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Magierdämmerung: Für die Krone [Broschiert]

Bernd Perplies
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (54 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

6. September 2010
London 1897. Während einer Zaubervorstellung erleidet der Bühnenmagier Brazenwood einen Zusammenbruch und wird kurz darauf von schattenhaften Gestalten gejagt und tödlich verletzt. Der junge Reporter Jonathan Kentham findet den sterbenden Brazenwood, und dieser übergibt ihm ein magisches Kleinod. Schon bald muss Jonathan feststellen, dass sich die Welt verändert hat. Eine Gruppe von Magiern hat in den Ruinen des untergegangenen Atlantis ein uraltes Siegel geöffnet, um ein neues Zeitalter der Magie einzuläuten ...

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Produktinformation

Leseprobe: Jetzt reinlesen [854kb PDF]
  • Broschiert: 448 Seiten
  • Verlag: LYX; Auflage: 2 (6. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3802582640
  • ISBN-13: 978-3802582646
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 13,6 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (54 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 86.760 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Bernd Perplies, geboren 1977 in Wiesbaden, studierte Filmwissenschaft und Germanistik in Mainz. Parallel zu einer Anstellung beim Deutschen Filminstitut in Frankfurt a. M., wandte er sich nach dem Studium dem Schreiben zu. Heute ist er als Schriftsteller, Übersetzer und Journalist tätig. Weitere Informationen unter: www.bernd-perplies.de

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Anette1809 TOP 100 REZENSENT
Format:Broschiert
Der Einstieg in die Geschichte gestaltete sich für mich zunächst schleppend. Zu Beginn steht der Prolog "Die Wahre Quelle der Magie", in der Wellington die sagenumwobene Stadt Atlantis entdeckt und das Siegel bricht. Ich fand den Prolog recht verwirrend und konfus, so dass sich anfangs kein rechter Lesegenuss bei mir einstellen wollte.
Nach dem Prolog geht die Geschichte in parallel laufenden Handlungssträngen weiter. Neben Jonathans Erlebnissen in London gemeinsam mit Randolph und Holmes, begleiten wir in Schottland Giles McKellen und seine Enkelin Kendra. Giles ist ein alter Freund Dunholms und weiß noch nichts von dessen Ableben, er will nach London, um sich mit ihm über seltsame Veränderungen in der Magie zu beraten. Das Magiesystem in Bernd Perplies Trilogie funktioniert durch das Steuern und Bündeln von sogenannten "Fäden".
Nachdem das Wirken der Magie erklärt und die Charaktere eingeführt wurden kommt die Handlung richtig in Schwung und man wird schnell in den Bann der Geschichte gezogen. Perplies Schreibstil ist sehr bildhaft, fast als hätte man einen Film vor dem inneren Auge ablaufen, und man reist in Gedanken mit den Protagonisten durch London, Schottland und wie einst Kapitän Nemo auf Jules Vernes Spuren 20.000 Meilen unter dem Meer. Perplies größter Pluspunkt aber ist der fabelhafte und tiefgründige Humor, der sich wie ein roter Faden durch die ganze Geschichte zieht. Seine Trilogie ist eine einzige Hommage an literarische Figuren und große Schriftsteller und seine Charaktere tragen teilweise die Namen von Personen, die tatsächlich gelebt haben. Der größte Clou ist Perplies jedoch mit seinem Magierdandy Jupiter Holmes und dessen Geisterkatze Holmes gelungen, bei dem Arthur Conan Doyle schamlos Ideen für seinen Sherlock geklaut hat ;o) Apropos Tiere: neben Holmes mit seiner Geisterkatze hat Perplies Randolph den Raben Nevermore und dem Franzosen den Falken Richelieu an die Seite geschrieben, vielleicht mag dem einen oder anderen meine Assoziation ulkig erscheinen, aber mich haben die vielen tierischen Begleiter an die Disney-Filme erinnert, bei denen den Protagonisten Haustiere (oder dem Glöckner die drei Steinfiguren) zur Seite gestellt wurden ;o) Bernd Perplies treibt sein Spiel mit den Zitaten soweit, dass der Leser irgendwann richtiggehend nach ihnen sucht. Manchmal sind es nur winzig kleine Details, in denen Anspielungen versteckt sind: so müssen Giles McKellen und Kendra ihre Reise von Schottland nach London zeitweise mit einem Güterzug bestreiten, auf dessen Führerhaus in goldenen Lettern die Zahl 115 prangt. Nach Angaben des Autors ist diese Zahl die Summe der Tage, die sich aus den Titeln zweier Jules-Verne-Romane ergeben.
Nachdem ich über den wirren Einstieg hinweg war, hatte ich mich so in das Buch festgelesen, dass ich ganz perplex war, plötzlich auf der letzten Seite angekommen zu sein. "Für die Krone" hört mit einem Cliffhanger auf, der einen ungeduldig auf die Fortsetzungen warten lässt und die schillernden Charaktere aus Bernd Perplies Feder vermisse ich schon, seit ich den Buchdeckel über der letzten Seite zugeklappt habe!

