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Dagegen steht oftmals die Geschichte, die Historie und ihre Bedeutung.
Da geht es oft um etwas anderes und man erschrickt ob der Gewalt, die sich breit macht (und machte) auf dieser, unserer Erde.
Da wird unterjocht, daß es dem Unterdrücker so richtig zugute kommt (Sklaven oder Südafrika) und da wird das entworfen, das wir dann in den Geschichtsbüchern zudem auch noch lernen sollen.
Also: Ist der Mensch doch der Ausbeuter des Menschen?
Übrigens wird im Roman auf die Bedeutung der Kenntnis der eigenen, nationalen Geschichte hingewiesen und Mahatma Ghandi spielt dabei eine nicht geringe Rolle als Bezugsperson zu der des Protagonisten.
Auch darauf will dieser Roman antworten, ganz sicher.
Doch es mehr noch. Gewiss, wer Naipaul noch nicht kennt, der oder die wird wie in einer märchenenhaften Erzählweise eingenommen. Das allein schon berückt und macht süchtig, weiterzulesen.
Dabei wird der Protagonist Willie Chandran beleuchtet, bekannt aus "Ein halbes Leben", der sich soeben in Berlin wiederfindet, einem Berlin, das uns allen irgendwie bekannt vorkommt und das von Sabine Roth, der Übersetzerin unglaublich farblich und historisch korrekt dargestellt wird.
Da bespricht er mit seiner Schwester dies und jenes und schon allein der Beginn des Roman enthält so viel an Interessantem und Schönem, daß ein Weiterlesen nicht ausbleibt.
Willie also geht seinen Weg, das sei noch verraten, er sucht seine Identifikation, schließt sich einer Guerrilla in Asien an und somit haben wir das Thema, das uns alle momentan besetzt hält und noch lange wohl halten wird.
Ein unglaublich spannender Roman, der für Kenner des Autors wahrscheinlich ebenso interessant sein dürfte wie für Anfänger.
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