Madrid, 8 Tage im März 1939. Francos Falangisten haben weite Teile Spaniens erobert, lediglich Madrid versucht noch, sich ihnen entgegenzustellen. Die Internationalen Brigaden sind bereits 1938 aufgelöst worden. In Madrid herrschen chaotische Zustände. Die republikanische Regierung hat sich schon lange nach Valencia abgesetzt. Unter den verbliebenen Verteidigern Madrids herrscht Uneinigkeit darüber, ob man mit Franco einen ehrenvollen Frieden suchen oder die verbliebenen Menschen in einen sinnlos erscheinenden Kampf treiben soll. Diese Uneinigkeit führt letztlich zu einem Putschversuch, bei dem sich Kommunisten und Anarchisten gegenseitig umbringen. Franco braucht nur abzuwarten, bis den Verteidigern der Republik nichts übrigbleibt als die bedingungslose Kapitulation.
Eine schier unüberschaubare Menge handelnder Personen lässt Aub auftreten, darunter einige aus den vorhergehenden Bänden und viele Personen der Zeitgeschichte. Die einzelnen Kapitel sind nur lose miteinander verbunden, indem immer eine der handelnden Personen im nächsten Kapitel wieder auftaucht. So entsteht eine sehr dichte erzählerische Atmosphäre, die auch ohne einen durchgängig auftretenden Hauptprotagonisten auskommt.
Sehr wichtig zum Verständnis sind die von Mercedes Figueras geschriebenen Anmerkungen.