Aufmachung des Buches:
Der spannende Einstieg in die Trilogie "Magierdämmerung" wird abgerundet durch die Europakarte in der vorderen und dem Stadtplan von London in der hinteren Umschlagklappe. Des Weiteren ist der Geschichte ein doppelseitiges "Dramatis Personae" nachgestellt, in dem die wichtigsten Charaktere mit Namen und Funktion aufgeführt sind. Die Covergestaltung ist ebenfalls die eine oder andere Entdeckung wert. Den Einband des ersten Bandes ziert das Unterwasserfahrzeug "Nautilus". Das Gesamtkonzept scheint zudem sehr sorgfältig geplant: im Vordergrund ist ein unvollständiges Medaillon oder Siegel zu sehen, dem auf der Fortsetzung "Gegen die Zeit" ein weiteres Stück hinzugefügt wurde, und dass auf "In den Abgrund" sicherlich komplett dargestellt sein wird.

Fazit:
Nach dem etwas schwerfälligen Einstieg erwartet den Leser ein fantasievolles und spannendes Abenteuer, dass auf den Spuren großer Erzähler wie Verne wandelt und riesengroßen Spaß macht! Ich freue mich auf die beiden Fortsetzungen und hätte bestimmt alle drei Bücher am Stück verschlungen, wenn es mir möglich gewesen wäre ;o)
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Modus TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Ich fürchte, ich bin zu ungeduldig für dieses Buch - selbst nach zwei Dritteln will es mich noch immer nicht so recht packen, deshalb lege ich es nun zur Seite.
Vom Grundsatz ist die Geschichte aufgebaut wie ein klassischer Abenteuerroman in einem Jules-Verne-Setting: Man kennt den Schurken, man kennt die Helden, man weiß als Leser lange vor den Protagonisten, was geschehen ist und beobachtet sie nun dabei, wie sie selbst zum gleichen Schluß kommen.
Ein größenwahnsinniger Magier entfesselt eine geheime Kraft im versunkenen Atlantis, das er mittels eines fortschrittlichen Tauchboots erreicht, zugleich wird der Lordmagier von London, Vertreter eines gemäßigten Umgangs mit der Magie, ermordet.
Ein junger Journalist wird mit seinem Erbe betraut und stolpert, ehe er sichs versieht, in gewaltige Querelen. Und auch eine Romanze darf nicht fehlen...
Das Buch spielt im London der industriellen REvolution, wo Magie und Technik aufeinander prallen. Dem Autor gelingt es, eine distinguiert-romantische Atmosphäre zu schaffen, wie man sie aus den alten Sherlock-Holmes-Erzählungen kennt. Er schreibt flüssig und unterhaltsam ...

... und doch vermochte mich die Handlung nicht so recht zu packen. Es mangelt mir an plötzlichen Wendungen, an Überraschungen, an Charakteren, die anders sind als zuerst gedacht. Vielleicht ist mir dieses Buch einfach zu vorhersehbar, zu berechenbar.
Was aber nicht heißt, dass es nicht dennoch einen Blick wert wäre - für Leser, die vielleicht etwas geduldiger sind als ich.
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verdammt unterhaltsam 9. September 2010
Von A. B.
Format:Broschiert
"Magierdämmerung - Für die Krone" spielt im viktorianischen London der Jahrhundertwende, und Bernd Perplies nennt Jules Verne, H. G. Wells und Arthur Conan Doyle als seine Vorbilder. Fügt man noch eine nicht unbeträchtliche Menge Magie hinzu, dann hat man bereits einen guten Eindruck davon gewonnen, was einen bei der Lektüre erwartet.
Steampunk-Fans sollen allerdings nicht auf dampftechnische Wunderwerke hoffen. In dieser Hinsicht bewegt sich der Roman weitestgehend im Rahmen der Möglichkeiten der damaligen Zeit, auch wenn der Leser sich auf ein U-Boot freuen darf, das Kapitän Nemos "Nautilus" nachempfunden ist.

Worum es geht:
Als der Londoner Reporter Jonthans Kentham eines Abends einen sterbenden Mann auf der Straße findet, gerät sein Leben aus den Fugen. Er wird in den Kampf zweier rivalisierender Magierfraktionen um eine mächtige Quelle der Magie hineingezogen, deren Versiegelung nie hätte gebrochen werden dürfen. Gemeinsam mit dem mürrischen Kutscher Randolph Brown und dem Magierdandy Jupiter Holmes sowie dessen Katze Watson muss er einen Mord aufklären, während ringsum die Welt in magischem Chaos versinkt.

Zur selben Zeit begeben sich die junge Hexe Kendra und ihr Großvater auf eine Reise vom schottischen Hinterland nach London, um eine wichtige Nachricht zu überbringen. Was eine einfache Zugfahrt hätte sein sollen, wird schnell zu einem lebensgefährlichen Abenteuer.

