Schon seit längerem ist Kakerlakensalat der Hit auf jedem Spieleabend und wird ausnahmslos von allen gerne gespielt. Selbst die Leute die ständig verlieren sind immer wieder für eine neue Party zu haben.
Genau dieser wundervolle Effekt wiederholt sich derzeit bei uns mit Tarantel Tango!
Schon an den liebevollen Illustrationen merkt man schnell, dass Tarantel Tango aus der gleichen Schmiede wie Kakerlakensalat stammt. Das Spielprinzip ist auch hier wieder einfach und packend genial. Echte Suchtgefahr!
Zu den Regeln:
Die Tarantel sucht verzweifelt nach einem Tanzpartner. Leider möchte keins der anderen Tiere (Hund, Katze, Papagei, Ziege, Kuh, Esel) mit dem gräßlichen Achtbeiner tanzen! Das Ziel des Spiels ist es also nicht der Tanzpartner zu werden und die Tarantel zu vertreiben.
Zuerst legt man in die Mitte des Spielfelds die große achteckige Tarantel Karte aus fester Pappe. Die Spielkarten werden wie auch schon bei Kakerlakensalat nun in gleichen Teilen an alle Spieler aufgeteilt. Es gibt 5 verschiedene Kartenarten.
Tierkarte ohne Tarantel (z.B. Esel)
Tierkarte mit einer Tarantel (z.B. Papagei + Tarantel)
Tierkarte mit zwei Taranteln (Z.B. Katze + 2 Taranteln)
Doppeltierkarte (z.B. zwei Hunde)
Tarantelkarte (schwarz grüne Karte mit mehreren großen Taranteln)
Die Spieler legen zügig ohne zu zögern (auch wie bei Kakerlakensalat) nacheinander die Karten ab. Der erste Spieler muss beim Ablegen nichts beachten. Denn bei diesem Spiel zählt nicht die eigene Karte sondern die Karte des Vorgängers (Außnahme Tarantelkarte). Aufgabe dieses Reaktionsspiels ist es das Tiergeräusch der Vorgängerkarte nachzumachen. (Ziege=Mäh, Katze=Miau, Hund=Wuff, Papagei=Aua, Kuh=Muh, Esel=Iah). Legt Spieler A also einen Hund, muss Spieler B zuerst "WUFF" sagen und dann die nächste (eigene) Karte anlegen. Hierbei werden die Karten nicht direkt aufeinander gelegt sondern im Uhrzeigersinn um die große Tarantelkarte herum. (Und nach einer Runde übereinander.) Legt ein Spieler Falsch, zögert, stottert, stammelt oder macht ein falsches Geräusch muss er alle bisher gelegten Karten auf die eigene Hand nehmen. Gewinner ist also wer zuerst alle Karten wegspielt.
So wäre das Spiel natürlich zu einfach! Daher haben auch die Taranteln auf den Tierkarten eine Bedeutung.
Tierkarte ohne Tarantel = kein Tiergeräusch
Tierkarte mit einer Tarantel = einmal das Tiergeräusch nachmachen
Tierkarte mit zwei Taranteln = zweimal das Tiergeräusch nachmachen
Doppeltierkarte = kein Tiergeräusch + der nächste Spieler muss die kommende Karte nicht ein sondern zwei Felder weiter legen.
Tarantelkarte = alle hauen mit der Flachen Hand auf den Tisch um die Tarantel zu vertreiben. Wer zuletzt Haut muss alle bisher gelegten Karten nehmen.
Auf diese Art wird das Spiel dann doch etwas komplizierter. Der Schwierigkeitsgrad ist ganz angenehm, kann aber durch erweiterte Spielregeln noch verschärft werden. Diese werden am Schluss der mehrsprachigen Anleitung in kurzen Sätzen erklärt.
Fazit:
Günstiges, einfaches Spiel mit hohem Suchtfaktor! Klare Kaufempfehlung für alle die schon Kakerlakensalat lieben oder ein neues einfaches Spiel für Jedermann suchen.