Dem verlockenden Titel und der durchaus „magischen" Umschlaggestaltung zum Trotz entpuppt sich dieses Buch als staubtrockene, kreuzbrave Abhandlung im Stile einer Diplomarbeit. Der Text ist unstrukturiert, lässt jeglichen Lesefluss vermissen und beschränkt sich vor allem darauf, einzelne Teile einer umfassenden Literaturrecherche aneinander zu fügen. „Das Buch kann man geradezu als Fundgrube bezeichnen", wird „Mediaevistik" auf der Umschlag-Rückseite zitiert. Das trifft es, hält man sich ein plastisches Bild einer „Fundgrube" vor Augen, die ja in der Tat eher eine „Suchgrube" ist. Nur für Menschen geeignet, die ihrerseits „wissenschaftlich" zum Thema arbeiten wollen.