Meinung:
Es gibt zwei Dinge, die einem beim Lesen von "Magierdämmerung" sofort ins Auge fallen. Das erste sind die Anspielungen auf die verschiedensten Bücher und Filme. Man findet sie überall: in den Namen der Protagonisten, den Titeln der Bücher in der magischen Bibliothek und als grandioser Höhepunkt in der Person des Jupiter Holmes, der nicht nur eine sehr gelungene Nebenfigur darstellt, sondern auch in einer unvermuteten Verbindung zu dem weltberühmten Meisterdetektiv mit ähnlichem Namen steht.
Das zweite ist das Magiesystem. Die Magie in diesem Roman basiert darauf, sogenannte Fäden zu steuern, zu bündeln und miteinander zu verknüpfen. Dies führt nicht nur dazu, dass man sich das Wirken von Zaubern sehr gut bildhaft vorstellen kann, sondern ermöglicht auch beeindruckende Kampfszenen, die man gerne verfilmt sehen würde. Allgemein beinhaltet "Magierdämmerung" viele Szenen, die gut in einen Hollywoodfilm passen und dort beeindruckende Bilder ergeben würden. Das reicht von den Kämpfen über Steinlöwen, die durch den Londoner Nebel pirschen, bis hin zu einem spektakulären magischen Gewitter. Bernd Perplies lässt diese Bilder durch eine sehr lebendige Sprache zwar nicht auf der Leinwand, aber doch vor dem inneren Auge des Lesers entstehen. Nur bei der Einführung neuer Charaktere wird der Stil bisweilen etwas holprig und artet in Infodumpblöcke aus.

Die Charaktere selbst machen dies allerdings wieder wett. Unter ihnen sticht vor allem der Magierdandy Jupiter Holmes hervor. Er ist seinen Freunden sowohl ein Ärgernis als auch eine unschätzbare Hilfe und dem Leser ein Quell vieler spaßiger Lesestunden. Beinahe ebenso schillernd, wenn auch fast schon der komplette Gegensatz zu Holmes ist der Kutscher Randolph. Trotz magischer Begabung ist er ein sehr bodenständiger Charakter, der gerne mal einen ordentlichen Faustkampf einem Magieduell vorzieht.
Auch die Antagonisten des Romans wissen zu faszinieren. Vor allem über den Kopfgeldjäger, der nur der Franzose genannt wird, möchte man mehr erfahren. In Band eins der Trilogie werden zu ihm einige Fragen aufgeworfen, deren Antworten in Band zwei oder drei interessant zu werden versprechen.
Zwischen diesen Figuren wirkt Jonathan, der eigentliche Held der Geschichte, ernüchternd normal. Er ist die typische Identifikationsfigur für den Leser, mit alltäglichen Sorgen und Ängsten. Gemeinsam mit ihm kann man die Welt der Magie kennenlernen. Hierbei umschifft Bernd Perplies allerdings geschickt mit dieser Art von Charakter verbundene Klischees. Anstatt mit seinem Schicksal zu hadern, setzt sich Jonathan auf angenehm pragmatische Art und Weise mit den Problemen auseinander, die sich ihm stellen.

Bei all dem bietet die Handlung des Romans nicht nur eine Weltrettungsgeschichte, sondern auch einige interessante Intrigen und Krimielemente. Man verfolgt gespannt, wie die Charaktere dem Mörder des mächtigen Magiers auf die Spur kommen, den Jonathan sterbend auf der Straße gefunden hat, und hofft, dass ihnen das rechtzeitig gelingt, um die Pläne der ihnen feindlich gesinnten Magierfraktion zu vereiteln.

Was manch einen Leser verärgern dürfte, ist die Tatsache, dass das Ende offen bleibt. Zwar werden am Ende des Romans einige Handlungsstränge abgeschlossen, doch die Trilogie ist eindeutig darauf angelegt, eine durchgehende Geschichte zu erzählen. Wer Wert darauf legt, dass jeder Teil einer Trilogie eine abgeschlossene Geschichte erzählt, sollte von "Magierdämmerung" die Finger lassen.

Fazit:
"Magierdämmerung" glänzt vor allem durch seine Charaktere und die beeindruckenden Bilder, die der Roman vor dem inneren Auge des Lesers entstehen lässt. Er bietet gute Unterhaltung für jeden Fantasy-Fan und lässt einen hoffen, Band zwei möge bald erscheinen.
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Perplies ist es gelungen, mich schnell und eindringlich mit seiner Geschichte zu fesseln.

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Perplies "Magierdämmerung" handelt von dem Journalisten Jonathan, der per Zufall in die Welt der Magie gerät. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von MissNautilus veröffentlicht
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Vor 16 Monaten von Bücherberg veröffentlicht
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