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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein lesenswertes Buch!,
Rezension bezieht sich auf: Das Magische Labyrinth, 6 Bde., Ln, Bd.2, Theater der Hoffnung (Gebundene Ausgabe)
Sommer 1936 in Spanien. Der erste Teil des Buches spielt in Valencia. Kapitel, die mit den Namen der jeweiligen Hauptprotagonisten überschrieben sind, erzählen Geschichten, die scheinbar nichts oder fast nichts miteinander zu tun haben. Erzählt wird von Gabriel Rojas, der zum ersten Mal Vater wird und auf dem Weg, einen Arzt zu verständigen, erschossen wird, von Vicente Dalmases, der einem Studententheater angehört, das endlich in einem richtigen Theater spielen darf, von Asunción Meliá, deren Vater aus Versehen liquidiert wird, vom Radikalsozialisten Jorge Mustieles, der aus Parteiräson seinen Vater zum Tode verurteilt und vieles mehr. Erzählt wird auch von der anderen Seite, von Claudio Luna, dem Falangisten, der - ebenfalls aus Disziplin - seinen Freund erschießt. Und geschildert werden die Zustände in Madrid Anfang 1936, als die Falangisten gegen die Stadt anzurennen begannen.Max Aub vermittelt auf sehr anschauliche und eindrucksvolle Weise Einblicke in die Zerrissenheit des Landes und die chaotischen Verhältnisse, die zielgerichtetes Regierungshandeln unmöglich machten. Es gab nicht zwei sich bekämpfende Lager, vielmehr gab es auf der einen Seite eine Vielzahl rivalisierender Gruppen und Grüppchen, die nur eines gemeinsam hatten: den Kampf gegen die Falangisten, insbesondere die Verteidigung Madrids, von der der letzte Teil des Buches handelt. Die republikanische Regierung setzt sich nach Valencia ab. Die Verteidigung der Stadt wird von ihren Einwohnern in geradezu heroisch geschilderter Weise übernommen. Und mittendrin die zarte und anrührende Liebesgeschichte von Vicente und Asunción, die zunächst ein Revolutionsdrama von Lope de Vega proben und schließlich gemeinsam an einem Bahndamm liegen, um Madrid zu verteidigen. Ganz zum Schluss, praktisch als dramatischer Höhepunkt, wird die Ankunft der Internationalen Brigaden geschildert, die dem Kampf um Madrid neuen Auftrieb gaben. Abgesehen von den manchmal etwas langatmig geratenen und nicht immer ganz verständlichen philosophischen Diskussionen ein sehr lesenswertes Buch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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