Bennet und Zeth, die im ersten Band zu einem fest verbundenen Paar geworden waren, werden getrennt, da Yendland aufrüstet und Zeth an die Grenze befohlen wird, um sein Heimatland zu beschützen. Da Bennet sich weigert, Hilfstruppen zu schicken, ist der Abschied der beiden unterkühlt.
Heiß wird es durch Art, den Sohn eines Magiers, der Zeths erste große Liebe war. Er ist nämlich finster entschlossen, eine Prophezeiung zu erfüllen, die eine Revolution in Yendland auslösen soll, was sehr angebracht ist, da die Zaubererkaste dort völlig unkontrolliert handelt.
Leider führt der Weg dorthin durch eine "Arena", in der die Mächtigen ihre sadistischen Träume Realität werden lassen. Ich hatte jedoch den Eindruck, dass es hierbei weniger um ein dramaturgisches Muss ging, als vielmehr darum, die Wünsche der Leser zu befriedigen, die den ersten Teil als zu "schaumgebremst" empfunden haben. Schade, denn für mich ging dadurch eine Menge an Spannung verloren und auch an psychologischer Glaubwürdigkeit der Personen.
Am Schluss kommt es dann zu einer positiven Veränderung, die mich persönlich aber nicht hat befreit aufatmen lassen, weil ich da schon sehr distanziert war.