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Das Magische Labyrinth, 6 Bde., Ln, Bd.2, Theater der Hoffnung
 
 
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Das Magische Labyrinth, 6 Bde., Ln, Bd.2, Theater der Hoffnung [Gebundene Ausgabe]

Max Aub , Mercedes Figueras , Albrecht Buschmann , Stefanie Gerhold
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Max Aubs literarisches Welttheater rückt Grauen und Groteske, Zerstörung und Zärtlichkeit nebeneinander." (Der Spiegel)

Kurzbeschreibung

"Max Aubs literarisches Welttheater rückt Grauen und Groteske, Zerstörung und Zärtlichkeit nebeneinander." Der Spiegel. "Und er sehnte sich nicht nach Liebe, sondern nach einem neuen Leben. Nach einem Leben, das sich hinter dem Tod, hinter dem Kampf, hinter den Schüssen vor ihnen auftun würde. Ein neues Leben, das ihm eine neue Liebe geben würde, dieselbe und dennoch anders. Reiner. Durch und durch neu." Vicente und Asunción, zwei junge Laienschauspieler, lernen sich kennen und lieben - doch um sie herum tobt unerbittlich der spanische Bürgerkrieg. Er geht an die Front, sie landet mit einem Theater im belagerten Madrid. In Theater der Hoffnung entwirft Max Aub das grandiose Tableau eines Landes im mörderischen Ausnahmezustand und das zarte Bild einer vom Krieg bedrohten Liebe.

carpe.com

Der Eichborn Verlag hat eine verlegerische Großtat vor, nämlich Max Aubs sechsbändiges Hauptwerk Das Magische Labyrinth neu übersetzen zu lassen und bis Herbst 2002 zu publizieren. Nun ist bereits der zweite Band, Theater der Hoffnung, erschienen.

Im Herbst 1936, inmitten des spanischen Bürgerkriegs, lernt der junge Kommunist Vicente Asunción kennen. Beide sind Laienschauspieler an einem Studententheater. Die Kriegswirren spielen der Truppe ein Theaterhaus zu. Zwischen Vicente und Asunción entspinnt sich eine unschuldige Liebesgeschichte. Max Aub verlegt seine Erzählungen immer wieder an andere Schau- und vor allem Schlachtplätze: Das Gemetzel an der Front, die Ratlosigkeit in den Ministerien, die Verurteilung eines Mannes zum Tode durch seinen Sohn, der auf der anderen Seite kämpft -- Hinrichtungen, Betrug, Verrat, jeder gegen jeden.

Theater der Hoffnung erzählt in einer kühlen, distanzierten Sprache einen Ausschnitt der spanischen Geschichte. Das Auge des Erzählers ist an nahezu jedem Schauplatz der Belagerung Madrids, in jedem Café, in dem die Intellektuellen diskutieren und wegen der nahenden Faschisten verzweifeln. Sein Werk ist freilich nicht nur von grauenvollen Erinnerungen geprägt -- Max Aub wurde übrigens von allen politischen Seiten dafür angegriffen, weil er keine Rücksicht auf Ideologien nahm -- es ist auch ein Werk der Sehnsucht nach einer neuen Liebe in einer friedlicheren Welt. Immer wieder finden sich zärtliche Passagen der Erinnerung an Max Aubs Heimat Spanien. Er beschreibt den Duft der Magnolien, das Licht, die Landschaft. Theater der Hoffnung endet bevor die entscheidende Schlacht um Madrid beginnt. Vicente und seine Geliebte harren hinter einem Bahndamm aus, immer noch mit Hoffnung auf den Sieg. Die beiden Laienschauspieler finden sich auf dem Schlachtfeld des Weltheaters wieder. Ein Buch um Liebe und Hass, das einen faszinierten und einen entsetzten Blick auf die Welt wirft. --Matthias Kehle

Über den Autor

Max Aub, geb. am 2. Juni 1903 in Paris, starb am 24. Juni 1972 in Mexico City. Als Sohn eines Deutschen und einer Französin lernte er erst mit vierzehn Jahren Spanisch, als die Familie nach Valencia emigrierte. Er war befreundet mit Ernest Hemingway, Andre Malraux und vor allem Pablo Picasso. Er kämpfte im Spanischen Bürgerkrieg und gab als Kulturattache in Paris 1937 den Auftrag an Picasso für 'Guernica'. 1940-42 in Konzentrationslagern, ab 1945 im Exil in Mexiko.
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