Warum ich "Magnolia" überhaupt sehen wollte? Weil ich den Song ("Save me") von Aimee Mann bei der Oscar-Verleihung gehört habe (and the Oscar went to ??? Phil Collins - die Welt ist eben grausam). Später hörte ich dann davon, dass Paul Thomas Andersons Grundidee zu dem Film aus Songs von Aimee Mann resultierte. Das Album ohne Film ist schön, Aimee Manns sehr private Geschichten über Einsamkeit, Liebe, Trennung voller Authentizität. Aber - und ich schwelge selten in Superlativen - beides zusammen ist das eindrucksvollste filmische Kunstwerk, dass ich seit "Short Cuts" von Robert Altman gesehen habe. Wenn Schluss ist, will man einfach immer noch mehr...
CD rein, hinsetzen, zurücklehnen, genießen!