine echte Empfehlung aussprechen. Mit einem kleinen Vorbehalt vielleicht bei der 4. gelingen Gielen jeweils sehr individuelle, bis in die kleinsten musikalischen Gesten hinein expressive und durchdachte Aufnahmen, die auch auf einer größeren Anlage viel Spaß macht. Die Edition ist extrem teuer und enthält (Vorsicht!) nicht die komplette 10. (dazu noch unten). Die dürfte - was ich sehr gut verstehen kann - die meisten abschrecken. Ich selbst habe bereits geblutet, aber bin rückblickend betrachtet sehr froh, diese Aufnahmen immer wieder hören zu können.

Eine Ergänzung zur hier eingespielten ersten wäre im Übrigen noch Boulez (DG) Gustav Mahler: Sinfonie 1 zu erwähnen, vielleicht die beste Mahler-Boulez-Aufnahme überhaupt.

Die zweite in dieser Aufnahme ist für mich wirklich die beeindruckendste. Etwas weniger bekannt und dennoch überaus packend (hören Sie nur in den ersten Satz hinein!) erschien mir aber stets auch Blomstedt (Decca) Sinfonie 2.

Bei der dritten werde ich von den Kennern gleich Prügel beziehen; aber mir gefällt vor allem Kubelik (die Aufnahme ist in Sinfonien 1-10 enthalten) besonders gut, weil Kubelik gerade im ersten Satz mit vollem Einsatz und großer Leidenschaft (bei hohem Tempo) zur Sache geht.

Was die vierte angeht, würde ich mich ganz lange mit der vorliegenden Aufnahme vergnügen, bevor ich vielleicht an eine andere, etwa Abbado (DG) (Sinfonie 4/7 Frühe Lieder denken würde.

Bei der fünften würde ich jedem ganz dringend zu Markus Stenz (Oehmsclass) Sinfonie 5 raten: eine seltene Offenbarung! Hier kann man die hier erworbene Sammlung in jedem Fall noch deutlich aufwerten.

Bei der sechsten bevorzuge ich ein klein wenigmehr die zackige Herangehensweise von Solti (Decca) Sinfonie 6, die man sich zulegen sollte, um zu hören, wie das Werk ebenfalls klingen kann. Mir schien in dieser Interpretation gerade der erste Satz immer schlüssiger, obwohl Abbado großartig ist. Wem Solti gefällt und wer besessen genug ist, die Mondscheinpreise für eine vergriffene Aufnahme zu zahlen, der sollte noch einen Blick in Järvi (Chandos) Sinfonie 6 / Sinfonisches Präludium hineinwerfen. Die ist die schnellste Sechste die ich kenne (Kubelik geht auch beherzt zur Sache); aber es geht Järvi nicht nur um vordergründigen Effekt.

Bei der siebten hätte ich stets neben Gielen (den ich oben erwähnt habe, hier aber ausdrücklich noch einmal nennen muss) vor allem Abbado (DG) Sinfonie 7 genannt werden: Dabei erscheint mir nicht einmal der erste Satz der überwältigendste. Aber, was Abbado aus den drei Binnensätzen herausholt, lässt sich schlicht nicht in Worte fassen. Und als einziger findet er einen Zugang zum letzten Satz, der diesen rundum durchweg überzeugend klingen lässt.

Bei der achten ist mit der Anschaffung dieser Box sicher die beste Wahl getroffen worden.

Bei der neunten muss ich neben der hier ausgesuchten wunderschönen Einspielung noch einmal ausdrücklich Gielen erwähnen. Daneben aber treten noch zwei Aufnahmen, die man einfach haben sollte, weil sie mit jeweils ganz eigenem Gestus und neuen Ideen das Werk in einer Weise ausleuchten, die schlicht Freude bereitet: Sinfonie 9 d-Dur und ein klein wenig intensiver noch die neunte mit Nott und die Bamberger Symphoniker (Tudor, Link wird an dieser Stelle leider nicht mehr akzeptiert).

Bei der zehnten hätte ich persönlich nicht zu Chailly gegriffen. Ich habe das Werk vor längerer Zeit einmal mit Gielen im Konzert gehört und brauchte nach dem Verklingen des letzten Satzes fast eine Stunde, um mich von dem überwältigenden Eindruck zu erholen. Damals besorgte ich mir im Laufe der Zeit Rattle, Chailly und Sinopoli und war enttäuscht. Deshalb ein Verweis auf die 10. mit Gielen (Haenssler Classic, einen Link kann ich hier aus technischen Gründen nicht anführen): Die 10. ist in der o.g. Gesamteinspielung nicht enthalten und kostet eine Extrastange Geld, was mich ziemlich ärgerte. Ich habe sie aus nostalgischen Gründen dennoch erworben und konnte - was praktisch ja nie vorkommt - das damalige Erlebnis wiederholen; Fazit: Einmalig!
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Einfach großartig! 17. April 2011
Von Francesco
Format:Audio CD
Dank der hervorragenden Rezensionen von Felix Schmitt und Caliban habe ich mich zum Kauf der Mahler Complete Edition entschlossen. Ich habe mich nun 6 Wochen lang durch die 18 CD's gehört und finde, daß der Preis, gemessen an der Qualität, äußerst moderat ist. Eine Kaufempfehlung für alle, die Mahlers Musik mögen.
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