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Mahagonny (Gesamtaufnahme)
 
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Mahagonny (Gesamtaufnahme) [Doppel-CD]

Lotte Lenya , Kurt Weill , Weill , Brecht Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Komponist: Kurt Weill, Weill, Brecht
  • Audio CD (18. Januar 1988)
  • SPARS-Code: ADD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Scl (Sony Music)
  • ASIN: B00002551T
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 253.116 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Gesucht werden Lokadja Begbick
2. Sie soll sein wie ein Netz
3. Rasch wuchs
4. Die Nachricht
5. In den nächsten Tagen
6. Damals kam unter anderen
7. Heraus, ihr Schönen von Mahagonny
8. Ach, bedenken Sie
9. Ich habe gelernt
10. Alle grossen Unternehmungen
Alle 21 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. Von nun an war der Leitspruch
2. Jetzt hab ich gegessen zwei Kälber
3. Zweitens kommt die Liebe dran
4. Sieh jene Kraniche
5. Erstens, vergesst nicht, kommt das Fressen
6. Wir, meine Herren
7. Drimal hoch, Dreieinigkeitsmoses!
8. Freunde, kommt, ich lade euch ein
9. Meine Herren, meine Mutter prägte
10. Wenn der Himmel hell wird
Alle 17 Titel anzeigen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mahagonny 27. Dezember 2002
Von Michael
Diese Aufnahme ist ein Meilenstein in der Geschichte der Modernen Oper. Mir pesöhnlich gefällt an der Aufnahme besonders die Mischung zwichen Opernsängern und Schauspieler, das Orchester unter der Leitung von Wilhelm Brückner-Rüggeberg spielt relativ flott auf genau so wie es bei der Dreigroschenoper der Fall war. Lotte Lenya als Jenny Smith sollte man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen.
Die auf das konventionelle Opernpuplikum wie ein Schock wirkende Musik ist erfüllt von Jazz - Rythmen und Schlagermelodien ("Alabama-Joe") aber auch von Saxophonklängen und ungewohnten rauhen Tönen. Mit der herkömmlichen Oper hat das Werk kaum mehr etwas zu tun. Primitives wechselt mit Raffiniertem.
Aus dem Songspiel wurde übernommen, was geglückt und wirkungsvoll schien - beispielsweise der "Alabama - Song" und einige Orchesterzwischenspiele. Alles andere aber, das berühmte "Wie man sich bettet, so liegt man" oder die Sturm-Fuge, waren neu.
Trotz des Skandales der damals 1930 im Neune Thater Leipzig schließlich zu einen größten Theaterskandal unseres Jahrhunderts.
Wärend der Vorstellung verbündeten sich Politische und ästhetische Reaktionäre zu einer lautstarken Front. Die Auseinandersetzungen,die mit handgreiflichen Mitteln bis auf die Straße ausgetragen wurden, führten zur Absage der zweiten Vorstellung durch den eingeschüchterten Städtischen Theaterausschuß.
Erst nach drei Wochen konnte das Stück wieder in den Spielplan aufgenommen werden.
Der "Skandalgeruch" verbreitete sich schnell über ganz Deutschland und ließ inerhalb kurze Zeit Auführungen in Braunschweig, Frankfurt am Main und Kassel folgen.
In Berlin legte Max Reinhardt seine geplante Inszenierung auf Eis - aus Politischen Gründen, wie er seinen Verleger mitteilte.
Anders als in der ehnmaligen DDR, wo Brecht eine persona gata war, hatte auch dieses Werk nach dem zweiten Weltkrieg in der jungen Bundesrepublik schwer.
Das alles jedoch konnte den langsamen, aber letztentlich sicheren Siegeszug von Brecht und Weills Opern nicht verhindern.
Dennoch finde ich es etwas schade dass im 21 Jahrhundert das Stück trotzdem sehr wenig in Deutschland aufgeführt wird. Warum das weis ich leider nicht.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zu opernhaft 13. August 2007
Dass Mahagonny eine Oper und kein Musical ist, ist eine Selbstverständlichkeit, die heute nicht mehr bestritten wird. Diese Aufnahme ist jedoch sehr opernhaft geraten, vor allem Gisela Litz als Begbick paßt nicht. Heinz Sauerbaum ist als Jimmy bemüht schräg, das überzeugt wenig. Eine Lotte Lenya wäre in einem Schauspielerensemble völlig ideal, hier wirkt sie - trotz hervorragender Leistung - einfach deplaziert.
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