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Das Magische Labyrinth, 6 Bde., Ln, Bd.4, Die Stunde des Verrats
 
 
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Das Magische Labyrinth, 6 Bde., Ln, Bd.4, Die Stunde des Verrats [Gebundene Ausgabe]

Max Aub , Albrecht Buschmann , Sebastian Gerhold
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 366 Seiten
  • Verlag: Eichborn (April 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821806664
  • ISBN-13: 978-3821806662
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 13,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 433.641 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 19.06.2001
Eine der Leidenschaften des Autors war das Theater, und diesen Sinn für den Dialog, den Aub in mehr als 40 Stücken übte, komme seinem epischen Werk zugute, bemerkt Hans-Jürgen Schmitt. Aub habe einen ganz besonderen bildhaften und dialogintensiven Sprachstil oder vielmehr eine "vom Film inspirierte dramatische Erzähltechnik" geschaffen, so Schmitt, die sich gegen den Realismus wandte. Auch in diesem vierten Band seines Panoramas vom spanischen Bürgerkrieg bleibe Aub seiner Simultantechnik mit der schnellen Abfolge von Bildern, Steckbriefen, Dialogen, Philosophemen, die ein infernalisches und polyphones Panorama jener Zeit ergäben, treu. Identifikationsfiguren bietet Aub nicht, das verratene Madrid werde zum eigentlichen Helden und Schauplatz des Romans. Aber anders als in den drei vorherigen Bänden begreife der Autor sein Labyrinth als weniger magisch, schreibt Schmitt.

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

Anfang März 1939, die letzten Tage des republikanischen Madrid. Das Chaos in der Stadt ist unvorstellbar. Denunziation und Verdächtigungen greifen um sich, niemand ist vor niemandem mehr sicher. Die Regierung hat den letzten Rest an Autorität verspielt. Ohne sich abzustimmen, unternehmen einige Generäle und Politiker einen letzten Versuch, die Macht in die Hand zu nehmen und einen Friedensschluß zu verhandeln. Eines der vielen Einzelschicksale, die der Roman verfolgt, ist das des ahnungslosen Vicente Dalmascs, der als Verräter verdächtigt wird und in den Wirren seine Unschuld nicht beweisen kann. Ausgerechnet Lola, mit der er seine Verlobte Asunción betrogen hat, gibt sich seinen Peinigern hin, um ihn zu retten. In Vicente spiegelt sich, wie in vielen anderen Figuren, die Tragik der historischen Ausnahmesituation.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein lesenswertes Buch! 18. Dezember 2001
Von "regnaw"
Madrid, 8 Tage im März 1939. Francos Falangisten haben weite Teile Spaniens erobert, lediglich Madrid versucht noch, sich ihnen entgegenzustellen. Die Internationalen Brigaden sind bereits 1938 aufgelöst worden. In Madrid herrschen chaotische Zustände. Die republikanische Regierung hat sich schon lange nach Valencia abgesetzt. Unter den verbliebenen Verteidigern Madrids herrscht Uneinigkeit darüber, ob man mit Franco einen ehrenvollen Frieden suchen oder die verbliebenen Menschen in einen sinnlos erscheinenden Kampf treiben soll. Diese Uneinigkeit führt letztlich zu einem Putschversuch, bei dem sich Kommunisten und Anarchisten gegenseitig umbringen. Franco braucht nur abzuwarten, bis den Verteidigern der Republik nichts übrigbleibt als die bedingungslose Kapitulation.
Eine schier unüberschaubare Menge handelnder Personen lässt Aub auftreten, darunter einige aus den vorhergehenden Bänden und viele Personen der Zeitgeschichte. Die einzelnen Kapitel sind nur lose miteinander verbunden, indem immer eine der handelnden Personen im nächsten Kapitel wieder auftaucht. So entsteht eine sehr dichte erzählerische Atmosphäre, die auch ohne einen durchgängig auftretenden Hauptprotagonisten auskommt.
Sehr wichtig zum Verständnis sind die von Mercedes Figueras geschriebenen Anmerkungen.
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